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FUSSBALL: Grosser Kampf, kleiner Lohn

Luzern hat dem Serie-A-Sechsten Sassuolo ein ausgeglichenes Spiel geliefert. Markus Neumayr vergibt per Penalty die FCL-Siegchance. Das 1:1 ist eine Hypothek in der Europa-League-Quali.
Daniel Wyrsch
Kann es nicht fassen: Markus Neumayr (rechts), der in der 65. Minute mit seinem Penalty an Sassuolo-Goalie Consigli gescheitert ist. Links Cedric Itten. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Kann es nicht fassen: Markus Neumayr (rechts), der in der 65. Minute mit seinem Penalty an Sassuolo-Goalie Consigli gescheitert ist. Links Cedric Itten. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Daniel Wyrsch

Markus Neumayr (30) schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Der sonst so sichere Penaltyschütze scheiterte in der 65. Minute vom Elfmeterpunkt an Sassuolo-Goalie Andrea Consigli. Christian Schneuwly war zuvor von Federico Peluso gefoult worden. «Den vergebenen Penalty nehme ich auf meine Kappe», sagte FCL-Mittelfeldspieler Neumayr nach dem Match, der 1:1 endete. «Normalerweise bin ich ziemlich sicher. Es tut mir leid für die Mannschaft», entschuldigte sich der traurige Neumayr.

Schneuwly mit viel Torgefahr

Der ausgelassene Elfmeter war längst nicht die einzige Chance, welche Luzern den Siegtreffer hätte ermöglichen können. 1:0-Schütze Marco Schneuwly besass mehrere gute Gelegenheiten. Die letzte in der 93. Minute, als er den Ball aber nicht richtig traf.

Luzern zeigte gegen die Italiener einen grossen Kampf. Das physische Engagement war vor allem in den ersten 30, 40 Minuten und dann wieder in den letzten 20 Minuten hervorragend. Die Männer von Trainer Markus Babbel zerrissen sich. Der Lohn ist mit dem 1:1 jedoch klein, wahrscheinlich zu klein, um im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Sassuolo weiterzukommen.

Sassuolo-Trainer Eusebio Di Francesco machte den Innerschweizern ein Kompliment: «Das war ein interessanter europäischer Match, beide Mannschaften spielten auf Sieg.» Luzern habe sie vor allem zu Beginn und am Ende des Spiels sehr gefordert, der Mittelteil der Partie habe seiner Mannschaft gehört. «Wir sind mit der Ausgangslage zufrieden», stellte Di Francesco trocken fest.

Die 10 555 Zuschauer in der Swissporarena kamen sicher auf ihre Rechnung. Toll, mit welcher Einstellung der FCL in die Partie gestiegen war: Sehr engagiert und selbstbewusst auftretend, kamen die Luzerner sofort zu Chancen. Zuerst war es Neumayr, der nach einem Zuspiel von Marco Schneuwly im Strafraum nicht lange fackelte. Sein Schuss wurde von einem Sassuolo-Verteidiger abgelenkt und landete in hohem Bogen auf der Lattenoberkante (6.). Schon der nächste Angriff brachte in der 8. Minute für Luzern den erhofften Führungstreffer: Marco Schneuwly drückte aus 25 Metern ab, der Ball flog von Paolo Cannavaros Fuss über Goalie Consigli zum 1:0 ins Netz.

Hyka verschuldet Penalty

Das 1:1 erzielten die Gäste in der 42. Minute durch Domenico Berardi. Er verwertete einen Foulpenalty, den Jahmir Hyka gegen Marcello Gazzola verschuldet hatte. FCL-Trainer Babbel musste feststellen: «Man sah, dass Sassuolo eine sehr gute Mannschaft ist und zu Recht Sechster in der Serie A geworden ist.» Der Deutsche attestierte seinem Team, einen tollen Fight geliefert zu haben. «Das Quäntchen Glück, das wir am letzten Samstag in Lugano noch hatten, hat uns gegen die Italiener etwas gefehlt», sagte Babbel und dachte dabei nicht zuletzt an die vergebenen Torchancen. Wobei auch die Mannschaft aus Norditalien noch eine grosse Möglichkeit hatte, den Match zu ihren Gunsten zu beenden: Mittelfeldspieler Alfred Joseph Duncan traf mit einem schönen Schlenzer nur den Pfosten (79.).

Erhobenen Hauptes ins Rückspiel

Babbel weiss, dass es am nächsten Donnerstag (20.30, live auf Tele 1) im Rückspiel bei US Sassuolo Calcio schwer wird. «Es ist sicher nicht die beste Ausgangslage, aber wir versuchen selbstverständlich trotzdem, auswärts weiterzukommen.» Seine Spieler hätten nach der erbrachten Leistung im Hinspiel gute Gründe, mit Selbstvertrauen zum Rückspiel nach Reggio nell’Emilia zu reisen.

Luzern - Sassuolo 1:1 (1:1)

10 555 Zuschauer. – SR Ekberg (

SWE). Tore: 8. Marco Schneuwly 1:0. 41. Berardi (Foulpenalty) 1:1.

Luzern:Zibung; Christian Schneuwly, Costa, Puljic, Lustenberger; Jantscher, Haas, Neumayr, Hyka (54. Grether); Marco Schneuwly, Itten (62. Juric).

Sassuolo: Consigli; Gazzola, Paolo Cannavaro, Acerbi, Peluso; Biondini, Magnanelli, Duncan; Berardi (90. Mazzitelli), Defrei (81. Falcinelli), Sansone (72. Politano).

