FUSSBALL: «In den Köpfen muss sich einiges ändern»

Am Donnerstagmittag informierte der FC Luzern über den Interimstrainer Gerardo Seoane. Dieser stellte auch gleich klar, was er von der Mannschaft im Spiel gegen Sion erwartet.

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Interimistischer Trainer: Gerardo Seoane. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Interimistischer Trainer: Gerardo Seoane. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Erstmals sass am Donnerstagmittag Gerardo Seoane (34) als FCL-Trainer an der Pressekonferenz. Der FC Luzern hatte am Morgen statt einer Interimslösung bis im Sommer oder einer längerfristigen Lösung ihn als Drei-Tages-Trainer bekannt gegeben. Der FCL-Präsident Mike Hauser erklärte dann auch gleich zu Beginn, warum man sich für diesen Weg entschieden hatte: «Wir wollten keine Schnellschuss-Lösung präsentieren und uns mit der Entscheidung noch ein wenig Zeit lassen. Gerardo Seoane ist aus unserer Sicht der genau richtige Mann für das Spiel am Samstag gegen den FC Sion.»

Hauser: «Er kennt den Verein sehr gut»

Warum man sich gerade für den U-18-Trainer des FCL entschied, dafür sprach einiges, so Mike Hauser weiter: «Gerardo kennt den Verein sehr gut, ist schon lange dabei. Ausserdem ist er auch mit den Spielern der ersten Mannschaft sehr vertraut. Mit einigen hat er selber zusammen gespielt, und die anderen kennt er aus der Juniorenabteilung.»

Aber welche Erwartungen kann man an einen Trainer haben, der die Mannschaft nur drei Tage begleitet und ein Spiel mit ihr bestreitet? Seoane solle die Mannschaft wachrütteln und motivieren, so Hauser.

Keine grossen Änderungen

Gerardo Seoane schaut positiv vorwärts auf das Spiel gegen Sion: «Alles beginnt wieder bei Null. Jeder Spieler hat eine Chance verdient und soll dem FC Luzern helfen am Samstag ein positives Resultat zu erzielen.» An der Aufstellung und dem Spielsystem werde er nicht viel ändern. «Das System ist sowieso nicht entscheidend, im Kopf muss es stimmen. Da muss noch was gehen! Die Mannschaft muss kämpfen und einen überzeugenden Auftritt abliefern», so Seoane weiter.

Ihm steht am Samstag ein breites Kader zur Verfügung. Siegrist ist noch fraglich, sonst stehen ihm alle Spieler (ausser die Langzeitverletzten) zur Verfügung. Anpfiff ist um 19.45 Uhr.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch