FUSSBALL: FCL-Trainer Babbel wird am Geburtstag noch nicht mit neuem Vertrag belohnt

Luzern-Trainer Markus Babbel feiert am Freitag seinen 45. Geburtstag. Vom FCL ist der Münchner allerdings trotz konstant guter Arbeit noch nicht mit einer Vertragsverlängerung belohnt worden.

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FCL-Trainer Markus Babbel nah an der Pressekonferenz Stellung. (Bild: Archiv Keystone)

FCL-Trainer Markus Babbel nah an der Pressekonferenz Stellung. (Bild: Archiv Keystone)

Sogar wilde Gerüchte haben in den letzten Tagen die Runde gemacht: Der FCL wolle künftig beim Salär des Cheftrainers Abstriche machen. Babbel bestätigte am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung, dass ein erstes Gespräch mit Sportkoordinator Remo Meyer stattgefunden hat, stellte dagegen aber auch fest: «Über finanzielle Dinge haben wir noch gar nicht gesprochen.»

Babbel erklärte jedoch selbstbewusst: «Mein Trainerteam und ich sind mit Sicherheit nicht die Billigsten, aber natürlich auch nicht die Teuersten. Qualität hat ihren Preis.» Der frühere Bundesliga-Coach des VfB Stuttgart, von Hertha BSC und Hoffenheim sprach dabei auf die Konstanz des FCL während seiner bislang dreijährigen Tätigkeit an. Luzern beendete die Meisterschaft jeweils in der ersten Tabellenhälfte (5./3./5.) und steht aktuell nach sechs Runden trotz grossem Umbruch der Mannschaft auf Platz 4. Ausserdem haben acht FCL-Eigengewächse in der Ägide unter Babbel ihr Debüt in der Super League gegeben.

Meyer schätzt Babbels Arbeit

Babbel betont vor dem Heimspiel am Sonntag (16.00 Uhr) gegen Thun (8.) in Bezug auf das erste Vertragsgespräch: «Mir war zuerst einmal wichtig, wie Remo Meyer unsere Arbeit sieht. Er kommt aus der Branche, kennt sich im Fussball aus – und ob er eine weitere Zusammenarbeit mit uns möchte.»

Das Ergebnis der ersten Vertragsrunde ist für Babbel und Co-Trainer Patrick Rahmen positiv ausgefallen: Ihre Arbeit wird von Meyer und dem FCL geschätzt. Das hat Sportkoordinator Meyer gegenüber Babbel und ebenso gegenüber unserer Zeitung so kundgetan.

Baldige Fortsetzung der Gespräche 

Markus Babbel schaut deshalb positiv in seine Luzerner Zukunft, obwohl er an seinem 45. Geburtstag am Freitag noch keinen neuen Vertrag über das Ende der laufenden Saison hinaus bekommen hat. «Die Bereitschaft von mir und vom Verein ist da. In den nächsten Tagen und Wochen setzen wir uns wieder zusammen, dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.»

Daniel Wyrsch