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FUSSBALL: Markus Babbel: «Ich würde Markus Babbel nicht entlassen»

Der FC Luzern steckt tief in der Krise, seit neun Runden läuft er vergeblich einem Sieg hinterher. Am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den FC St. Gallen soll die Negativserie endlich zu Ende gehen. Cheftrainer Markus Babbel offensiv: «Wir müssen gewinnen, die Situation erfordert einen Vollerfolg.»
FCL-Trainer Markus Babbel macht derzeit mit seiner Mannschaft keine leichte Zeit durch. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

FCL-Trainer Markus Babbel macht derzeit mit seiner Mannschaft keine leichte Zeit durch. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Dabei hat die Mannschaft des neuen Super-League-Schlusslichts zuletzt unter fehlendem Selbstvertrauen gelitten. Am letzten Sonntag bei der 0:1-Niederlage in Lugano «war die Körpersprache negativ, das müssen wir unbedingt ändern», erklärt Markus Babbel. Während der laufenden Woche arbeitete der FCL darum auch an der mentalen Stärke.

Eindeutige Vorgabe des Sportchefs

FCL-Sportkoordinator Remo Meyer verlangt gegen den viertplatzierten FC St. Gallen eine hoch engagierte Leistung aller Spieler. «Entscheidend ist die Art und Weise des Auftritts. So uninspiriert wie wir zuletzt in Lugano und einige Wochen vorher beim 0:2 in Thun spielten, das wollen wir alle nicht mehr sehen.»

Babbel ist überzeugt, «dass die Mannschaft völlig intakt ist». Er steht auch weiterhin hinter der Verjüngung des Teams, dem es derzeit an erfahrenen Führungsspielern und Haudegen fehlt. Besonders in der aktuellen Phase, während der Rückkehrer und Ex-Salzburger «Red-Bulle» Christian Schwegler mit einer Innenbandverletzung wohl bis zum Ende der Vorrunde ausfällt.

Babbel würde sich als Boss nicht entlassen

Markus Babbel will sich erst gar nicht vorstellen, was am Sonntag im eigenen Stadion los wäre, wenn seine Schützlinge erneut ein ungenügendes Spiel abliefern würden. «Ich denke positiv, für mich ist das Glas immer halbvoll und nicht halbleer.» Und wenn er Klubchef wäre, wie viele Spiele lang dürfte sein Trainer mit dem Team sieglos bleiben? Babbel zögert kurz nach der ungewohnten Frage, ehe er verschmitzt sagt: «Wenn ich Präsident wäre, würde ich Markus Babbel nicht entlassen!»

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

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