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FUSSBALL: Marcel Kälin ist neuer CEO beim FC Luzern

Marcel Kälin wird per 1. Oktober neuer Geschäftsführer des FC Luzern. Der 50-jährige, ehemalige Spieler tritt die Nachfolge des im Juni abgesetzten Ruedi Stäger an.
Marcel Kälin (links) präsentiert sich an der Medienkonferenz vom 6. September als neuer CEO des FCL. Mit auf dem Bild ist FCL-Mediensprecher Max Fischer. (Bild: Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch)

Marcel Kälin (links) präsentiert sich an der Medienkonferenz vom 6. September als neuer CEO des FCL. Mit auf dem Bild ist FCL-Mediensprecher Max Fischer. (Bild: Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch)

Der FC Luzern hat am Dienstagmorgen kurzfristig eine Medienkonferenz einberufen. An dieser verkündete Verwaltungsrats-Präsident Philipp Studhalter, dass Marcel Kälin der neue CEO des FC Luzern sein wird. Für das Amt als FCL-CEO gingen 14 Bewerbungen ein. Marcel Kälin wird am 1. Oktober in sein CEO-Amt starten.

Kälins Vorgänger hatte den Super-League-Klub als geschäftsführender Präsident in einem 60-Prozent-Pensum geleitet. Kälin tritt die Stelle als vollamtlicher CEO an. Der FCL-Holding-Präsident Philipp Studhalter amtiert seit Juni auch als Klubpräsident.

Mitglied der Meistermannschaft

Marcel Kälin war Spieler in der Meister-Mannschaft des FC Luzern von 1989 und hat somit Erfahrung im Spitzenfussball. Kälin war als Stümer ein Jahr im NLA-Kader des FC Luzern. Später spielte der ehemalige 1.-Liga-Torschützenkönig des FC Einsiedeln beim FC Emmenbrücke in der NLB.

In der Folge baute Kälin die Verpackungsfirma Proderma AG in Schötz zuerst als CEO und später auch als Verwaltungsrat und Teilhaber von einem Sechs-Mann-Betrieb in eine europaweit erfolgreiche Firma mit 180 Mitarbeitern aus.

FCL-Präsident Philipp Studhalter begründete die Wahl von Kälin mit der Erfahrung im Spitzenfussball und als Unternehmer. Zudem habe Kälin in diesem Sommer ein Zusatzstudium in Sportmanagement an der Universität St. Gallen abgeschlossen. Ebenfalls ins Gewicht gefallen ist, dass Marcel Kälin als gebürtiger Einsiedler ein Innerschweizer ist. Er lebt seit 1988 lin Luzern.Für Studhalter «wird Kälin der Innenminister, ich selber bin der Aussenminister des FC Luzern».

«Es läuft besser – wegen meines Ehrgeizes»

Marcel Kälin spricht von einem «Traumjob», den er beim FCL antritt. Trotzdem ist ihm bewusst, wie schwierig seine Aufgabe als Geschäftsführer des wichtigsten Sportvereins der Zentralschweiz wird. Bekanntlich hat der FCL zuletzt stets ein jährliches Defizit von zwei Millionen Franken ausgewiesen. Auf die Frage, warum es finanziell besser laufen sollte als unter dem abgesetzten Ex-Präsidenten Ruedi Stäger, meint Kälin: «Wegen meines Ehrgeizes. Ich bin ein Macher, der die Ärmel nach hinten krempeln und anpacken kann.»

Kälins Motivation ist es, «mit einem erfolgreichen Team zu beweisen, dass der FCL langfristig wirtschaftlich und sportlich erfolgreich geführt werden kann. Der FCL ist ein Brand, eine gute Marke, Luzern hat viel Potenzial.»

Im Meisterjahr 1989 spielte der vom Verletzungspech verfolgte Kälin selten, «aber scheinbar war ich ein Glücksbringer», stellt er mit einem Augenzwinkern fest. Den Humor hat er, den es für diese grosse Herausforderung zweifellos braucht.

shä/sda/dw

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Marcel Kälin. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Marcel Kälin. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Marcel Kälin ist ab dem 1. Oktober der neue CEO des FC Luzern. (Bild: Keystone)

Marcel Kälin ist ab dem 1. Oktober der neue CEO des FC Luzern. (Bild: Keystone)

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