Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Janko verdirbt Luzerner Party

Luzern spielt gegen den Serienmeister Basel gross auf, ehe der FCB-Joker Marc Janko mit einem Doppelschlag zum 2:2 und 2:3 den Match kehrt. Dem FCL ist am Ende das Benzin ausgegangen.
Daniel Wyrsch
Marc Janko (in Weiss) schiesst an FCL-Verteidiger François Affolter (links) vorbei das 2:2 für den FC Basel. (Bild: Keystone/Thomas Hodel)

Marc Janko (in Weiss) schiesst an FCL-Verteidiger François Affolter (links) vorbei das 2:2 für den FC Basel. (Bild: Keystone/Thomas Hodel)

Daniel Wyrsch

Konsternation bei François Affolter, Jakob Jantscher, Ricardo Costa und Marco Schneuwly (von links) nach dem verlorenen Spiel. (Bild: Philipp Schmidli)
Dabei hatte die Partie so gut begonnen: Luzerns Jahmir Hyka bejubelt das 1:1. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Jahmir Hyka glich in der 18. Minute für den FC Luzern aus. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Jahmir Hyka (Mitte) feiert sein erstes Tor mit Tomi Juric (links) und Cedric Itten. (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
Luzerns Jahmir Hyka zieht ab... (Bild: Philipp Schmidli)
... und trifft zum 2:1. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Tomi Juric (links) gegen Basels Eder Balanta. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Hekuran Kryeziu (links) gegen Basels Eder Balanta (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Jahmir Hyka (links) gegen Basels Davide Calla (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns David Zibung (rechts) diskutiert mit Markus Neumayr (Bild: Philipp Schmidli)
Luzern-Trainer Markus Babbel gibt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Tomi Juric sprintet einem Ball nach. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Jahmir Hyka (links) gegen Basels Luca Zuffi (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns David Zibung ist vor Simon Grether (Mitte) und Basels Birkir Bjarnason am Ball. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Cedric Itten (rechts) gegen Basels Omar Gaber (Bild: Philipp Schmidli)
Der Basler Marek Suchy, 3. v.l., feiert sein Tor waehrend dem Super (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
Der Basler Marc Janko, 2. v.r., trifft zum 2:2 (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
Der Basler Marc Janko, rechts, trifft zum 2:3. (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
Luzerns Cedric Itten (rechts) gegen Basels Taulant Xhaka. (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
Basel-Trainer Urs Fischer. (Bild: Keystone / Thomas Hodel)
20 Bilder

FC Luzern – FC Basel 2:3

David Zibung 4: Der Goalie kann auch beim dritten Gegentor nicht eingreifen; Costas Kopfball war zu kurz. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Simon Grether 5: Gute Leistung des Ex-Baslers; 1:1 eingeleitet, Topflanke auf Juric (58.) – vor 2:2 muss er raus. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Ricardo Costa 3: Der Neuzugang verteidigt lange gut, dann macht er beim 2:2 und 2:3 keine gute Figur. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
François Affolter 3: Auch der andere Innenverteidiger ist an Jankos Toren mitschuldig; er spielt zu wenig resolut. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Claudio Lustenberger 4: Der Captain spielt nicht tadellos, aber es gelingt ihm gegen Basel ein insgesamt solider Auftritt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Christian Schneuwly 4,5: Der Flügel ist viel unterwegs, flankt auf Hyka vor dem 2:1. Eine ziemlich launige Vorstellung. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Markus Neumayr 3: Läuft nach der Pause auf dem Zahnfleisch, verliert zwei Zweikämpfe (!) vor dem 2:2. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Hekuran Kryeziu 5,5: Der Aufbauer beweist gegen den Leader, dass er offensiv wie defensiv viel Potenzial hat. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Jahmir Hyka 5,5: Seine wunderbaren Tore lassen den FCL 40 Minuten vom Sieg über Basel träumen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Cedric Itten 5: Vorbildlich, wie er um die Bälle kämpft, sie abdeckt und weiterspielt. Starker Assist zum 1:1. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Tomi Juric 4: Er stört Suchy zu wenig beim 0:1 (4.). Danach ist er offensiv gefährlich, scheitert aber an Vaclik. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Sally Sarr 4: Eingewechselt, kann er Traoré nicht an der Flanke zum 2:2 hindern. Sonst sehr hartnäckig. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Nicht bewertbar: Jakob Jantscher. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Nicht bewertbar: Marco Schneuwly. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
14 Bilder

Luzern - Basel: Die Noten

Tomas Vaclik hat nach dem Schlusspfiff den ganzen Frust der FCL-Fans in der Kurve hinter seinem Tor zu spüren bekommen. Ein Pfeifkonzert und Schmährufe musste der 27-jährige Torhüter des FC Basel über sich ergehen lassen. Doch der Tscheche nahm es gelassen, schenkte dem Ballbuben gleich bei der Werbebande unter den wütenden Anhängern seine Handschuhe. Die Wurfgegenstände von der Kurve beunruhigten Vaclik nicht, das Fangnetz hielt.

Der Goalie verhinderte gestern Nachmittag einen FCL-Erfolg in der Swissporarena. Er parierte in der 58. Minute den scharfen und platzierten Kopfball von Luzern-Stürmer Tomi Juric mirakulös. Wenn der Ball reingegangen wäre, hätte Luzern 3:1 geführt. Das wäre wohl die Vorentscheidung in diesem unterhaltsamen, sehr ansprechenden Spitzenspiel der 3. Runde gewesen.

