Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Für FCL-Leader Schwegler ist Pleite bei YB «nicht so dramatisch»

Christian Schwegler (33) wird beim FC Luzern derzeit schmerzlich vermisst. Der verletzte Verteidiger verpasst wohl auch das kapitale Heimspiel vom Samstag (19 Uhr) gegen Schlusslicht Lausanne. Er verspricht aber, bald wieder fit zu sein.
Christian Schwegler während dem Training des FC Luzern am Samstag, 24. Juni 2017. (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Christian Schwegler während dem Training des FC Luzern am Samstag, 24. Juni 2017. (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Der havarierte Rücken hat Christian Schwegler einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nur allzu gerne hätte der Luzern-Rückkehrer des Sommers gegen seinen Ex-Klub YB am Mittwochabend gespielt. Er musste als Zuschauer mit ansehen, wie seine Teamkollegen in Bern 1:4 verloren. «Die ersten 30 Minuten sind wir gegen eine Mannschaft mit Qualität defensiv gut gestanden, dann wurden zwei Standards für die Young Boys zum Türöffner in dieser Partie», analysiert Schwegler.

Der FCL hat nach acht Runden total vier Gegentore auf Eckbälle und Freistösse kassiert. «Wir wissen, dass wir bei Standards künftig besser verteidigen müssen», betont Schwegler.

Die junge Startelf mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren sah im Vergleich zu den flinken und technisch versierten Bernern phasenweise überfordert aus. Der zähe Teamleader Christian Schwegler fehlte der Equipe, ­die mit wenig Erfahrung auf Super-League-Niveau auskommen musste. Der vormalige Profi von Red Bull Salzburg relativierte aber: «Ich sehe unsere Leistung gegen YB nicht so dramatisch.»

Babbels Plan wohl aufs Lausanne-Spiel ausgerichtet

FCL-Trainer Markus Babbel steht im Verdacht, im Hinblick auf ­ den kapitalen Heimmatch vom Samstag (19 Uhr) gegen das Tabellenschlusslicht Lausanne Titulare wie Tomi Juric, Christian Schneuwly, Daniel Follonier und Captain Claudio Lustenberger geschont zu haben. Schwegler will nichts davon wissen, dass Luzern mit einer Junioren-Auswahl dem Tabellenersten aus Bern den Sieg von vornherein schenkte. «Auch gegen YB wollten wir gewinnen», versichert Schwegler.

Seit Sommer wohnt er mit seiner vierköpfigen Familie in Schenkon. Schwegler, der zuvor acht Jahre in Salzburg lebte, hat sich gemäss eigener Aussage optimal im Dorf an den Gestaden des Sempachersees eingelebt. «Mit meiner Familie kann ich in einer super Gemeinde leben», schwärmt er von Schenkon.

Derzeit muss sich der kampfstarke Profi selber zwei, drei Tage Ruhe verordnen. «Leider geht es meinem Rücken nicht so gut. Nachdem es ausgesehen hatte, als würde die Verletzung ab­klingen, erfolgte quasi eine Trotzreaktion.» Schwegler erzählt, dass ihm ein Arzt gestern aus der Schwellung am Rücken fast einen Deziliter Blut gezogen habe. Die Blessur hat ihren Ursprung in einem Aufprall im Heimspiel gegen Thun (2:2) vor knapp zwei Wochen. Ein Blutgefäss sei dabei geplatzt. «Wahrscheinlich muss ich auch gegen Lausanne zuschauen», meint der Rechtsverteidiger. Es droht ihm die dritte Pflichtspielabsenz hintereinander. Zuvor hatte er sich wegen muskulärer Probleme in der Wade zweimal auswechseln lassen müssen.

Fordert die lange Profikarriere im fortgeschrittenen Spitzensportleralter von 33 Jahren ihren Tribut? «Ich glaube nicht, dass dies am Alter liegt. Wadenpro­bleme hatte ich noch nie, jetzt ist der Muskel wieder okay. Und die Verletzung am Rücken wurde durch einen Unfall verursacht, das hätte mir auch als 20-Jähriger passieren können.» Schwegler versichert, bald wieder fit zu sein.

Schwegler sieht bei sich und dem Team Luft nach oben

Dann wird der Aggressivleader auch wieder das Luzerner Spiel über die rechte Aussenbahn mit Steilpässen ankurbeln. Sein Comeback beim Heimatverein bezeichnet er als bislang ordentlich. «Sowohl die Mannschaft wie ich selbst können es aber noch besser machen», sieht der selbstkritische Profi Steigerungspotenzial.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.