FUSSBALL: Luzerner Gala gegen überforderte St. Galler

Dritter Sieg in Serie: Der FC Luzern kommt dank dem 6:2 gegen den FC St. Gallen dem Klassenerhalt immer näher. Matchwinner war Jakob Jantscher.

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Luzerns Jakob Jantscher jubelt nach dem Penaltytor in der 2. Minute. (Bild: Keystone)

Luzerns Jakob Jantscher jubelt nach dem Penaltytor in der 2. Minute. (Bild: Keystone)

Sally Sarr feiert seinen Treffer zum 3:1. (Bild: Keystone)
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FC Luzern-Präsident Ruedi Stäger (links) gratuliert Trainer Markus Babbel zum Sieg. (Bild: Keystone)
Die Luzerner feiern das 6:2. (Bild: Keystone)
Jakob Jantscher trifft per Penalty zum 1:0. (Bild: Keystone)
FCL-Präsident Ruedi Stäger (rechts) gratuliert Fidan Aliti zum Sieg. (Bild: Keystone)
Jakob Jantscher feiert sein Penaltytor. (Bild: Keystone)
Die Luzerner Remo Freuler (links) und Alain Wiss (rechts) nehmen den St. Galler Muhamed Demiri in die Bresche. (Bild: Keystone)
Mario Mutsch (mitte) wird von den Luzerner Jakob Jantscher (links) und Dario Lezcano verfolgt. (Bild: Keystone)
Luzerns Sally Sarr (vorne) gegen Mario Mathis von St. Gallen. (Bild: Keystone)
Luzerns Dario Lezcano (rechts) gegen St. Gallens Mario Mutsch. (Bild: Keystone)
Luzerns Sally Sarr (rechts) gegen St. Gallens Albert Bunjaku. (Bild: Keystone)
Luzerns Dario Lezcano (rechts) gegen St. Gallen Mickael Facchinetti. (Bild: Keystone)
Luzerns Remo Freuler (rechts) gegen St. Gallens Yannis Tafer. (Bild: Keystone)
Mann des Spiel war Jakob Jantscher. Der Österreicher erzielte das 1:0 (3.) und das 2:1 (12.) und leitete die drei Treffer von Sally Sarr (42.), Marco Schneuwly (61.) und François Affolter (76.), die alle im Anschluss an eine Standardsituation fielen, mit Flanken ein. Beim 6:1 von Dario Lezcano war Jantscher begleitet von einem Szeneapplaus bereits ausgewechselt worden. (Bild: Keystone)
Luzerns Dario Lezcano (mitte) kann von den St. Gallern nicht gebremst werden. (Bild: Keystone)
Luzerns Jahmir Hyka (links) wird vom St. Galler Muhamed Demiri gebremst. (Bild: Keystone)
Der St. Galler Dzengis Cavusevic (rechts) feiert den Ausgleich zum 1:1. (Bild: Keystone)

Sally Sarr feiert seinen Treffer zum 3:1. (Bild: Keystone)

Der FC Luzern kommt dem Klassenerhalt immer näher. Die Zentralschweizer gewannen zum Abschluss der 30. Runde der Super League gegen St. Gallen hochverdient 6:2 und rückten in der Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten Aarau auf Platz 6 vor.

Mann des Spiels für die Luzerner war Jakob Jantscher. Der Österreicher erzielte das 1:0 (3.) und das 2:1 (12.) und leitete die drei Treffer von Sally Sarr (42.), Marco Schneuwly (61.) und François Affolter (76.), die alle im Anschluss an eine Standardsituation fielen, mit Flanken ein. Beim 6:1 von Dario Lezcano war Jantscher begleitet von einem Szeneapplaus bereits ausgewechselt worden.

