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FUSSBALL: Itten ist heiss aufs FCL-Spiel

Cedric Itten hat in dieser Saison schon für Luzern, Basel und St. Gallen gespielt. Am Ostermontag (16 Uhr) tritt der formstarke Stürmer mit St. Gallen beim FCL an.
Daniel Wyrsch
Im Hoch: Cedric Itten (in Grün). (Bild: Freshfocus (St. Gallen, 17. März 2018))

Im Hoch: Cedric Itten (in Grün). (Bild: Freshfocus (St. Gallen, 17. März 2018))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Cedric Itten hat beim FC St. Gallen einen Traumeinstand erlebt. Der 21-jährige Stürmer führte die Ostschweizer mit seinen beiden Toren zum 2:0-Erfolg in Basel und auf die Siegerstrasse. Seither haben die Grünweissen nur noch gewonnen, total fünfmal hintereinander. Sie stehen derzeit unangefochten auf Tabellenplatz 3.

Itten (4 Tore und 2 Assists in 7 Spielen) ist sehr zufrieden, wie sich die Dinge nach dem Wechsel in der Winterpause von Basel in die Ostschweizer Metropole entwickelten: «Ich fühle mich in St. Gallen ähnlich wohl wie in Luzern.» Er kennt Assistenztrainer Markus Hoffmann aus gemeinsamen FCB-Zeiten, Cheftrainer Giorgio Contini schenkt ihm das Vertrauen und von den neuen Chefs im Kybunpark, Präsident Matthias Hüppi und Sportchef Alain Sutter, ist er menschlich erst recht überzeugt: «Hüppi und Sutter sind ehrliche Menschen.»

Der Hauptgrund für den Transfer war allerdings nicht der begeisterungsfähige Hüppi, sondern das deutliche Plus an Spielpraxis, das er bei den «Espen» bekommt. «In Basel war der Konkurrenzkampf im Sturm zu gross, als Albian Ajeti aus St. Gallen zurückkam und Ricky van Wolfswinkel wieder fit war», sagt Itten.

Itten würde nach Tor in Luzern wieder nicht jubeln

Doch am 17. Februar, beim erwähnten St. Galler 2:0-Triumph, stellte Itten seine Ex-Stürmerkollegen Van Wolfswinkel, Ajeti und Dimitri Oberlin mit dem Doppelpack in den Schatten. Beim 1:0 nach der Pause konnte der Ur-Basler seine Gefühle noch kontrollieren, beim alles entscheidenden 2:0 kurz vor Schuss «brachen die Emotionen einfach aus mir heraus. Ausgerechnet im St.-Jakob-Park gegen den FCB, das war extrem speziell.» Und: «Dieses Tor war eine Erlösung, ich wollte und konnte die Freude nicht zurückhalten», erzählt Cedric Itten.

Kühler verhielt er sich am 25. November in Luzern, als er zum 4:1-Sieg des FC Basel als Einwechselspieler das 3:1 beisteuerte. «Da habe ich nicht gejubelt, weil ich ja kurz zuvor noch für Luzern spielte.» Er sagt, er würde sich auch am Ostermontag zurückhalten, wenn er im St. Galler Dress gegen den FCL treffen würde. «Ich habe Luzern viel zu verdanken.» Die ganze letzte Saison und zu Beginn dieser Spielzeit stürmte Itten für die Innerschweizer. In total 33 Ligapartien schoss er 3 Tore und gab 8 Assists. Anfang der laufenden Saison spielte der Teamplayer fünfmal für den FCL, gab Vorlagen zu zwei Treffern, die total vier Punkte wert waren. Dass er danach zwei Klubwechsel in der selben Spielzeit machen konnte, verdankt er einer Ausnahmeregelung für U21-Jungprofis.

Wo er nächste Saison spielt, weiss Itten nicht. Er gehört Basel, der Leihvertrag mit St. Gallen läuft Ende Juni aus. «Wichtig ist, weiter Leistung zu zeigen.» Itten ist heiss auf den Match in Luzern.

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