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FUSSBALL: Keine Zeit um Wunden zu lecken

Die Niederlage gegen Lausanne-Sport ist beim FC Luzern noch nicht verdaut. Doch heute wartet bereits ein starker FC Basel im Cuphalbfinal. Keine einfache Aufgabe nach dem Negativereignis im Welschland.
Sara Häusermann
Die niedergeschlagenen Mikari, Affolter und Thiesson nach der Blamage von Lausanne. (Bild: Keystone)

Die niedergeschlagenen Mikari, Affolter und Thiesson nach der Blamage von Lausanne. (Bild: Keystone)

Der Auftritt des FC Luzern am vergangenen Sonntag in Lausanne war erschreckend lethargisch. Die Luzerner waren in der ersten Halbzeit zwar die bestimmende Mannschaft auf dem Platz, konnten die Überlegenheit jedoch in keinen Torerfolg ummünzen. Schliesslich gewann das Schlusslicht Lausanne-Sport das Spiel sogar mit 1-0. Eine Niederlage, die schmerzt, sagte auch Carlos Bernegger am Montag: «Wir haben die Niederlage noch nicht verdaut. Wir haben am Sonntag eine grosse Chance verpasst, unsere Leistung vom Zürich-Spiel zu bestätigen.»

Cup-Halbfinal als gute Bühne

Lange blieb den FCL-Akteuren aber keine Zeit dieses Negativerlebnis zu verarbeiten. «Am Montag ging es darum das Spiel zu verarbeiten. Ab Dienstag stand der Cup im Fokus. Die Vorfreude ist gezündet», so der FCL-Trainer an der Medienkonferenz. Er wies nochmals darauf hin, dass er in Lausanne keine Spieler schonen wollte. Die Aufstellung sei aufgrund der Trainingsleistungen zustande gekommen. «Das Auf und Ab beinahe aller Teams ist ein Merkmal der diesjährigen Meisterschaft. Auch wir sind voll in diesem Prozess drin. Deshalb ist der Cup nun die perfekte Bühne um ein gutes Spiel zu zeigen», gibt sich Bernegger kämpferisch.

Carlos Bernegger widersprach aber vehement, dass der Cup das «einzige» Ziel des FC Luzern in dieser Saison ist. «Die Cupspiele haben natürlich einen grossen Reiz - erst recht wenn man jetzt im Halbfinal steht. Doch wir wollen alle Spiele gewinnen - nehmen Match für Match. Sonst wäre der Cup jetzt ja eine Entschuldigung für die Niederlage gegen Lausanne. Doch den letzten Sonntag kann man einfach nicht schön reden», argumentierte der selbstkritische FCL-Trainer.

Loblied auf den FC Basel

Der heutige Gegner befindet sich in einer anderen Situation als der FCL. Zwar hatten die Basler auch nicht immer überzeugt in dieser Saison, doch sind sie nach wie vor an der Spitze der Tabelle. Ein Rezept des FCB sind verschiedene Spielsysteme und ein gutes Rotationsprinzip innerhalb der Mannschaft. Sachen, auf die sich auch Carlos Bernegger mit dem Team vorbereiten musste: «Wir werden vorbereitet sein auf die verschiedenen Spielsysteme der Baseler - und das vielfältige Kader.»

Der FCL-Trainer ist auch voll des Lobes für den FC Basel: «Die Siegesmentalität der Basler ist enorm. Und dies ohne Übersättigung.» Aus jedem Moment das Beste herauszuholen, das sei etwas, was man vom FCB noch lernen könne hier in Luzern. Bernegger betont aber auch, dass dies das Resultat langjähriger Arbeit sei. Ein Prozess, in welchem es auch Geduld brauche. Bei Bernegger spürt man vor dem heutigen Cup-Spiel aber auch grosse Vorfreude: «Ich würde am liebsten jede Woche gegen Basel spielen. Jeder will sich doch mit dem Besten messen uns so schliesslich selber besser werden.»

Beim FCL will man heute Abend auf alles vorbereitet sein. «Im Abschlusstraining werden auch Penaltys trainiert», so Bernegger. Kickoff ist heute Abend um 19:00 im St. Jakobs-Park in Basel. Den Liveticker zum Spiel gibt es, wie immer, hier.

Extrazug an Cup-Halbfinal

Ab Luzern steht den Matchbesuchern ein SBB Extrazug mit Abfahrt um 16.24 Uhr und Halt in Sursee direkt nach Basel St. Jakob zur Verfügung. Auf diesem Extrazug sind ausschliesslich Spezialbillette gültig. Neben dem Extrazug stehen die beiden InterRegio mit Abfahrt in Luzern um 16.30 sowie 16.54 Uhr mit genügend Sitzplätzen zur Verfügung. Diese Züge verkehren nach Basel SBB.

Für die Rückfahrt steht wieder ein Extrazug direkt ab Basel St. Jakob nach Luzern zur Verfügung.

HINWEIS
Weitere Informationen finden Sie hier.

zim

1968: Basel siegt im Achtelfinalspiel des Schweizer Cups gegen Luzern mit 3:1. Im Bild kann sich Luzerns Stürmer Kudi Müller (Nr. 9) nicht gegen die Basler Marcel Kunz (links) und Peter Ramseier durchsetzen. (Bild: Keystone)
Im gleichen Spiel schiesst Basels Otto Demarmels (rechts, helles Trikot), bedrängt vom Luzerner Verteidiger Richter, das 1:0. (Bild: Keystone)
1983: Energischer David Fairclough: Hier kam der Brite gegen seinen Bewacher Süss und Goalie Suter zwar zu spät. Nachher war es dann allerdings umgekehrt. (Bild: Archiv Neue LZ)
1995: Die Allmend tobt dank «Günti». Dank Toren von Stefan Wolf und Urs Güntensperger gewinnt der FCL gegen Basel 2:0. Auf dem Bild: Stefan Wolf, Herbert Baumann, Beat Mutter und Agent Sawu (von links). (Bild: Archiv Neue LZ)
2007: FCL-Torhüter David Zibung foult den Basler Scott Chipperfield. Dank des Penaltytors gewinnen die Basler den Cupfinal im Berner Wankdorf-Stadion mit 1:0. (Bild: Keystone)
16. Mai 2012: Basels Xherdan Shaqiri verwandelt den entscheidenden Penalty gegen Luzerns David Zibung. Basel gewinnt den Cupfinal gegen Luzern mit 4:2 nach Penalyschiessen (1:1 n.V, Tore: Huggel und Puljic). (Bild: Keystone)
16. Mai 2012: FCL-Präsident Walter Stierli tröstet Stürmer Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli)
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FCL gegen FCB: Historische Cup-Duelle

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