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FUSSBALL: FCL-Trainer Gerardo Seoane: «Unsere Solidarität ist spürbar»

Gerardo Seoane ist der Start mit dem FC Luzern gelungen. Der neue Trainer lobt vor allem die solide Defensivarbeit seines Teams. Für das nächste Spiel gegen Thun muss er einen neuen Stürmer suchen.
Daniel Wyrsch
Der neue FCL-Trainer Gerardo Seoane ist zufrieden mit seiner Mannschaft: «Bei jedem Spieler stimmt die Einstellung.» (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 3. Februar 2018))

Der neue FCL-Trainer Gerardo Seoane ist zufrieden mit seiner Mannschaft: «Bei jedem Spieler stimmt die Einstellung.» (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 3. Februar 2018))

Interview: Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Gerardo Seoane, in den ersten drei Spielen gegen Lausanne (2:1) und auswärts gegen die Grasshoppers (2:1) und den FC Zürich (1:1) sammelte das Team sieben Punkte. Das ist ein über Erwarten guter Start. Sind Sie auch überrascht?

Von den Punkten her ziehe ich ein positives Fazit – und wir sind ungeschlagen. Wenn ich unsere Leistungen anschaue, dann habe ich sehr gute Halbzeiten gesehen. Aber es gab auch Phasen in den Partien, in denen wir nicht so dominant aufgetreten sind. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ein Gegner auf dem Platz ist, der dagegenhält. Am meisten gefällt mir, wie sich die Spieler gegenseitig unterstützen. Unsere Solidarität ist spürbar, vor allem dieser Punkt stimmt mich positiv. Ich kann feststellen: Bei jedem Spieler stimmt die Einstellung.

Sie schauen von Spiel zu Spiel. Trotzdem: Die nächsten beiden Partien, am Sonntag zu Hause gegen Thun und eine Woche später in Sion, sind besonders wichtig, weil es gegen direkte Gegner im Abstiegskampf geht.

Unser Credo bleibt: ein Spiel nach dem anderen nehmen und die Leistung abrufen. Die Konsequenz sind die Resultate, wobei man auch etwas Wettkampfglück braucht. Daran wollen wir nichts ändern, weil es jetzt gegen direkte Gegner im Abstiegskampf geht. Ich sagte es von Anfang an: Diese Meisterschaft wird bis am Schluss im Mai extrem eng! Lugano gewinnt in Basel, St. Gallen gewinnt in Basel, wir siegen bei GC – jeder kann jeden schlagen.

Die Stürmer gehen Ihnen aus für das Heimspiel vom Sonntag. Tomi Juric und auch Shkelqim Demhasaj holten sich gegen Zürich die vierte gelbe Karte, sind somit gesperrt. Setzen Sie auf den neuen Goalgetter Christian Schneuwly als Mittelstürmer?

Die Situation ist unglücklich, aber Christian wird nicht unsere Sturmspitze! (schmunzelt) Tore können bei uns alle schiessen. Nominell werden wir nicht mit einem typischen Stürmer spielen, sondern mit einem beweglichen Angreifer, der auch auf die Seiten ausweicht. In Frage kommen für die Aufgabe Ruben Vargas, Francisco Rodriguez, Pascal Schürpf oder Dereck Kutesa.

Den Spielern haben Sie am Montag frei gegeben. Sie aber waren am Tag nach dem Match mit Sitzungen und Medienanfragen beschäftigt. Erst waren Sie noch U21-Trainer und hatten ein ruhigeres Berufsleben. Kommen Sie noch zu Ihrer Erholungszeit?

Ich habe immer wieder Möglichkeiten zum Abschalten. Am Tag nach dem Spiel stehen das Videostudium und die Planung der Woche auf dem Programm. So sind wir im Staff vorbereitet, wenn die Spieler am Dienstag wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Ich nehme mir, wenn es Richtung Match geht, eine Auszeit zum Auftanken für den Spieltag. Oder auch am erwähnten Planungstag habe ich ab zirka 16.30 Uhr Gelegenheit, um joggen zu gehen.

Sie sind mit der Einstellung von allen Spielern zufrieden. Mit Marvin Schulz hat aber ein Verteidiger bei allen drei Gegentoren nicht gut ausgesehen. Wie sehen Sie sein Abwehrverhalten?

Die Leistungen unserer Spieler analysieren und besprechen wir intern. Bei den Gegentoren hätten wir besser verteidigen müssen. Insgesamt war unsere Abwehr sehr stabil – mit nur einem Gegentor pro Spiel. Auch Marvin Schulz hat seinen Anteil daran.

Die Unruhe auf der Geschäftsstelle reisst nicht ab: Als nächste Mitarbeiterin hat Eventmanagerin Fabienne Glanzmann den FCL verlassen. Ihren Vorgänger Markus Babbel störte die schlechte Stimmung im Verein. Haben Sie auch Mühe damit?

Nein, Sportkoordinator Remo Meyer ist mein Vorgesetzter. Ich bin verantwortlich für den Staff und die Physios. Meine Leute und mich tangiert es nicht.

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