Basel besser dank Janko und Vaclik

Vaclik bewies in diesem Match einmal mehr, dass er der beste Keeper der Super League ist. «Wir haben mit Tomas Vaclik einen überragenden Torhüter», bestätigte hernach Marc Janko (33). Der Österreicher hätte die FCL-Ultras wohl noch aggressiver gemacht, wenn er der Kurve so nahe wie Vaclik gekommen wäre. Doch Janko blieb der Gefahr fern, unterliess jegliche Provokation. Der eingewechselte Mittelstürmer verhinderte nicht nur die Luzerner Party, er zerstörte mit einem Doppelschlag (70./79.) zum 2:2 und 2:3 die Siegträume der lange gross aufspielenden Gastgeber.

Janko war erst in der 63. Minute für den eher blass spielenden Seydou Doumbia auf den Platz gekommen. Janko, der beste FCB-Torjäger der Vorsaison meinte, auf den Zuzug des früheren YB-Torschützenkönigs Doumbia angesprochen: «Wir sind keine Gasthaustruppe, wir brauchen auch auf der Bank grosse Qualität. Und mit 33 Jahren tut mir eine Pause auch mal ganz gut.»

Saurer Reservist Marco Schneuwly

Bitter für FCL-Coach Markus Babbel, dass die eingewechselten Angreifer nicht die gleiche Wirkung wie Janko hatten. Jakob Jantscher und der überraschend wieder draussen gebliebene Luzern-Topstürmer Marco Schneuwly konnten in den letzten zehn Minuten nichts mehr an der ersten Liga-Saisonniederlage ändern. Babbel hatte Schneuwly nach dem Europa-League-Aus vom Donnerstag bei Sassuolo (0:3) wie schon vor acht Tagen gegen GC (4:3) eine Pause verordnet. Dieser mag die Rolle überhaupt nicht. «Wenn ich lieber draussen sitzen wollte, müsste ich sofort aufhören», giftelte Marco Schneuwly in Italien.

Schneuwlys Stellvertreter Juric hatte schon in der 4. Minute bei der Defensivarbeit gesündigt. Er liess FCB-Abwehrchef Marek Suchy eine Freistossflanke von Luca Zuffi zum 1:0 einköpfeln.

Aber der FCL hatte in der ersten Halbzeit noch genügend Benzin im Tank, um spektakulär zu reagieren. Auf bemerkenswerte Art und Weise schoss der glänzend aufgelegte albanische Feintechniker Jahmir Hyka die Innerschweizer mit zwei Zaubertoren (18./30.) 2:1 in Front.

Zum Ausgleich hatte der Basler Leihspieler Cedric Itten mit dem Aussenrist eine brillante Vorarbeit geleistet. Der 19-Jährige aus Allschwil BL war wie alle anderen FCL-Spieler schwer enttäuscht, dass am Ende nicht einmal ein Punkt als Belohnung für die gute Gesamtleistung blieb. «Vielleicht hätten wir 2:1 führend den Ball cleverer laufen lassen müssen», sinnierte Itten, der genau damit lange sehr positiv aufgefallen war.

Hyka will beim FCL verlängern

Doppeltorschütze dw. Jahmir Hyka (28) ist der Luzerner «Mann der Stunde». Wie schon vor einer Woche beim 4:3 gewonnenen Heimspiel gegen GC gehörte der Albaner gegen den FC Basel wieder zu den herausragenden Spielern. Diesmal traf der 1,69 Meter kleine Ballvirtuose nicht nur einfach, sondern gleich doppelt.

Ähnliche Fortschritte wie Lezcano

Beim ersten Treffer überwand Hyka Basel-Goalie Tomas Vaclik mit einem scharfen Hocheckschuss auf ein perfektes Zuspiel von Cedric Itten. Das zweite Tor leitete Christian Schneuwly mit einer Flanke ein, den Assist müsste man streng genommen aber Hyka selber zuschreiben. Er tanzte Luca Zuffi und den viel zu passiven Omar Gaber aus und schoss unhaltbar am zweiten Pfosten ins Innennetz. Hyka erinnert in dieser Verfassung immer mehr an Dario Lezcano (26), der seit dem Winter bei Bundesligist Ingolstadt spielt. Der Paraguayer benötigte über drei Jahre, um in Luzern seine Klasse unter Beweis zu stellen.

Macht Babbel auch Hyka stark?

Vielleicht ist Hyka jetzt der zweite FCL-Diamant, der unter Trainer Markus Babbel in voller Pracht zum Strahlen kommt. Hyka meint: «Im Fussball weiss man nie, was passiert.» Dem bescheidenen Mann aus Tirana gefällt es beim FCL und an seinem Wohnort in Hergiswil. «Wenn Luzern will, verlängere ich sofort.» Seit 2011 ist er hier, 2017 läuft sein Vertrag aus. Vielleicht bleibt er für immer, den Fans würde es gefallen. Trotz bereits drei Ligatoren ist Jahmir Hyka traurig: «Schade, dass wir gegen den Meister nach einer guten ersten Halbzeit nicht punkteten.»

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

Kann es nicht fassen: Markus Neumayr (rechts), der in der 65. Minute mit seinem Penalty an Sassuolo-Goalie Consigli gescheitert ist. Links Cedric Itten. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Kann es nicht fassen: Markus Neumayr (rechts), der in der 65. Minute mit seinem Penalty an Sassuolo-Goalie Consigli gescheitert ist. Links Cedric Itten. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

GC-Captain Kim Källström (am Boden) luchst dem FCL-Stürmer Marco Schneuwly den Ball ab. (Bild: Freshfocus/Steffen Schmidt)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Die beiden Torschützen beglückwünschen sich: Markus Neumayr (rechts) erzielte für den FC Luzern das 1:0, Marco Schneuwly mittels Penalty das 2:0. (Bild: Freshfocus/Martin Meienberger)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.