Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Kahraba beim FCL per sofort suspendiert

Dem FCL-Spieler Mahmoud Kahraba geht es an den Kragen: Der Ägypter wird per sofort suspendiert. Der Grund war mehrmaliges Fehlverhalten. Am Freitagnachmittag ist der Vertrag in «gegenseitigem Einverständnis» aufgelöst worden.
Mahmoud Kahraba muss den FCL per sofort verlassen. (Bild: Keystone)

Mahmoud Kahraba muss den FCL per sofort verlassen. (Bild: Keystone)

Recherchen von luzernerzeitung.ch haben ergeben, dass der Stürmer MahmoudKahraba mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb suspendiert wird. Das Arbeitsverhältnis mit dem 19-jährigen Ägypter wird aufgelöst. Die Suspendierung erfolgt aus disziplinarischen Gründen, insbesondere wegen mehrfachem Fehlverhalten gegenüber Cheftrainer, Teamkollegen und Vorgesetzten. Dies bestätigt am Freitagmittag auch der FC Luzern. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Spieler kommt für Trainer Carlos Bernegger aufgrund der Häufung dieser Vorfälle nicht mehr in Frage. Der Vertrag sei am Freitagnachmittag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst worden, schreibt der FCL in einer Medienmitteilung am Abend.

«Einmal ist einfach genug!»

«Wir hatten alles daran gesetzt, Kahraba hier in Luzern zu integrieren. Er hat das alles demonstrativ und aggressiv in den Wind geschossen», so ein aufgebrachter Bernegger. Man habe sogar die Familie mehrmals eingeflogen aus Ägypten um dem Spieler ein gutes Umfeld zu ermöglichen, fügt der FCL-Pressechef René Baumann noch an. «Kahraba hat dem Team geschadet und Entscheide von Vorgesetzten immer wieder nicht akzeptiert. Einmal ist genug! Ein 19-Jähriger, der sich selber wichtiger nimmt als 113 Jahre Vereinsgeschichte, einen solchen Spieler kann sich der FC Luzern nicht leisten», so der sichtlich verärgerte FCL-Trainer.

Der Entscheid, Kahraba per sofort freizustellen, sein nach dem Cupspiel intensiv besprochen worden. Carlos Bernegger ist sich sicher: «Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für eine Suspendierung. Ich wollte ihm immer noch Zeit geben als Fussballer und vorallem als Mensch zu reifen. Doch die Vorfälle hatten sich kumuliert. So etwas kann ich nicht akzeptieren.» An der Medienkonferenz wurde schliesslich gefragt, wie Kahraba selber den Entscheid aufgenommen hat. Berneggers selbsterklärender Kommentar dazu: «Seine Reaktion hat einmal mehr bestätigt, mit welchem Gefühl Kahraba hier in Luzern seinen Beruf ausgeübt hat. Ich möchte diese Reaktion nicht weiter kommentieren.»

Die Clubleitung des FC Luzern trägt diesen Entscheid vollumfänglich mit. Bereits am heutigen Freitag trainierte Kahraba, zweitbester Torschütze des FCL nach Dimitar Rangelov, nicht mehr mit den anderen Spielern auf der Allmend.

Am Sonntag wartet wieder der FCB

Das Out im Cuphalbfinal scheint in Luzern halbwegs verdaut zu sein. «Jetzt liegt der Fokus wieder auf der Meisterschaft», so Carlos Bernegger. Es seien noch 10 Runden zu spielen, wo noch alles möglich sei, so der FCL-Trainer weiter. Am Sonntag muss Bernegger weiterhin auf die verletzten Neziraj und Sarr verichten. Ausserdem fällt jetzt auch Hochstrasser drei Wochen aus. Dies wegen eines Muskelfaserrisses am Oberschenkel. Bozanic und Freuler (Rote Karte im Cuphalbfinal) sind gegen Basel gesperrt.

Die Parkplatzsituation auf der Allmend ist für ein Knaller-Spiel gegen Basel nicht optimal. Da zwei Messen stattfinden sind praktisch keine Parkplätze vorhanden. «Wir empfehlen allen mit dem ÖV anzureisen», so der Medienchef René Baumann. 12'500 Tickets seinen bereits jetzt verkauft. Dank dem schönen Wetter am Sonntag rechne man mit noch mehr Matchbesuchern.

shä/dw

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.