FUSSBALL: Markus Babbel fordert volles Engagement

Der neue Trainer Markus Babbel bestreitet am Sonntag, 13:45 Uhr, in der Swissporarena gegen Vaduz sein erstes Pflichtspiel als Trainer des FC Luzern. Der Deutsche ist voll des Lobes über seine Mannschaft.

Philipp Zurfluh
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Der neue Cheftrainer des FCL an der Medienkonferenz vor dem Heimspiel gegen Vaduz. (Bild: Keystone)

Der neue Cheftrainer des FCL an der Medienkonferenz vor dem Heimspiel gegen Vaduz. (Bild: Keystone)

Markus Babbel sieht man die Lockerheit und die Zuversicht an für das wichtige Heimspiel am Wochenende. Über sein Team spricht der ehemalige Bayern-Spieler sehr positiv. «Die Spieler arbeiten engagiert und konzentriert im Training und funktionieren als Mannschaft. Ich muss auch ein Kompliment an meinen Vorgänger aussprechen, denn die Mannschaft lebt, auch wenn sie von aussen anders wahrgenommen wird.»

Viele Einzelgespräche

Mit welchem System der charmant auftretende Deutsche spielen lässt, verrät er nicht. Über Personalfragen lässt er sich nichts entlocken. Auch zur Goalifrage gibt er sich reserviert. Ob Lorenzo Bucchi oder David Zibung am Sonntag zwischen den Pfosten steht, sei offen. «Alle drei Torhüter waren im Training voll dabei und ich habe einen positiven Eindruck erhalten.» Einzig zur Captain-Frage äussert er sich: «Claudio Lustenberger bleibt Captain.»

Da er die Mannschaft noch nicht ausreichend gut kenne, hätten seine Eindrücke auf dem Trainingsplatz einen Einfluss auf die Aufstellung, erklärt er. Während der Woche habe er viele Einzelgespräche mit den Spielern geführt, um die Vertrautheit zwischen Mannschaft und Spielern zu stärken.

Aggressivität gefordert

Bisher hatte Markus Babbel nur wenig Zeit um seine Spielideen und Konzepte an das Team zu bringen, doch sie hätten seine Anweisungen im Training rasch umgesetzt: «Ich will gegen Vaduz absoluten Einsatz sehen. Wichtig ist die Spieler maximal zu fordern, aber nicht zu überfordern. Sie müssen von Beginn weg genügend Aggressivität mitbringen.»

Luzern liegt zurzeit vier Punkte hinter Vaduz. Ein Heimsieg wäre ein Anfang aus der Resultatkrise und würde für die FCL-Fans Hoffnung machen auf eine bessere Zukunft des FCL, unter der Leitung von Cheftrainer Markus Babbel.

Das Spiel FC Luzern - FC Vaduz können Sie am Sonntag ab 13:45 Uhr im Liveticker hier mitverfolgen.

FCL erwartet über 12'000 Fans

FCL-Präsident Ruedi Stäger hat sich für das kapitale Heimspiel vom Sonntag gegen den FC Vaduz etwas einfallen lassen: «Leute, die dem FC Luzern nahe stehen, konnten Tickets zu günstigen Konditionen kaufen.» Die Anzahl ist nicht limitiert gewesen. Einige griffen kräftig zu und kauften gleich 100 Eintrittskarten. Die Tickets sind an Mitarbeiter, Kunden und Bekannte verteilt worden. Stäger rechnet mit 12'000 bis 14'000 Zuschauern, die dank der Aktion den FCL unterstützen werden. «Damit werden wir beim Einstand von Trainer Markus Babbel eine schöne Stimmung im Stadion haben, und wir können hoffentlich den ersten Sieg der Saison feiern.» Luzerns Sportchef Alex Frei ist überzeugt: «Die Fans können eine Partie mit ihrer Unterstützung positiv beeinflussen.»

Aufgrund der grossen Nachfrage bittet der FCL die Matchbesucher, den Vorverkauf zu benützen. Lange Warteschlangen an den Tageskassen können so vermieden werden. Es seien in sämtlichen Sektoren - mit Ausnahme der Stehplätze - nur noch wenige Tickets verfügbar. Die Anreise zum Spiel mit dem öffentlichen Verkehr wird ebenfalls empfohlen.

 

Markus Babbel (4. von rechts) trifft das Fanion-Team des FC Luzern zum ersten Mal auf dem Platz. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
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Es bleibt den Beteiligen nicht viel Zeit, sich kennenzulernen, denn... (Bild: Keystone)
...am Sonntag wartet bereits das Kellerduell gegen den FC Vaduz. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Und aus genau diesem Keller will Babbel die Mannschaft führen. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Doch welche Elf soll Babbel auf den Platz schicken? (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Markus Babbel (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Schon ein Anfang: Thierry Doubai hört zu. (Bild: KEYSTONE)
Eventuell hilft ein Stossgebet für die  Fussballgötter dem FCL. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Vielleicht aber auch die Premier League und Bundesliga-Erfahrung des 42-Jährigen. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Am Sonntag wird Babbel allerdings die Bälle nicht selber schlagen können. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))
Deshalb erklärt er den Profis noch einmal, wie er sich das vorstellt. (Bild: Keystone)
Markus Babbel, Mitte, und Assistent Gerardo Seoane, links, und Sportdirektor Alex Frei, 2. v. rechts, beim ersten Training mit der Mannschaft. (Bild: Keystone)
Sportchef Alex Frei hofft, das sein neuester Transfer ihn nicht im Regen stehen lässt. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))

Markus Babbel (4. von rechts) trifft das Fanion-Team des FC Luzern zum ersten Mal auf dem Platz. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))