Für den FCL-Topskorer Schneuwly war es bereits der 14. Treffer der Saison, Verteidiger Affolter, der beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Dzengis Cavusevic nicht gut ausgesehen hatte (7.), feierte seine Torpremiere. Den zweiten Treffer für die Gäste, die in der zweiten Halbzeit desolat auftraten und sich ihrem Schicksal ergaben, schoss der eingewechselte Goran Karanovic in der 82. Minute. St. Gallens Trainer Jeff Saibene sprach nach der Partie von einem «Wahnsinn». Das Defensivverhalten in der zweiten Halbzeit sei ein Desaster gewesen.

Dass es ein schwarzer Abend für die St. Galler werden würde, hatte sich früh abgezeichnet. Bereits in der 2. Minute sprang der Ball Nisso Kapiloto an die Hand, was einen Penalty und das frühe 0:1 zur Folge hatte. Die neu formierte Innenverteidigung der St. Galler mit Muhamed Demiri und Kapiloto zeigte sich auch in der Folge der Aufgabe nicht gewachsen. Und ab der 11. Minute fehlte Jeff Saibene auch der Chef an der Linie, nachdem dieser wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt worden war.

Auch Luzern war es in der ersten Halbzeit nicht gelungen, seine gewichtigen Ausfälle in der Defensive zu kaschieren. Bei den Luzernern fehlten mit Tomislav Puljic, Kaja Rogulj und Claudio Lustenberger drei Verteidiger, die Gäste mussten mit Captain Stéphane Besle, Everton und Dejan Janjatovic auf drei zentrale Stützen verzichten.

Mit dem ersten Saisonsieg gegen St. Gallen setzten die Luzerner ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen fort. Trainer Markus Babbel sprach von einem «fantastischen Resultat». Sein Team ist das drittbeste der Rückrunde, aus den letzten fünf Spielen resultierten zwölf Punkte. In der Tabelle überholten die Zentralschweizer Sion und die Grasshoppers, womit sie mit Platz 6 so gut klassiert sind wie noch nie in dieser Saison. Mit einem weiteren Sieg am Sonntag in Aarau (Brügglifeld 13.45 Uhr, Liveticker auf Luzernerzeitung.ch) können sich die Luzerner endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden.

FC Luzern - FC St. Gallen: So lief das Spiel

Luzern - St. Gallen 6:2 (3:1)

9431 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 3. Jantscher (Handspenalty/Handspiel Kapiloto) 1:0. 7. Cavusevic (Mathys) 1:1. 12. Jantscher 2:1. 42. Sarr (Corner Jantscher) 3:1. 61. Schneuwly 4:1. 76. Affolter (Bozanic) 5:1. 81. Lezcano (Hyka) 6:1. 82. Karanovic (Sikorski) 6:2.

Luzern: Zibung; Thiesson, Sarr, Affolter, Aliti; Wiss (77. Haas); Bozanic, Freuler; Jantscher (77. Winter); Lezcano, Schneuwly (71. Hyka).

St. Gallen: Lopar; Thrier, Kapiloto, Demiri, Facchinetti; Tafer (77. Aratore), Mutsch, Mathys, Tréand; Cavusevic (69. Sikorski), Bunjaku (63. Karanovic).

Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger (gesperrt), Puljic und Rogulj (beide verletzt), St. Gallen ohne Besle, Everton (beide gesperrt) und Janjatovic (verletzt). 11. St. Gallens Trainer Jeff Saibene wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt. Verwarnungen: 2. Kapiloto (Handspiel). 69. Sarr (Foul).

Ist der FC Luzern die Abstiegssorgen los?

Mit dem dritten Sieg in Folge (2:0 gegen GC, 2:1 gegen Basel und 6:2 gegen St. Gallen) holt der FC Luzern in der Tabelle mächtig auf. Ist der FCL gerettet? Wie schätzen Sie die aktuelle Situation beim FC Luzern ein? Loggen Sie sich ein und diskutieren Sie mit. Geben Sie gleich unten im Kommentarfeld Ihre Meinung ab.

si/rem