FUSSBALL: Folgt gegen Sion der vierte Sieg in Serie?

Dem FC Luzern läuft es zurzeit gut: Gleich drei Mal in Serie gingen die Luzerner als Sieger vom Platz. Gegen Sion soll nun der vierte folgen. Dabei soll auch Hyka eine tragende Rolle spielen.

Sara Häusermann
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Jahmir Hyka im Spiel gegen St. Gallen. Gelingt ihm auch gegen Sion ein Tor? (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Jahmir Hyka im Spiel gegen St. Gallen. Gelingt ihm auch gegen Sion ein Tor? (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Beim FC Luzern hat man momentan gut lachen. Nach drei Siegen in Folge ist der FCL voll auf Europa-Kurs. Zuerst gab es zu Hause gegen den FC St. Gallen einen knappen 1:0-Sieg. Dann besiegte man Aarau auswärts mit 2:1 und am letzten Samstag konnten die Blau-Weissen auch gegen den FC Zürich im Letzigrund mit 2:1 gewinnen. Einer, der bei all diesen Spielen stets eine gute Figur machte, war Jahmir Hyka. In Carlos Berneggers Überlegungen soll Hyka auch im Spiel gegen den FC Sion eine zentrale Rolle übernehmen.

«Das Tor gegen St. Gallen tat mir gut»

Der FCL-Trainer setzte Hyka meistens über die linke Seite ein, wo der wirblige Albaner stets gute Akzente setzen kann. «Es ist erfreulich zu sehen, wie Jahmir in seiner Rolle aufgeht und Verantwortung übernimmt», schwärmt Bernegger. Er habe eine gute Entwicklung durchgemacht in der letzten Zeit. «Ein Trainer wünscht sich natürlich immer, dass ein solcher Entwicklungsprozess bei einem Spieler niemals endet», so Bernegger weiter. Der Befreiungsschlag gelang Jahmir Hyka gegen den FC St. Gallen, wo er das matchentscheidende Tor schoss. Damit beendete er eine über siebenmonatige Durststrecke. «Das Tor im St. Gallen-Spiel hat mir enorm gut getan», sagt auch Hyka selber.

Jahmir Hyka war stets ein stiller Schaffer in Berneggers Team. Einer, der vielleicht auch etwas unter dem dominanten Kahraba gelitten hat. Jetzt, wo er aber seine Chance bekommt, nutzt er sie eindrücklich. Jahmir Hyka erklärt sein Rezept so: «Ich habe immer hart trainiert und auf meine Chance gewartet. Jetzt spiele ich und das freut mich sehr.» Er wisse, dass Bernegger viel von ihm verlange. Das sporne ihn aber an, hart daran zu arbeiten. «Ich spüre das Vertrauen. So kann ich meine Stärke, das Dribbling, noch besser einsetzten. Jetzt auch mit mehr Zug nach vorne», so Hyka weiter.

Sion will den definitiven Ligaerhalt

Will der FC Luzern den vierten Sieg in Folge realisieren, wird das aber sicherlich kein Spaziergang. Obwohl sich der FC Sion schon beinahe vor dem Abstieg in Sicherheit gebracht hat, sind sie rein rechnerisch noch nicht vollends gerettet. «Die haben immer noch das Ziel Ligaerhalt und werden dafür sicher ihr Letztes geben», so ein vorsichtiger Carlos Bernegger. Sion habe gute Spieler in den Reihen, die schnell von Verteidigung auf Angriff umschalten können, weiss Bernegger: «Das gibt sicher heisse Duelle im Mittelfeld.» Der FC Sion beherrsche sowohl das defensive Spiel als auch das Angriffsspiel mit viel Zug nach vorne. «Wir müssen auf alle Varianten gefasst sein. Wichtig ist, dass wir in der Offensive den Unterschied ausmachen können», sagte der FCL-Trainer an der Pressekonferenz im Hinblick auf das Spiel.

Carlos Bernegger muss auch im Spiel gegen Sion auf einige Akteure verzichten. Verletzt sind weiterhin Hochstrasser, Renggli, Matri, Sliskovic und Sava Bento. Mikari und Rangelov sind fraglich. Beide kämpfen noch mit einer leichten Fussverletzung.

Wenige Parkplätze am Matchtag

Der FC Luzern empfiehlt am Matchtag mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Wegen der LUGA wird die Parkplatzsituation auf der Allmend eher prekär sein. «Es ist Messe-Wetter und auch das letzte Wochenende der LUGA. Die Parkplätze werden von den Messebesuchern belegt sein», so der FCL-Medienchef René Baumann.

Anpfiff gegen den FC Sion ist am Samstag um 19:45 Uhr in der Swissporarena in Luzern. Den Liveticker zum Spiel gibt es wie gewohnt hier.