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FUSSBALL: FCL muss schnell lernen

Nach der 1:4-Klatsche beim Leader YB empfängt der FC Luzern heute (19 Uhr) das Schlusslicht Lausanne. Der FCL wird mit einer erfahreneren Mannschaft als in Bern in den kapitalen Match steigen.
Daniel Wyrsch
Erwartet heute ein schwieriges Spiel: Olivier Custodio. (Bild: Martin Meinberger/Freshfocus (Bern, 20. 9. 2017))

Erwartet heute ein schwieriges Spiel: Olivier Custodio. (Bild: Martin Meinberger/Freshfocus (Bern, 20. 9. 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Zwei Tage nach dem 1:4 gegen die Young Boys wird FCL-Trainer Markus Babbel immer noch auf die überraschende Aufstellung von Bern angesprochen. Der Luzerner Sportjournalisten-Doyen Fredy Hunkeler stellte fest: «Sie haben beim Tabellenersten mit sieben Spielern unter 22 Jahren gespielt.» Babbel entgegnet, damit kein Risiko eingegangen zu sein, er sehe die Spieler täglich im Training.

Hunkeler stellt im Hinblick auf das wichtige Heimspiel von heute gegen das Schlusslicht Lausanne eine rhetorische Frage an Luzerns Teamchef: «Treten Sie mit der bestmöglichen Mannschaft an?» Babbel äussert sich vorerst nur zur Aufstellung gegen YB, die er wie immer zusammen mit Co-Trainer Patrick Rahmen vornahm. «Wir haben das am Mittwoch richtig gemacht.» Im Vorfeld hätten sie sich viele Gedanken über die schwierige Woche mit dem Cupspiel am Samstag bei Servette (1:0-Sieg) sowie den Partien gegen YB und Lausanne gemacht.

Der FCL-Coach erklärt, dass einige seiner Stammkräfte Schonung benötigt hätten. «Claudio Lustenberger plagt sich seit Wochen mit Rückenproblemen herum, Tomi Juric hat extrem viele Spiele mit uns und Australiens Nationalteam hinter sich und wirkte zuletzt nicht mehr so frisch. Auch Christian Schneuwly schlägt sich mit muskulären Problemen herum, die Pause hat ihm gutgetan.»

Naives Verhalten in der Defensive abstellen

Den Jungprofis, die für die Titulare spielten, habe die Spielerfahrung gegen YB gutgetan. «Es waren auch viele gute Dinge dabei, aber klar, die Gegentore kann man verhindern, da sind wir zu naiv gewesen», analysiert Babbel. Wichtig sei jetzt, die Lehren aus den Fehlern zu ziehen.

Luzern muss schnell lernen. Im Falle einer Niederlage gegen Lausanne käme der letzte Platz bedrohlich nahe. Babbel sagt, er sei froh, auf frische Kräfte zurückgreifen zu können. Womit die Frage von Hunkeler beantwortet ist: Luzern spielt gegen Lausanne mit den besten Leuten, die fit sind.

Alles andere wäre fahrlässig. Lausanne holte aus den letzten drei Spielen fünf Punkte, Meister Basel wurde auswärts bezwungen. «Wir haben viel Selbstvertrauen getankt und schauen nach vorne», sagt Captain Alain Rochat. Olivier Custodio, Ex-Captain von Lausanne, erwartet mit dem FCL «ein schwieriges Spiel». Letzte Saison verlor Luzern beide Heimpartien gegen Lausanne. Babbel fordert: «Wir müssen aggressiver auftreten als in Bern.»

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