FUSSBALL: Markus Babbel: «Mir gefällt es in Luzern bestens»

Am Donnerstag wurde bekannt, dass Trainer Markus Babbel (43) sein Engagement beim FC Luzern verlängern wird, seit Freitag steht nun fest, dass der neue Vertrag mit dem Deutschen die nächsten zwei Saisons bis Sommer 2018 umfasst.

Drucken
Teilen
Der FC Luzern und Markus Babbel verlängern um zwei Jahre. (Bild: Philipp Schmidli)

Der FC Luzern und Markus Babbel verlängern um zwei Jahre. (Bild: Philipp Schmidli)

«Mir gefällt es in Luzern privat und beruflich bestens», wird Cheftrainer Markus Babbel in einer Medienmitteilung des FC Luzern zitiert. Am Freitagmittag wurde an einer Medienkonferenz bekannt, dass der FC Luzern und Markus Babbel den Vertrag um zwei Jahre bis 30. Juni 2018 verlängert haben. «Wir haben eine tolle Truppe, fantastische Fans und das schönste Fussballstadion der Schweiz. Ich kann mir sehr gut vorstellen, hier zusammen mit meinem Staff langfristig eine Mannschaft aufzubauen, die einen attraktiven und erfolgreichen Fussball spielt.»

Gross ist die Freude auch bei Präsident Ruedi Stäger: «Markus Babbel verkörpert unsere Philosophie eines Ausbildungsclubs.» Der FCL wolle talentierte Nachwuchsspieler ausbilden, in der Super League integrieren und ihnen dann eine Chance für den nächsten Schritt geben.

Als Beispiel nennt Stäger Remo Freuler. Diesen holte der FC Luzern aus der Challenge League. Dann baute man ihn zum Stammspieler auf – und nun spielt er in der Serie A in Italien. Oder Hekuran Kryeziu, der als 11-Jähriger vom FC Küssnacht am Rigi zum Nachwuchs des FCL stiess. Bereits würden die nächsten Juwele wie Remo Arnold, Nicolas Haas und Joao Oliveira warten.

Der Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert, «damit Markus Babbel die nötige Zeit für eine nachhaltige Entwicklung des Clubs hat», so Stäger. Für Präsident Stäger sei Babbel ein wichtiges Element in der Strategie des FC Luzern. Diese basiere auf Kontinuität in der sportlichen Führung mit dem Ziel, dass sich der FC Luzern regelmässig für einen europäischen Wettbewerb qualifiziere. Ferner sieht die Strategie den FC Luzern als einer der besten Ausbildungsclubs der Schweiz vor. Zudem soll der FCL ein zumindest ausgeglichenes Budget und zunehmend finanziellen Spielraum schaffen.

Noch offen ist, wer Markus Babbel ab diesem Sommer assistieren wird. Der bisherige Assistent, der Deutsche Roland Vrabec, wird den FCL nach der Saison verlassen.

Ein Interview mit Markus Babbel lesen Sie am 13. Februar in der Neuen LZ.


pd/rem/sda