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FUSSBALL: Juric trifft und wird für die Bundesliga interessant

Luzern holt in einem kampfbetonten Spiel in St. Gallen ein 1:1-Remis. Der FCL gerät in der zweiten Halbzeit unter Druck, festigt am Ende aber Platz 4.
Daniel Wyrsch, St. Gallen
1:0-Torjubel in der 51. Minute: FCL-Stürmer Tomi Juric. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (St. Gallen, 11. März 2017))

1:0-Torjubel in der 51. Minute: FCL-Stürmer Tomi Juric. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (St. Gallen, 11. März 2017))

Daniel Wyrsch, St. Gallen

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Auffälligste Figur des Spiels war Tomi Juric. Der 25-jährige australische Nationalstürmer schoss für Luzern in der 51. Minute das 1:0. St.-Gallen-Trainer Joe Zinnbauer monierte in der Medienkonferenz nach dem Match, Juric sei bei der Ballabgabe von Marco Schneuwly im Abseits gestanden. Das Tor war sicher umstritten.

Der sehr aktive Juric wusste von seiner Offsideposition beim Treffer nichts. «Hauptsache, ich konnte mit dem Tor dem Team helfen», sagte der australisch-kroatische Doppelbürger. Bereits in der ersten Halbzeit hatte er mit zwei Schüssen (8./32.) ins Aussennetz für Gefahr gesorgt.

Juric war vor 12710 Zuschauern im Kybunpark beinahe omnipräsent. Selbst auf der durch die vielen Spielerbeobachter eng besetzten Medientribüne war Juric wegen seiner auffälligen Spielweise das grosse Thema. Vertreter der Bundesligaklubs Eintracht Frankfurt und Augsburg beobachteten ihn und weitere junge Spieler des FCL und von St. Gallen. «Ich weiss nichts von diesen Scouts», meinte Juric. «Eines Tages möchte ich in eine grosse Liga wechseln. Aber jetzt ist es besser, wenn ich nichts von diesen Klubs weiss. Bis mindestens Ende Saison konzentriere ich mich ganz auf den FCL.»

Die St. Galler findet Juric «taffe Gegner, vor allem zu Hause». Doch gestern kamen die Ostschweizer erst nach dem 0:1 richtig ins Spiel, dann endlich brachten sie Druck aufs Luzerner Tor.

Glück für Luzern beim Pfostenschuss von Ajeti

Yannis Tafer erzielte mit einem Prachtsschuss in der 63. Minute den 1:1-Ausgleich. François Affolter kam zu spät, um nach dem Pass von Roman Buess gegen Tafer zu klären. Albjan Ajeti traf drei Minuten später mit einem harten Schuss nur den Innenpfosten – da hatte Luzern Glück. Auf FCL-­Seite vergab Nicolas Haas (24./46.) zwei sehr gute Chancen. Insgesamt ist das Remis in diesem hart umkämpften Spiel gerecht. Der Abstand zwischen Luzern (4.) und St. Gallen (5.) bleibt bei sechs Punkten.

Während St. Gallens Tranquillo Barnetta enttäuscht über seine Leistung war, blickte Juric voraus: «Im nächsten Spiel gegen Sion wollen wir voll punkten.»

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