FUSSBALL: Gesperrte und Verletzte: Ewiges Leid beim FCL

Am Mittwochabend (19:45 Uhr) trifft der FC Luzern auswärts auf den FC Aarau. Erneut muss Carlos Bernegger auf wichtige Spieler verzichten und deshalb einiges umstellen.

Sara Häusermann
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Ein nachdenklicher Carlos Bernegger: Erneut muss er einiges umstellen. (Bild: Philipp Schmidli  / Neue LZ)

Ein nachdenklicher Carlos Bernegger: Erneut muss er einiges umstellen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der FC Luzern und der FC Aarau: Zwei Mannschaften, die einer Begegnung Derby-Charakter verleihen können. Erinnert man sich in Luzern an die vergangenen Spiele gegen den FCA, bleiben vor allem zwei Sachen in Erinnerung. Zum einen das Katastrophen-Auswärtsspiel im Brügglifeld, wo der FCL innerhalb von 20 Minuten drei Tore nach Standards kassierte. Und zum anderen das total verrückte Spiel vom Februar, wo der der FCL dank zwei Penaltys in der Schlussphasse den FC Aarau zu Hause mit 3:2 besiegte. Aber welche Geschichte schreibt die Partie vom 16. April 2014?

3 Gesperrte, 2 Verletzte, 2 Fragliche

Carlos Bernegger plagen zurzeit altbekannte Sorgen. Erneut muss er auf wichtige Akteure in seiner Mannschaft verzichten. Remo Freuler, Sally Sarr und Jerôme Thiesson sind nach ihren gelben Karten vom St. Gallen-Spiel gesperrt. Ferid Matri und Luka Sliskovic sind weiterhin verletzt. Und Dario Lezcano sowie Yassin Mikari sind fraglich vor dem Match gegen den FC Aarau. «Leider ist das eine Situation, die wir in dieser Rückrunde nur allzu gut kennen. Immer müssen wir umstellen», sagt der FCL-Trainer Carlos Bernegger. So sei es schwierig, Automatismen und Spielideen zu festigen. «Das soll aber keine Entschuldigung für irgendetwas sein. Es ist nur eine Feststellung. Natürlich werden wir dem FC Aarau mit allen Mitteln entgegenwirken wollen», gibt sich Bernegger dann aber doch kämpferisch.

Für die Verteidigung hat Carlos Bernegger zwei Lösungsvorschläge: Entweder wird Xavier Hochstrasser rechts aussen spielen oder Florian Stahel. Ausserdem wird David Zibung wieder das FCL-Tor hüten. «Es ist schön zu wissen, dass man zwei Top-Torhüter im Kader hat. Bucchi hat in den letzten zwei Spielen bewiesen, dass er in jeder Situation einspringen kann», so Bernegger.

Aaraus gefürchtete Standards

Top-Keeper hin oder her: Der FC Luzern will im Brügglifeld sicher nicht wieder die gleichen Fehler machen wie letztes Mal. Diesmal wollen die Luzerner vorbereitet sein auf die gefährlichen Freistösse und Eckbälle des FCA. «Klar haben wir das angesprochen. Aber zu viel darüber reden wollen wir im Training nicht. Sonst sind die Spieler so nervös, dass der Schuss nach hinten losgeht», scherzte Carlos Bernegger. Er sieht die Stärke des FC Aarau vorallem im eingespielten Kader. «Da sind sieben Spieler in der Verteidigung und im Mittelfeld, die man vor dem Spiel aus dem Kopf aufzählen kann. Die kennen sich in- und auswendig», so Bernegger. Zusätzlich hat der FC Aarau vorne mehrere Spieler, die alle ihre Fähigkeiten schon bewiesen haben. Auch den FCA-Keeper Lars Unnerstall, der dem Team noch zusätzlich Stabilität verleiht, vergisst der FCL-Trainer nicht in seiner Aufzählung. Berneggers Fazit vor dem Spiel: «Es wird ein harter Kampf - wie immer im Brügglifeld.»

Kickoff ist am Mittwochabend im Brügglifeld in Aarau um 19:45 Uhr. Den Liveticker zum Spiel gibt es hier.