Bemerkungen:Luzern ohne Thiesson (verletzt). 6. abgefälschter Neumayr-Schuss prallt auf Oberlatte. 65. Consigli hält Foulpenalty von Neumayr. 79. Pfostenschuss Duncan. – Verwarnungen: 40. Hyka, 62. Haas, 70. Lustenberger, 80. Biondini (alle Foul).

HINWEIS

Tele 1 überträgt das Rückspiel vom Donnerstag, 4. August (20.30 Uhr), live.

GC mit intakten Chancen

sda. Die Grasshoppers, am Sonntag (16.00, Swissporarena) nächster Gegner des FC Luzern in der Super Leag

ue, haben intakte Chancen, sich für die Europa-League-Playoffs zu qualifizieren. Die Zürcher siegten im Hinspiel in St. Gallen gegen den zypriotischen Cupsieger Apollon Limassol dank eines späten Treffers von Numa Lavanchy 2:1. Es war kein berauschender Auftritt, den das Team von Pierluigi Tami vor nur 2330 Zuschauern im Exil in der Arena in St. Gallen hinlegte.

Lavanchy erlöst Grasshoppers

Nach dem guten Auftritt am Sonntag beim Meisterschaftsauftakt gegen Lausanne (2:0) taten sich die Zürcher gegen den zypriotischen Cupsieger über weite Strecken schwer. Der eingewechselte Numa Lavanchy erlöste die Zürcher in der dritten Minute der Nachspielzeit, als er einen Querpass von Ridge Munsy zum Siegtreffer verwertete. Eine Viertelstunde zuvor hatte der Ivorer Abraham Gneki Guié für die Gäste ausgeglichen. Den GC-Führungstreffer erzielte Tabakovic (11.).

Grasshoppers - Apollon Limassol 2:1 (1:0)

St. Gallen. – 2330 Zuschauer. – SR Treimanis (LAT).

Tore: 11.

Tabakovic (Lüthi) 1:0. 76. Gneki Guié (Corner Alex) 1:1. 93. Lavanchy (Munsy) 2:1.

Grasshoppers: Mall; Lüthi, Bamert, Pnishi, Antonov; Kamberi (71. Lavanchy), Basic, Källström, Sigurjonsson; Andersen (77. Brahimi), Tabakovic (46. Munsy).

David Zibung: 4 | Pariert zweimal gut, hat aber Glück, als er einen Ball unterläuft (64.). (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Ricardo Costa: 5.5 | Er zeigt eine fehlerfreie, starke Leistung auf internationalem Niveau. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Tomislav Puljic: 5 | Weniger filigran als Costa, aber auch Puljic ist eine Abwehr-Bank. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Marco Schneuwly: 5 | Der mit Abstand gefährlichste FCL-Spieler, er trifft früh zum 1:0 (8.). (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Christian Schneuwly: 4.5 | Vorgerückt im Aufbau steigert er sich, Peluso foult ihn zum Penalty. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Markus Neumayr: 4.5 | Sofort bereit, viel gute Pässe, Lattenschuss, Penaltychance vergeben. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Jakob Jantscher: 4.5 | Engagiert, Pech, dass seine Direktabnahme an Acerbis Kopf geht (53.). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Claudio Lustenberger: 4 | Kommt nur langsam ins Spiel und in die Zweikämpfe, steigert sich. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Nicolas Haas: 4 | Mit gröberem Fehlpass (61.), doch er rackert volle 94 Minuten lang. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Jahmir Hyka: 3.5 | Gute Offensivaktion, doch verschuldet er den Foulpenalty zum 1:1. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Tomi Juric: 3 | Der Stürmer spielt eine halbe Stunde, ohne Akzente zu setzen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Simon Grether: 3 | Offenbart, dass er erst noch in Wohlen Challenge League spielte. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Cedric Itten: 3 | Der 19-Jährige kann im Angriff zu wenig bewirken, spielt harmlos. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
13 Bilder

FC Luzern – US Sassuolo Calcio 1:1 – Die Bilanz

Der Italiener Domenico Berardi (links) und Tomi Juric im Kampf um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Nicolas Haas, links, und Domenico Berardi kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Die Luzerner Marco Schneuwly, links, und Markus Neumayr feiern das 1:0 gegen Sassuolo. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Nicolas Haas, links, und Domenico Berardi kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi (links) und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi, links, und der Luzerner Cedric Itten im Zweikampf um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi aus Italien, links, und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
FCL-Trainer Markus Babbel am Donnerstagabend in der Swissporarena Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Cedric Itten, Mitte, und Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Alfred Joseph Duncan, rechts, und der Luzerner Nicolas Haas in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Trainer Eusebio Di Francesco gibt Anweisungen in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi nach seinem 1:1 Penalty. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi, Mitte, nach dem Penalty zum 1:1. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Der Italiener Nicola Sansone, rechts, und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Sassuolos Chef-Trainer Eusebio Di Francesco während des Spiels in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli, links, und Cedric Itten kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi, Mitte, und Ricardo Costa in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli (links) und der Luzerner Cedric Itten in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli, Mitte rechts, und Cedric Itten, Mitte links, in der Swissporarena am Donnerstag. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Der Italiener Domenico Berardi, Mitte, und Nicolas Haas kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und der Italiener Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und der Italiener Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und Federico Peluso von Sassuolo kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly, rechts, und Jahmir Hyka, Mitte, feiern das 1:0. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
FCL-Trainer Markus Babbel nach dem Spiel bei der Medienkonferenz in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Sassuolos Chef-Trainer Eusebio Di Francesco an der Pressekonferenz in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
30 Bilder

FC Luzern – US Sassuolo Calcio 1:1

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

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