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FUSSBALL: «Für uns wird es kaum einfacher»

FC Basel gegen FC Luzern ist am Samstag (19.45) der unerwartete Final dieser Vorrunde. Es ist aber auch das Duell der beiden Trainer Murat Yakin und Carlos Bernegger.
Daniel Wyrsch
Carlos Bernegger (links) und Murat Yakin treffen am Samstag wieder aufeinander. (Bild: Keystone)

Carlos Bernegger (links) und Murat Yakin treffen am Samstag wieder aufeinander. (Bild: Keystone)

Der FC Luzern könnte mit dem zehnten Saisonsieg morgen in Basel beim Leader so genannter «Wintermeister» werden. Carlos Bernegger (44) fehlen der gesperrte Tomislav Puljic und die verletzten Oliver Bozanic und Xavier Hochstrasser. Der FCL-Trainer spricht vor dem abschliessenden Spitzenspiel einer erfolgreichen Vorrunde über Murat Yakin (39) und vier andere Themen.

Murat Yakin

«Er hatte schon als Fussballer eine beeindruckende Karriere hingelegt, vor allem beim FC Basel. Natürlich habe ich verfolgt, wie er sich als Trainer entwickelt hat und heute die Basler Mannschaft präsentiert. Für seine Erfahrung und Laufbahn habe ich Hochachtung - und ich spüre, dass der Respekt gegenseitig ist. Ich weiss, dass er mit Luzern Zweiter wurde und im Cupfinal stand, aber ich möchte mich nicht mit ihm vergleichen, obwohl wir in beiden Wettbewerben erfolgreich unterwegs sind. Wenn er sagt, dass erst Ende Saison abgerechnet wird, hat er Recht. Er hat schon enorme Erfolge erreicht, die für ihn sprechen. Für mich ist noch mehr das Wie als die nackten Resultate entscheidend.»

St.-Jakob-Park

«Im St.-Jakob-Park zu spielen, ist für mich immer eine spezielle Sache. Ich war beim FC Basel fünf Jahre lang Nachwuchstrainer, habe dort eine schöne Zeit erlebt und gute Leute kennen gelernt. Dem Klub bin ich dankbar. Ein Match in diesem Stadion verlangt immer alles ab, denn 90 Minuten in Basel sind immer sehr lang. Wir müssen die Emotionen unter Kontrolle halten, die Kräfte gut einteilen und mit der richtigen Einstellung auftreten.»

Basler Champions-League-Frust

«Die frühe rote Karte gegen FCB-Innenverteidiger Ivan Ivanov hat mich an unser Heimspiel gegen GC erinnert. Da waren wir nach neun Minuten auch einer weniger, das ist sehr frustrierend, alle Pläne werden über den Haufen geworfen. Dieser Schiedsrichterentscheid hat das Spiel auf Schalke sicher beeinflusst. Doch wir sind gut beraten, wenn wir deswegen nicht denken, dass es für uns in Basel einfacher wird. Wir sind bisher gut gefahren, weil wir immer Spiel für Spiel genommen haben. Basel hat wohl nicht damit gerechnet, gegen Schalke auf diese unglückliche Art zu verlieren. Aber auf diesem Niveau muss man darauf vorbereitet sein, Klub und Mannschaft müssen damit professionell umgehen können. Bis zum Match gegen uns liegen drei Tage, in dieser Zeit ist Basel sicher in der Lage, sich gut vorzubereiten. Wir müssen uns darauf fokussieren, unsere Leistung zu 100 Prozent abzurufen, alles andere wäre gefährlich.»

«Wintermeister»-Titel

«Falls wir als Leader in die Winterpause gehen könnten, würde es bedeuten, dass das Team in Basel die Leistung gezeigt hat, die wir uns vorstellen. Der Wert dieses inoffiziellen Titels wäre für mich aber geringer als die Rettung der Mannschaft vor dem Abstieg im Frühling. Wir befinden uns in einer Zwischenphase. Die Resultate zeigen, dass wir eine Qualität besitzen. Sollten wir Wintermeister werden, wäre uns klar, dass wir noch nichts gewonnen hätten. Dieser Titel ist nicht überzubewerten, es folgt eine lange Pause.»

Luzern

«Ich habe sofort ein sehr gutes Gefühl gehabt in Luzern, meiner Familie gefällt es hier. Ich glaube, wir gehören hierher. Es hat wohl damit zu tun, dass meine Grossmutter aus der Gegend stammt, bevor sie mit dem Grossvater nach Argentinien auswanderte. Leider geht es meinem 88-jährigen Vater gesundheitlich nicht gut, ich werde nach dem Match gegen Basel zu ihm nach Argentinien reisen, meine Familie wird über Weihnachten in Luzern bleiben.»

Hinweis: Liveticker am Samstag ab 19.45 Uhr auf www.luzernerzeitung.ch

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