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FUSSBALL: FCL-Spielmacher Olivier Custodio: «Ich glaube an eine positive Story»

Olivier Custodio (22) trainiert seit einer Woche mit dem FC Luzern. Der neue Spielmacher spricht über die hohen Erwartungen der FCL-Fans an ihn und seine Ziele mit Luzern.
Daniel Wyrsch
Der neue FCL-Spielmacher Olivier Custodio im Testspiel gegen Racing Club Strasbourg. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)

Der neue FCL-Spielmacher Olivier Custodio im Testspiel gegen Racing Club Strasbourg. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)

Interview: Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Olivier Custodio ist wohl der wichtigste Zuzug des FC Luzern mit Blick auf die neue Saison. Der 22-jährige Waadtländer Mittelfeldspieler soll von Markus Neumayr (zu Kasimpasa Istanbul) die Spielmacherrolle übernehmen.

Olivier Custodio, Ihre Verpflichtung hat den Luzerner Fans und Zuschauern nach den Abgängen von Marco Schneuwly und Markus Neumayr wieder Hoffnung auf eine gute Saison gegeben. Ist Ihnen das bewusst?

Nein, aber ich weiss, dass beide sehr gute Spieler sind. Wir haben sie verloren und sind jetzt ein jüngeres, talentiertes Team, das kompetitiv sein wird.

Haben Sie kein Problem mit den Erwartungen der Fans?

Nein, ich spiele Fussball auf die gleiche Weise wie bisher, da machen die Erwartungshaltungen von aussen keinen Unterschied. Mehr Zuschauer und ein grösseres Stadion als in Lausanne sind für mich motivierende Faktoren.

Sind Sie der «neue Neumayr» des FCL?

Nein, Neumayr ist ein sehr guter Fussballer mit viel mehr Erfahrung als ich. Ich kann sicher noch viel lernen, und es gibt einige Dinge, die mir noch fehlen. Er ist fast zehn Jahre älter als ich, daher ist es schwierig, uns zwei Spieler miteinander zu vergleichen. Mal schauen, wo ich in seinem Alter mit 31, 32 Jahren stehen werde.

Laut FCL-Sportkoordinator Remo Meyer hätten Sie zu anderen Super-League-Klubs gehen können. Warum entschieden Sie sich für Luzern?

Ich denke, der FCL ist ein guter Verein. Ausserdem wollte ich eine andere Region als Lausanne kennen lernen, ich wollte in die Deutschschweiz wechseln, um meine Karriere fortzusetzen. Die Mentalität in der Deutschschweiz und in der Romandie ist unterschiedlich. Luzern ist ein guter Schritt zwischen Lausanne und einem grossen Klub.

Am Donnerstag spielt der FCL das Hinspiel der Qualifikation zur Europa League in Kroatien gegen Osijek.

Ich erwarte ein schwieriges Duell gegen Osijek. Ich glaube aber, dass wir die nächste Runde erreichen. Dann schauen wir weiter.

Wissen Sie, dass für Luzern bei den letzten vier Europacup-Teilnahmen das Abenteuer bereits nach der ersten Runde zu Ende war?

Man hat mir davon erzählt, doch ich glaube an eine positive Story. Wir können wertvolle Erfahrungen sammeln und bekommen vielleicht die Chance, gegen eine grosse Mannschaft zu spielen.

Welche Ziele verfolgen Sie mit Luzern in der bevorstehenden Super-League-Saison?

Für mich persönlich steht an erster Stelle, dass ich bei Luzern Stammspieler bin und möglichst das Maximum aller Matches bestreite. Mit der Mannschaft ist es mein Ziel, dass wir wie in den letzten ­Jahren am Ende unter den besten vier, fünf Teams klassiert sind.

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