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FUSSBALL: Marco Schneuwly: «Die Offerte war sehr lukrativ»

Marco Schneuwly (30) hat den Vertrag mit dem FC Luzern vorzeitig bis 2018 verlängert. Ein 50-tägiges Transfer-Hickhack mit Sion geht damit zu Ende.
Luzerns Marco Schneuwly (rechts) freut sich gemeinsam mit Teamkollege Remo Freuler (links) über den 2:2-Ausgleichstreffer beim Super-League-Spiel gegen den FC Sion am Samstag, 18. Juli 2015, in Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Luzerns Marco Schneuwly (rechts) freut sich gemeinsam mit Teamkollege Remo Freuler (links) über den 2:2-Ausgleichstreffer beim Super-League-Spiel gegen den FC Sion am Samstag, 18. Juli 2015, in Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Interview Daniel Wyrsch

Marco Schneuwly, sind Sie erleichtert, dass Sie Ihren Vertrag beim FC Luzern vorzeitig um ein Jahr verlängern konnten?

Marco Schneuwly: Es ist eine erfreuliche Sache. Beide Parteien haben Freude, der FCL wie ich, dass wir diesen Schritt machen konnten. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir damit vom Klub entgegengebracht worden ist.

Bringt die Vertragsverlängerung für Sie als Familienvater Entspannung in der Zukunftsplanung?

Schneuwly: Definitiv! Ich habe dem FCL von Anfang an kommuniziert, dass die Vertragsverlängerung sicher eine Option ist. Mir hat es hier immer gefallen, und ich habe mich immer wohl gefühlt. Es ist sicher auch gut, dass jetzt Ruhe in die Dinge um meine Person kommt und die Zukunft geklärt ist.

Sowohl beim Weltklassefussballer Kevin De Bruyne wie auch bei Ihnen war augenfällig, dass lukrative Angebote aus einem sicheren Torschützen einen zaudernden Spieler machen können. Waren Sie nicht mehr frei im Kopf?

Schneuwly: Auf dem Spielfeld denkst du nicht an Transferangelegenheiten. Du gehst auf den Platz und willst die beste Leistung abrufen, willst Tore schiessen und Assists geben. Als Stürmer sind es diese Indikatoren, die zählen.

Von aussen hat man das Gefühl gehabt oder zumindest so interpretiert ...

Schneuwly: ... Eben, die fehlenden Tore werden dann halt mit dem Angebot in Verbindung gebracht und damit begründet. Man weiss ja nicht, wie es ohne das Angebot gewesen wäre, ob es dann gleich gelaufen wäre. Dann hätte es wohl geheissen, eine solche Phase könne es mal geben, das sei nicht so tragisch. Wenn man die Laufleistungen und die Statistiken anschaut, sind meine Werte sehr gut gewesen. Die Trainer haben mir das Feedback gegeben, dass die professionelle Einstellung immer vorhanden gewesen sei. Das i-Pünktchen mit Toren hat einfach gefehlt.

Eine ähnlich lange Durststrecke hatten Sie schon einmal beim FCL bis zum ersten Rückrundentor gegen Aarau.

Schneuwly: Weltweit kenne ich nur zwei Spieler, die praktisch in jedem Match treffen: Messi und Cristiano Ronaldo.

Man muss Verständnis haben, dass der hoch dotierte Sechsjahresvertrag von Sion Sie zum Überlegen brachte.

Schneuwly: Die Offerte hat es gegeben, die schaut man an und prüft sie. Sie wäre sehr lukrativ gewesen für den Rest der Karriere.

Gemäss der Zeitung «Walliser Bote» hat der FC Sion am Mittwoch bei einer Versicherung in Sitten ein neues Klubauto auf den Namen Marco Schneuwly eingelöst ...

Schneuwly: Davon weiss ich nichts (schmunzelt). Aber ich muss schon sagen: Potztausend! Schnell kann die Situation eine andere sein.

Haben Sie nie am umstrittenen Ruf Sions und dessen Präsidenten Christian Constantin gezweifelt? Schliesslich hat es doch schon einige Spieler gegeben, die in Sion schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Schneuwly: Im letzten Jahr hat sich die Situation doch relativ stabilisiert. Auch mit den neuen Spielern, die der Präsident geholt hat, hat Sion ein anderes Bild abgegeben. Darum hatte ich einen sehr guten Eindruck.

Mit 17 Toren und 8 Assists in der Vorsaison sind Sie 1 Million Franken wert. Da kann Christian Constantin Sie doch nicht für 500 000 Franken aus dem Zweijahresvertrag rauskaufen. Wie haben Sie die Sache gesehen?

Schneuwly: So wird im Fussballgeschäft verhandelt, am Schluss müssen sich die Vereine finden. Wenn dies nicht der Fall ist, dann geht es weiter. Das war ein alltäglicher Handel um einen Spieler, nur ausgeleuchteter als sonst üblich.

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