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FUSSBALL: Forte warnt vor heimstarkem FCL

Uli Forte hat den FC Zürich zurück in die Super League und dort gleich an die Tabellenspitze geführt. Morgen (16 Uhr, SRF zwei) tritt der frühere Kriens-Profi mit dem FCZ beim viertplatzierten FC Luzern an.
Daniel Wyrsch
Will sich mit dem FCZ in der Tabelle vorne festsetzen: Uli Forte. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 17. Mai 2017))

Will sich mit dem FCZ in der Tabelle vorne festsetzen: Uli Forte. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 17. Mai 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Uli Forte (43) zählt zu den schillerndsten Trainerfiguren im Schweizer Fussball. Der gebürtige Brüttiseller und schweizerisch-italienische Doppelbürger hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Sowohl mit GC (2013) wie mit dem FC Zürich (2016) gewann Forte den Cup. In St. Gallen (2011) und bei YB (2015) wurde der temperamentvolle wie eloquente Coach dagegen wegen ­Erfolgslosigkeit entlassen.

Seit dem 13. Mai 2016 trainiert Forte den FCZ. Zwar konnte er den Abstieg in den letzten drei Spielen nicht mehr verhindern, aber seither lief es unter dem Trainer für die Stadtzürcher rund. Der Cupsieg zu Hause gegen Lugano (1:0) brachte die Teilnahme an der letztjährigen Gruppenphase der Europa League. Zudem begeisterte Zürich in der Challenge League wieder die eigenen Fans, das Team stieg Ende Saison überlegen auf.

FC Zürich überzeugt bisher mit starker Defensive

In den bisher fünf Runden im Oberhaus hat der FCZ erst einen Gegentreffer einstecken müssen, viermal spielte Fortes Mannschaft zu null (6:1 Tore). Nichtsdestotrotz will der frühere Verteidiger des SC Kriens die Tabellensituation als Leader mit elf Punkten (vor YB und Basel mit je zehn Zählern) nicht überbewerten. An der Medienkonferenz vom Freitag in der Saalsporthalle sagt er: «Klar wollen wir uns vorne festsetzen, allerdings werden die Konturen in der Rangliste erst noch geschaffen werden.»

Morgen Sonntag (16 Uhr, SRF zwei) wird der Zürcher Stadtklub auswärts vom viertplatzierten FC Luzern herausgefordert. Angesprochen auf den Match in der Zentralschweiz, sagt Uli Forte: «Der FCL ist sehr heimstark und tritt im Vergleich zu Auswärtspartien in der Swisspor-Arena aggressiver und dominanter auf.» Er ist überzeugt: «Wir werden am Sonntag sehr gefordert sein.»

Für FCL-Coach Markus Babbel ist der FC Zürich «ein Tabellenführer, der kein gewöhnlicher Aufsteiger ist». Das Team des zwölffachen Meisters besitzt zweifellos das Potenzial, in dieser Saison unter die Top vier vorzustossen und somit nächste Saison wieder europäisch zu spielen. In diesem Zusammenhang sind die Zürcher auch ein direkter Rivale der Luzerner. Die Ausgangslage vor dem ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionsklubs seit rund eineinhalb Jahren ist sicher brisant. Die Innerschweizer haben trotz einem grossen Kaderumbruch einen guten Start hingelegt. Einzig bei der 1:3-Niederlage in Basel hinterliessen sie keinen guten Eindruck, bei den Siegen in St. Gallen (2:0) und zu Hause gegen ­Lugano (1:0) sowie den Unentschieden zuletzt in Sion (1:1) und zu Hause gegen GC (2:2) vermochten sie angesichts des frühen Zeitpunkts der Saison mehrheitlich zu überzeugen.

Bei diesem Heimspiel darf der FCL einen Besucherrekord in dieser Spielzeit erwarten. Zwischen 12000 und 14000 Zuschauer dürften die Swisspor-Arena gut füllen.

Wiedersehen für Babbel mit Ex-Spielern Frey und Winter

Nicht nur der Ex-Krienser Forte kommt zu einer Art Heimkehr, auch die Offensivspieler Michael Frey und Adrian Winter kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Babbel kennt die beiden Ex-FCL-Profis bestens.

Babbel verspricht, sein Team sei gut eingestellt. Forte umgekehrt sagt das Gleiche über seine Equipe. Auch an der Seitenlinie ist ein heisses Duell zu erwarten.

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