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FUSSBALL: FCL zur Verjüngung gezwungen

Jahmir Hyka (28) und Sally Sarr (30) mussten beim 3:0 gegen St. Gallen auf der Tribüne sitzen. Dafür spielte die 17-jährige Entdeckung Filip Ugrinic erneut.
Daniel Wyrschdaniel.wyrsch@luzernerzeitung.chroland Schweglersport@luzernerzeitung.ch
Momentan in: Filip Ugrinic (links) – momentan out: Jahmir Hyka (rechts). (Bilder: Martin Meienberger/Freshfocus (Basel, 15. Oktober/Naters, 13. August 2016))

Momentan in: Filip Ugrinic (links) – momentan out: Jahmir Hyka (rechts). (Bilder: Martin Meienberger/Freshfocus (Basel, 15. Oktober/Naters, 13. August 2016))

Sally Sarr hatte mit dem Tribünenplatz am Sonntag beim 3:0-Heimsieg gegen St. Gallen rechnen müssen. Schon die vorherigen sieben Meisterschaftsspiele war der 30-jährige Verteidiger nicht im Aufgebot des FC Luzern gestanden. Überraschend getroffen hat die persönliche Nichtberücksichtigung aber sicher Jahmir Hyka. Dank starken Leistungen zu Beginn der Saison im Klub schaffte der 28-jährige Aussenangreifer erst vor kurzem nach fast zwei Jahren ohne Länderspiel die Rückkehr in die albanische Nationalmannschaft.

Doch just seither stagniert Hyka beim FCL. Co-Trainer Patrick Rahmen sagt, warum Hyka für den Krisengipfel gegen St. Gallen nicht aufgeboten wurde: «Jahmir hatte zuletzt nicht so gespielt, wie wir uns das vorstellten. Vor allem in der Rückwärtsbewegung stellten wir Defizite fest.» Rahmen ist überzeugt, dass die Pause Hyka mental gut- getan hat. «Wir werden Jahmir weiterhin brauchen können.»

Vier eigene Jungprofis im Einsatz gegen St. Gallen

Hört man Rahmen reden, dann scheint der FC Luzern nicht unbedingt zu einem Umbruch gezwungen zu sein. Doch ein Blick auf das Aufgebot vom Sonntag zeigt eine langsam, aber sicher fortschreitende Veränderung in der Mannschaft von Cheftrainer Markus Babbel. Hekuran Kryeziu (23) durfte im Mittelfeld endlich wieder 90 Minuten ran. João Oliveira (20) stürmte, bis ihn ein Muskelkrampf nach knapp 62 Minuten zum Aufgeben zwang. Für Oliveira kam Filip Ugrinic (17). In seiner zweiten Super-League-Partie bewies der polyvalent einsetzbare Schweiz-Serbe mit Vergangenheit beim FC Kickers Luzern, dass er wie Kryeziu die physischen und spielerischen Voraussetzungen mitbringt, um sich vielleicht künftig in einer ausländischen Topliga durchzusetzen. Kryeziu wie Ugrinic sind Jungprofis, die dem FCL dereinst überlebenswichtige Transfereinnahmen auf das permanent überzogene Konto spülen könnten.

Ebenfalls gegen St. Gallen ins Spiel kam Nicolas Haas (20), der sich seinen Platz im Mittelfeld zurückkämpfen will. Als fünfter vereinseigener Nachwuchsspieler sass ausserdem Aussenverteidiger Silvan Sidler (18) immerhin auf der Ersatzbank.

Der neue CEO will den Umbruch vorantreiben

Der neue FCL-CEO Marcel Kälin sieht diese Entwicklung gerne. Viel lieber als eine Startelf wie im vorherigen Ligaspiel in Basel, die mit durchschnittlich 29,2 Jahren gegen den im Vergleich drei Jahre jüngeren Serienmeister 0:3 untergegangen war. «Jeder kann es sehen, wir müssen die Mannschaft verjüngen», sagt Kälin.

Die Gelegenheit ist gut, im nächsten Sommer laufen die Verträge von mehreren langjährigen Profis aus. Mit Hyka ist man seit Monaten im Gespräch, ohne bisher eine Einigung gefunden zu haben. Einen neuen Verein muss sich Sarr suchen. Aussenverteidiger Jérôme Thiesson (29) könnte es gleich ergehen.

Weniger um ihren Weiterverbleib in Luzern bangen müssen Markus Neumayr (30) und Tomislav Puljic (33). Beide zählen zu den Leistungsträgern in der Mittelachse.

Daniel Wyrsch

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