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FUSSBALL: FCL will Hyka längerfristig binden

Jahmir Hyka (28) ist in Topform, der Luzerner Offensivmann hat nach drei Ligaspielen drei Tore auf dem Konto. Höchste Zeit für den FCL, mit Hyka zu verlängern.
Daniel Wyrsch
In Jubelstimmung: Jahmir Hyka präsentiert sich derzeit in starker Verfassung. (Bild Philipp Schmidli)

In Jubelstimmung: Jahmir Hyka präsentiert sich derzeit in starker Verfassung. (Bild Philipp Schmidli)

Daniel Wyrsch

FCL-Trainer Markus Babbel wünscht, dass die Vertragsverlängerung von Jahmir Hyka möglichst schnell Tatsache wird. Ende Saison läuft der aktuelle Kontrakt des FC Luzern mit dem 28-jährigen Albaner aus. Hyka ist derzeit in Hochform. Zwei Tore schoss er am Sonntag bei der unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen Basel, eine Woche zuvor hatte er gegen GC (4:3) einmal getroffen und einen Assist beigesteuert. Zudem wurde er im Strafraum gefoult, was einen Penalty zur Folge hatte.

Unter Babbel spielt Hyka seit dem letzten Spätherbst konstant gut. Endlich. In den vorherigen vier Jahren beim FCL war der Flügelspieler mal stark, dann verschwand er wieder von der Bildfläche. Vor allem schaffte er es nicht, oft effizient zu sein. Mitte 2015 deuteten die Zeichen auf den Abschied von Luzern hin. Doch Trainer Babbel macht sich dafür stark, dass Hyka bleibt. «Man muss zuerst einen besseren Spieler als Jahmir finden», hatte Babbel damals betont.

In der Zwischenzeit hat der 38-fache albanische Nationalspieler das Vertrauen des Coaches zurückbezahlt. «Wenn ich regelmässig spiele, Vertrauen spüre, kann ich auch auf einem konstant guten Niveau spielen», erklärt Hyka.

Vertragsgespräche Ende Woche

Babbel freut sich, wie sich der 1,69 Meter kleine Feintechniker entwickelt hat: «Obwohl Jahmir immerhin auch schon 28 Jahre ist, hat er sich seinen Stellenwert bei uns redlich erarbeitet. Er war stets sehr loyal, als es für ihn in meiner Anfangszeit in Luzern nicht ganz so einfach war. Das habe ich auch registriert und geschätzt.» Jetzt hofft der Trainer, dass Hyka die hohe Wertschätzung des Staffs, der Mannschaft und der Fans spürt – und verlängert.

FCL-Sportkoordinator Remo Gaugler wird Ende Woche mit Hyka zusammensitzen. «Wir sind sehr daran interessiert, ihn länger an den Klub zu binden», sagt Gaugler. Doch obwohl sich der Profi nach mehr als fünf Jahren im Verein und in der Region wohlfühlt, ist ein Poker um das künftige Gehalt vorprogrammiert. Hyka hat einen Berater mit grossem Namen: Shaqiri. Sein Vorname ist Erdin, der ältere Bruder von Xherdan Shaqiri. Für Gaugler gehört das Feilschen um bessere Konditionen zum Geschäft. «Wenn Jahmir pokert, ist das legitim, aber ich bin sicher, dass wir uns finden.»

Zwei «Mentalitätsspiele» folgen

Trotz der Wichtigkeit um die Regelung von Hykas Zukunft in Luzern kann beim FCL nun keiner der Teamverantwortlichen und Profis die Füsse hochlagern. Bereits morgen (19.45) spielen die Innerschweizer in der Liga in Vaduz und am Samstag (17.00) im Cup in Naters VS. Babbel bezeichnet die beiden Partien als «Mentalitätsspiele». Und: «Wenn wir es richtig machen, mit demselben Engagement ans Werk gehen wie bisher, dann werden wir uns belohnen. Wenn nicht, dann wird es extrem schwierig.»

«Geschlaucht» von Reiserei

Der Bayer ist froh, dass die Reise ins Fürstentum nur eineinhalb Stunden dauert. «Denn die Reiserei nach Italien und zurück hat uns geschlaucht.» Zuletzt spielte der FC Luzern in 15 Tagen fünfmal. «Wichtig ist, dass wir nun nach zwei Niederlagen in Folge zurück auf die Erfolgsstrasse finden», betont Markus Babbel.

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