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FUSSBALL: FCL trennt sich von Abwehrchef Costa

Der portugiesische Innenverteidiger Ricardo Costa (36) spielt per sofort nicht mehr für den FC Luzern. Er einigt sich mit dem Klub auf eine Vertragsauflösung. Auch Spielmacher Markus Neumayr (31) ist auf dem Absprung – in Richtung Türkei.
Zuversichtlich und stolz: Ricardo Costa im Dress des FC Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Zuversichtlich und stolz: Ricardo Costa im Dress des FC Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Raphael Gutzwiler

raphael.gutzwiler@.luzernerzeitung.ch

Es war von Anfang an keine Liebesbeziehung zwischen dem FC Luzern und Ricardo Costa. Und nun ist Schluss: Der FCL und der portugiesische Innenverteidiger trennen sich im gegenseitigen Einverständnis per sofort.

«Es gibt mehrere Gründe für eine Trennung», sagt FCL-Sportkoordinator Remo Meyer. «Wir haben zusammen mit Costa seine Saison analysiert. Sowohl er als auch der FCL hatten sich mehr erhofft.» Ebenfalls ein Grund für die Vertragsauflösung sei Costas familiäre Situation. Er wird nun nach Portugal zurückkehren, wo seine Frau und seine zwei Buben wohnen.

Der 36-jährige Innenverteidiger, der 2003 mit Porto die Champions League gewonnen hatte, konnte die hohen Erwartungen beim FCL nie erfüllen. Der Topverdiener kam im letzten Sommer nach Luzern und absolvierte 39 Spiele (1 Tor). Costa hätte noch bis Ende Juni 2018 einen Vertrag beim FC Luzern gehabt.

Es ist davon auszugehen, dass der FCL Costa eine Abfindung bezahlt. Meyer: «Das möchte ich nicht kommentieren. Wir haben uns an den Tisch gesetzt und das Ganze hochprofessionell gelöst.»

Neumayr vor Wechsel zu Kasimpasa Istanbul

Ebenfalls praktisch weg aus Luzern ist Spielmacher Markus Neumayr. Er soll den FCL in Richtung Türkei zu Kasimpasa Istanbul verlassen, wie der «Blick» meldete. Meyer bestätigt gegenüber unserer Zeitung, dass Neumayrs Berater mit einem Klub in der Türkei in Kontakt stehe. Definitiv unterschrieben sei aber noch nichts. Neumayr wollte sich dazu nicht äussern und verwies auf die FCL-Sportführung. Er soll sich aber bereits mit Kasimpasa einig sein. Der Verein, bei dem von 2014 bis 2016 der Schweizer Nationalspieler Eren Derdiyok gespielt hatte, beendete die abgelaufene Meisterschaft im 10. Rang.

Neumayr war im Januar 2016 vom FC Vaduz zum FCL gestossen. Im vergangenen Dezember verlängerte er seinen Vertrag mit Luzern um zwei Jahre bis 2019. Deshalb dürfte ein Transfer von Neumayr einen schönen Batzen in die klammen FCL-Kassen spülen. Gemäss Transfermarkt.com beträgt Neumayrs Marktwert 815'000 Franken. Für den FCL hat er insgesamt 50 Spiele bestritten und dabei 14 Tore erzielt.

Nach dem Wechsel von Nicolas Haas (21, zu Atalanta Bergamo) sind weitere FCL-Abgänge möglich. Marco Schneuwly, Tomi Juric, Jonas Omlin und Hekuran Kryeziu stehen bei mehreren Vereinen auf dem Zettel.

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