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FUSSBALL: Kommt Dimitri Payet nach Luzern?

Spannung herrscht heute beim FCL: Ab 13 Uhr wird der Gegner in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League ausgelost. Von Israel bis Kasachstan ist alles dabei.
Daniel Wyrsch
West Ham United mit dem Franzosen Dimitri Payet und ... (Bild: Getty)

West Ham United mit dem Franzosen Dimitri Payet und ... (Bild: Getty)

Daniel Wyrsch

Heute um 13 Uhr wird am Uefa-Hauptsitz in Nyon die 3. Qualifikationsrunde zur Europa League ausgelost. Der FC Luzern erfährt, wer am 28. Juli im Hinspiel und am 4. August im Rückspiel sein Gegner sein wird. FCL-Fans und Interessierte können die Auslosung im Internet auf uefa.com live mitverfolgen.

Luzerner Vertreter in Nyon sind weder Präsident Philipp Studhalter noch Markus Babbel, sondern Teammanager Dante Carecci und Medienchef Max Fischer. Cheftrainer Markus Babbel wird den Journalisten aus der Zentralschweiz um 14.15 Uhr in der Swissporarena Auskunft über den bis zu diesem Zeitpunkt bekannten FCL-Gegner Auskunft geben.

Die Innerschweizer sind wegen der in der jüngeren Vergangenheit wenig berauschenden Europacup-Auftritte in der Auslosung ungesetzt. Bei den letzten drei Teilnahmen resultierte jeweils nach dem ersten Duell das Aus: 2010 verlor man zweimal gegen Utrecht (NED). 2012 gewann der FCL das Heimspiel gegen Genk (2:1), schied dann aber wegen der höheren Niederlage auswärts aus (0:2). Besonders bitter war der Knock-out 2014 gegen die technisch limitierten Schotten vom FC St. Johnstone. Nach zwei 1:1- Unentschieden scheiterte der FCL auswärts im Penaltyschiessen.

Wien, London, Berlin oder ...

Bereits heute Morgen werden die Setztöpfe bekannt gegeben, in welche die Mannschaften nach ihren Koeffizienten sortiert werden. 29 Mannschaften gelten als gesetzt. Die Teams werden in fünf Gruppen mit gleich vielen gesetzten und ungesetzten Mannschaften aufgeteilt. Jeder gesetzte Klub trifft auf einen ungesetzten Gegner aus der gleichen Gruppe. Luzern dürfte demnach in den Topf 2 der Ungesetzten kommen. Wer von den gesetzten Klubs in den zweiten Topf kommt, ist nicht genau eruierbar. Aber der FCL und seine blauweisse Anhängerschaft können auf Auswärtsreisen in die bei Touristen beliebten europäischen Hauptstädte Wien (Rapid oder Austria), London (West Ham United) oder Berlin (Hertha) hoffen.

Würde der FCL auf den englischen Traditionsverein West Ham mit dem derzeit stark umworbenen französischen EM-Star Dimitri Payet treffen, stünden die Chancen auf das Erreichen des Playoffs (18. August/25. August) nicht sonderlich gut. Dank der Attraktivität und dem wohl gut gefüllten Stadion im Heimspiel könnten FCL-Präsident Studhalter und die Herren Investoren jedoch sicher mit dem Los leben.

Nachdem die Luzerner gegen Sion dank des 2:2-Ausgleichs in der Nachspielzeit von Mittelstürmer Marco Schneuwly auf Kosten von GC die Saison als Drittplatzierte beendet hatten, wurde Trainer Babbel mit dem möglichen Europa-League-Gegner Hertha Berlin konfrontiert. Das ist ausgerechnet jener Bundesligist, bei dem der Luzerner Fabian Lustenberger als Captain amtet und bei dem Babbel nach einem heftigen Streit mit Sportdirektor Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer im Dezember 2011 entlassen wurde.

Babbel liess zum möglichen Los Hertha bewusst keine Emotionen aufkommen: «Über Berlin als Gegner mache ich mir momentan keine Gedanken.» Dazu würde er dann nach der Auslosung genügend Zeit haben, meinte er. Doch gab er auch zu, dass der deutsche Hauptstadtklub mit dem ungarischen Trainer Pal Dardai «sicherlich ein reizvoller Gegner wäre».

... Almaty, Tel Aviv oder Haifa

Ebenfalls interessante Vergleiche gäbe es mit Rapid Wien und Austria Wien, deren Trainer Mike Büskens (Schalke) und Thorsten Fink (Bayern München) ihre Spuren als Spieler und Trainer in Deutschland hinterlassen haben.

Auf der anderen Seite gibt es in dieser frühen Phase der Europa League auch Mannschaften, zu denen man lieber nicht reisen möchte. Erstens, weil ein kasachischer Klub wie Kairat Almaty nicht attraktiv, aber gleichwohl als unbequem einzuschätzen ist. Zweitens gäbe es eine komplizierte, lange Reise von über 5200 Kilometern. FCL-Teammanager Dante Carecci würde sich dadurch ebenso wenig abschrecken lassen wie von den israelischen Klubs Maccabi Tel Aviv oder Maccabi Haifa, die zu hohen Visaanforderungen und genausten Sicherheitskontrollen führen würden. Trocken meint Luzerns Teammanager: «Es gibt heute keine unmöglichen Europacup-Reisen mehr.»

Die möglichen Gegner des FC Luzern: Alkmaar (NED), Genk (BEL), Lille (FRA), St-Etienne (FRA), Gent (BEL), Krasnodar (RUS), Rapid Wien, Slovan Liberec (CZE), Maribor (SVN) oder Levski Sofia (BUL), Maccabi Tel Aviv (ISR) oder Kairat Almaty (KAZ), Spartak Moskau, Austria Wien oder Kukes (ALB), Partizan Belgrad oder Zaglebie Lubin (POL), West Ham United, Hertha Berlin, Panathinaikos Athen, Midtjylland (DEN) oder Vaduz, Rijeka (CRO), Sassuolo (ITA), Rio Ave (POR), Vorskala Poltava (UKR), Maccabi Haifa (ISR) oder Nomme Kalju (EST), HJK Helsinki oder Beroe Stara Zagora (BUL), Hajduk Split (CRO) oder Iasi (RUM), Arouca (POR), Apollon Limassol (CYP), Mlada Boleslav (CZE), Dinamo Minsk (BLR) oder St. Patrick’s Athletic (IRL), Omonia (CYP) oder Beitar Jerusalem (ISR).

Dejan Sorgic erhält Chance bei Thun

Ex-FCL-Stürmerdw. Dejan Sorgic (26) erhält beim FC Thun eine neue Chance, in der Super League Fuss zu fassen. Gemäss unseren Informationen unterschreibt er bei den Berner Oberländern einen Zweijahresvertrag mit Option. Sorgic gehört derzeit noch dem Promotion-League-Verein SC Kriens, wo er bis 2017 verpflichtet ist. Früher stürmte der gebürtige Zuger mit Schweizer und serbischem Pass beim FC Luzern (12 Ligaspiele), dort warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück.

Parallele zu Munsy

Schon Ridge Munsy (27) kam von Kriens zu Thun. Der Ex-FCL-Stürmer nutzte seine Chance, er hat nach elf Saisontoren bei Thun kürzlich für 650 000 Franken zu GC gewechselt.

... Hertha Berlin mit dem Luzerner Fabian Lustenberger sind mögliche Gegner des FC Luzern. (Bild: Getty)

... Hertha Berlin mit dem Luzerner Fabian Lustenberger sind mögliche Gegner des FC Luzern. (Bild: Getty)

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