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FUSSBALL: Markus Babbel hat beim FCL gute Karten in der Hand

Der FC Luzern ist nach einem grossen Umbruch besser als erwartet in die Saison gestartet. Jetzt steht das erste Gespräch mit Trainer Markus Babbel bevor, dessen auslaufenden Vertrag zu verlängern.
Daniel Wyrsch
Positive Aussichten: FCL-Trainer Markus Babbel (rechts) und Assistent Patrick Rahmen. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 1. März 2016))

Positive Aussichten: FCL-Trainer Markus Babbel (rechts) und Assistent Patrick Rahmen. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 1. März 2016))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Markus Babbel hat eine gute Ausgangslage, wenn er nun während der Länderspielpause mit den Verantwortlichen die Gespräche über seine Vertragsverlängerung aufnimmt. Der FC Luzern belegt nach den ersten sechs Runden der Meisterschaft mit 9 Punkten Platz 4. Dabei haben in diesem Jahr acht Spieler den Klub verlassen, nach dem grossen Umbruch darf von einem unerwartet guten Saisonstart gesprochen werden. Babbel und Co-Trainer Patrick Rahmen ist der Einbau von mehreren Neuzugängen gelungen. Zudem ist das Kader deutlich verjüngt worden.

Babbel kann ausserdem für sich in Anspruch nehmen, immer wieder eigenen Nachwuchsspielern eine Chance zu geben. Der 19-jährige Offensivmann Ruben Vargas (siehe Kasten) war vorgestern gegen Zürich bereits das achte Luzerner Eigengewächs, das in seiner Ägide zum Debüt in der Super League gekommen ist.

Mitte Oktober kann Babbel auf drei FCL-Jahre zurückblicken. Neben der Konstanz mit drei Platzierungen in der ersten Tabellenhälfte (5./3./5.) hat der Bayer auch echte Schwächephasen mit sechs Pflichtspielniederlagen in Serie oder sechs Ligapartien hintereinander mit nur einem gewonnenen Punkt überstanden. Babbel selbst hat dabei geholfen, dass er ruhig und professionell im Umgang mit Spielern und Medien geblieben ist. Ihm dürfte in solchen Extremsituationen neben seinem Charakter entgegenkommen, dass er viel Erfahrung besitzt.

Trainer und Verein senden positive Signale

Nach dem guten Meisterschaftsauftakt macht es den Anschein, dass die Arbeit des dienstältesten Trainers der Super League in Luzern längst nicht vollendet ist. Babbel: «Ich fühle mich wohl mit den Jungs und dem Trainerteam. Mir macht die Arbeit nach wie vor Spass.» Er betont: «Ich weiss, was ich am FC Luzern habe, und ich denke, dass der Verein umgekehrt auch weiss, was er an mir hat.»

Babbels eigene Signale stehen eindeutig auf Verlängerung des Ende Saison auslaufenden Vertrages. Ebenso möchte Co-Trainer Rahmen seinen gleichzeitig auslaufenden Kontrakt verlängern. Entscheidend in dieser Angelegenheit ist die FCL-Führung. CEO Marcel Kälin sagt, dass Sportkoordinator Remo Meyer die Gespräche mit den Coaches führt. «Remo kann in Ruhe und ohne Druck mit unseren Trainern reden.» Meyer selbst sagt: «Ich bewerte die Situa­tion mit den Trainern positiv. Der Saisonstart mit mehreren neuen und jungen Spielern ist gelungen.»

Vor Aufnahme des ersten Gesprächs mit Babbel, das in dieser Woche stattfindet, tönen die Aussagen doch sehr nach einer einvernehmlichen Lösung, also nach einer Weiterführung der Zusammenarbeit. Meyer, seit Juni im Amt, stellt zufrieden fest: «Unser Staff harmoniert und arbeitet gut, das ist das Wichtigste.»

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