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FUSSBALL: Juric und Kryeziu haben eine FCL-Option

Bei sieben Profis des FC Luzern laufen Ende Saison die Verträge aus. Falls der Verein den Ligaerhalt schafft, könnte es für einige von ihnen beim Innerschweizer Super-League-Klub weitergehen.
Daniel Wyrsch, Marbella
FCL-Stürmer Tomi Juric (links) im Gespräch mit Trainer Gerardo Seoane. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Marbella, 15. Januar 2018))

FCL-Stürmer Tomi Juric (links) im Gespräch mit Trainer Gerardo Seoane. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Marbella, 15. Januar 2018))

Daniel Wyrsch, Marbella

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Im Herbst ist bekannt geworden, dass der australische Nationalstürmer Tomi Juric (26) beim FC Luzern eine Option im Vertrag hat: Der Kontrakt verlängert sich beim Erreichen einer bestimmten Anzahl Spiele automatisch um ein Jahr. So könnte der FCL den Angreifer für gutes Geld im Sommer verkaufen. Je nachdem wie erfolgreich Juric an der WM mit Australien spielt, könnte sich sein Marktwert von derzeit über 1,5 Millionen Euro noch klar erhöhen. Juric wird immer wieder mit englischen Klubs in Verbindung gebracht. Zweitligist Reading hatte für ihn vor zwölf Monaten rund 2,5 Millionen Franken geboten, doch der australisch-kroatische Doppelbürger lehnte die lukrative Offerte ab, weil er sich nach einer Verletzung beim FCL in Form bringen wollte.

Juric ist zwar der beste FCL-Skorer dieser Saison (16 Spiele, 5 Tore, 3 Assists), aber im Herbst war er oft müde. Die langen Reisen für die WM-Qualifikation und der Confed-Cup im Sommer hatten ihm zugesetzt. «Grosse Flieger für Langstreckenflüge mag ich derzeit nicht sehen», sagte er am Freitag vor dem Kurzflug nach Málaga. Gegen Shanghai pausierte Juric gestern leicht verletzt (siehe Kasten).

Kryeziu muss zurück in die Erfolgsspur finden

Eine Option wie Juric besitzt auch Hekuran Kryeziu (24). Luzern könnte den Mittelfeldspieler also trotz auslaufendem Vertrag im Sommer verkaufen. Schon Ende der letzten Saison liebäugelten der FCL wie der Spieler mit einem Auslandtransfer. Kryeziu lächelte in Marbella vielsagend, als er auf ein Angebot von Lazio Rom im Vorjahr angesprochen wurde. Da war offenbar nichts dran gewesen. Bekannt ist, dass der Kosovo-Nationalspieler dereinst im Ausland spielen möchte. Sein Marktwert beträgt schon länger 1 Million Euro. Klar ist, dass er nach einer durchzogenen Vorrunde wieder in die Erfolgsspur finden muss, um bei Vereinen aus Topligen Interesse zu wecken. Andernfalls könnte es für den Schweiz-Kosovaren beim FCL weitergehen. Allerdings wohl nur, wenn der Klub den Ligaerhalt schafft. Bei Juric wäre die Situation identisch.

In Verhandlung für eine Vertragsverlängerung steht Luzerns Sportkoordinator Remo Meyer mit Verteidiger und Captain Claudio Lustenberger (31) und Aussenangreifer Christian Schneuwly (29). Ihre Erfahrung dürfte für das verjüngte Team auch in Zukunft wertvoll sein. Die Chance zu bleiben, hat auch Simon Grether (25). Der zuverlässige Verteidiger ist enorm kampfstark. Eng dürfte es für Pechvogel Nicolas Schindelholz (29) werden. Der Verteidiger ist, seit er in Luzern ist, ständig angeschlagen. Völlig offen ist die Zukunft von Dereck Kutesa (20), der agile Angreifer ist vom FC Basel ausgeliehen.

Sprachenwirrwarr bei FCL – Shanghai

Testspiel Shkelqim Demhasaj köpfelte den FC Luzern kurz vor der Pause zum 1:1-Endstand gegen Shanghai Shenhua. Die Chinesen waren mit Gio Moreno und Fredy Guarin (ex Inter Mailand) sowie Demba Ba (ex Chelsea) angetreten.

Viel Aggressivität war im Spiel der ersten Halbzeit. FCL-Trainer Gerardo Seoane stellte Verständigungsprobleme fest: Der spanische Schiedsrichter, die Chinesen und die Schweizer auf dem Platz, das führte zu einem Sprachenwirrwarr. Mit der FCL-Leistung war Seoane zufrieden. (dw)

Luzern – Shanghai Shenhua 1:1 (1:1)
La Cala Soccer Center, Mijas/Marbella. – 80 Zuschauer.
Tore: 3. Cao 0:1. 41. Demhasaj 1:1.
Luzern, 1. Halbzeit: Enzler; Schwegler, Lucas Alves, Schulz, Lustenberger; Schneuwly, Wolf, Kryeziu, Rodriguez; Demhasaj, Kutesa.
Luzern, 2. Halbzeit: Enzler; Grether, Schmid, Knezevic, Sidler; Kryeziu (77. Wolf), Feka; Follonier, Ugrinic, Jong; Demhasaj (77. Kutesa). – Bemerkungen: Luzern ohne Omlin, Juric, Vargas, Schürpf, Custodio und Schindelholz (alle verletzt), Arnold und Voca (krank und nicht im Trainingslager anwesend), Zibung (Ersatz). – Verwarnungen: 28. Cao, 35. Wang (beide Shanghai).

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