FUSSBALL: FCL: Winter muss bei Babbel «unten durch»

Adrian Winter (28) ist bei der 0:3-Heimniederlage des FC Luzern gegen FC Basel zum dritten Mal hintereinander nicht im 18-Mann-Aufgebot gestanden. FCL-Trainer Markus Babbel erklärt, warum er nicht auf den früheren Leistungsträger setzt.

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Adrian Winter hält sich nach einer vergebenen Chance gegen den FC Aarau die Hände vor den Kopf. Zuletzt gehörte der 28-Jährige nicht mehr zum Aufgebot von Trainer Markus Babbel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Adrian Winter hält sich nach einer vergebenen Chance gegen den FC Aarau die Hände vor den Kopf. Zuletzt gehörte der 28-Jährige nicht mehr zum Aufgebot von Trainer Markus Babbel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Basel am Samstag beantwortete Luzern-Coach Babbel erstmals konkrete Fragen zur Situation von Winter. Über den rechten Flügel, der seit dreieinhalb Jahren beim FCL ist und fast immer zu den Besten gehört hat, äusserte sich Babbel sehr direkt: «Mir gefällt nicht, wie er arbeitet. Die anderen sind besser. Ich wäre ungerecht gegenüber den anderen, wenn ich ihn aufstellen würde.»

Innerhalb einer Woche musste Winter in drei aufeinanderfolgenden Spielen statt auf dem Platz zu stehen oder zumindest auf der Bank zu sitzen, mit einem Tribünenplatz vorlieb nehmen. Gegen den FCB spielte an seiner Stelle Ridge Mobulu in der Startformation, gegen YB (1:2) und Aarau (3:0) war es Dario Lezcano. Babbel hat mit Winter das Gespräch gesucht: «Ich habe ihm gesagt, dass alle 18 Mann im Aufgebot mehr getan haben.»

Winter hat einen Wechsel während der Winterpause zu den Young Boys dementiert. In Bern ist sein früherer Mentor Uli Forte Trainer, der Italo-Zürcher hatte Winter schon bei Red Star Zürich, Will und St. Gallen in seinem Team. Im Sommer läuft Winters Vertrag beim FCL aus.

dw