FUSSBALL: Lustenberger: «Müssen uns zusammenreissen»

Mit der Niederlage gegen den Absteiger Lausanne hat es der FC Luzern verpasst, der Europa-League einen entscheidenden Schritt näher zu kommen. Dies soll im Spiel gegen GC (20:30 Uhr) nicht noch einmal passieren.

Sara Häusermann
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Claudio Lustenberger gibt sich vor dem GC-Spiel kämpferisch. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Claudio Lustenberger gibt sich vor dem GC-Spiel kämpferisch. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Das Spiel vom vergangen Sonntag gegen Lausanne ist wohl noch mehr in den Köpfen der FCL-Spieler, als ihnen lieb ist. Mit 3:4 verloren die Luzerner zu Hause gegen den Absteiger. Und das mitten im Kampf um die europa-League-Plätze. Das hinterlässt Spuren. «Nach einer solchen Niederlage müssen wir auf dem Platz eine Wiedergutmachung zeigen - unabhängig vom Gegner und dessen Leistung», so der FCL-Trainer Carlos Bernegger. Das Minimalziel auswärts im Letzigrund sei ein Punkt. Im Bernegger-Jargon heisst das: «Wenn wir nicht gewinnen können, dann wollen wir nicht verlieren.»

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Voraussetzung für ein positives Resultat auswärts im Letzigrund ist aber, dass man das letzte Spiel aus den Köpfen verbannen kann. Das sieht auch Jérôme Thiesson so: «Wir müssen das letzte Spiel abhaken und uns jetzt fokussieren auf die Partie gegen die Grasshoppers.» Und diese Grasshoppers sind sicher nicht ohne. Zwar sind die Chancen klein, aber GC kann immer noch Meister werden. «Gegen GC müssen wird läuferisch auf der Höhe sein. Und noch viel wichtiger: In der Defensive müssen wir viel konsequenter sein. Die defensive Leistung gegen Lausanne war schlicht ungenügend», so Bernegger.

FCL-Verteidiger Claudio Lustenberger gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: «Wir müssen uns jetzt zusammenreissen für die letzten beiden Spiele der Saison.» Man habe nach jedem Spiel die Fehler angeschaut und analysiert. So auch nach dem Lausanne-Match. «Wir dürfen jetzt nicht aus den Augen verlieren, was wir in dieser Saison noch erreichen können», so Lustenberger weiter.

Mit einem Auge beim Berner Derby

Der FC Luzern kann in seinem zweitletzten Spiel der Saison auf ein beinahe komplettes Kader zählen. Einzig Sliskovic ist immer noch verletzte. Fraglich sind Xavier Hochstrasser und Michel Renggli. Renggli hatte am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Ob er allerdings schon gegen GC zu einem Teileinsatz kommt, ist noch unklar. «Das Abschlusstraining wird zeigen, ob Michel schon bereit ist», so Bernegger.

Weil die Saison 2013/2014 derart ausgeglichen ist, wird es am Sonntag in der Swissporarena wohl zu einer kleinen Finalissima kommen, wo der FC Thun und der FC Luzern den Europa-League-Platz unter sich ausmachen. So wird es den FCL sicherlich auch interessieren, was am Donnerstagabend in Thun vor sich geht. Die Berner Young Boys müssen dort auf dem Kunstrasen antreten. Carlos Bernegger denkt sich seine Sache zum Berner Derby mit einem kleinen Schmunzeln: «Ich vertraue auf Uli Fortes Ehrgeiz. Der will mit seiner YB-Truppe sicherlich mehr erreichen, als der FC Thun.»

Anpfiff im Zürcher Letzigrund zum Spiel GC - FC Luzern ist am Donnerstag um 20:30 Uhr. Den Liveticker zum Spiel gibt es wie immer hier.