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FUSSBALL: Markus Babbel vergleicht FCL-Goalgetter Marco Schneuwly mit Mario Gomez

Marco Schneuwly ist und bleibt der beste Torschütze des FC Luzern. Sieben Treffer sind dem Mittelstürmer in dieser Saison bereits gelungen, zusammen mit Luganos Ezgjan Alioski und dem GC-Brasilianer Caio führt er die Torschützenwertung an.
Die Luzerner mit Marco Schneuwly, Mitte, feiern das 2:0 beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Sonntag 21. August 2016 in Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Luzerner mit Marco Schneuwly, Mitte, feiern das 2:0 beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Sonntag 21. August 2016 in Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

FCL-Trainer Markus Babbel findet zu Recht, dass «Marco Schneuwly für uns Gold wert ist». Für Babbel ist der 31-jährige Mittelstürmer «unheimlich wichtig für die Truppe». Trotzdem könnte Marco Schneuwly gemäss dem Coach noch mehr: «Manchmal ist er zu bequem.» Es gebe Spiele, in denen man ihm eine Wärmejacke anziehen könnte, da er sich kaum bewegt, kritisiert Babbel. «Wenn er aus dem alten Muster herauskommt, sich viel bewegt und arbeitet, dann schiesst er wie in den letzten Partien seine Tore, dann ist er ein Topstürmer», schwärmt Luzerns Coach. «Er erinnert mich ein bisschen an Mario Gomez. Wenn der in Bewegung ist, dann erarbeitet er sich Torchancen.»

Kritik an Nationaltrainer Petkovic

Babbel wiederholt an der Medienkonferenz am Freitag vor dem Spiel gegen GC, was er schon im Sommer vor der Europameisterschaft in Frankreich gesagt hatte: «Ich verstehe nach wie vor nicht, dass man so einen Stürmer mit eingebauter Torgarantie bei einer EM zu Hause gelassen hat. Die Schweizer sind ein bisschen auch daran gescheitert, weil sie das Toreschiessen nicht erfunden haben.» Schneuwly hätte in dem einen oder anderen Match was gerissen, ist der Europameister von 1996 mit Deutschland überzeugt. «Weil Marco auch nicht Angst hat. Ihm ist egal, wie der Gegner oder Gegenspieler heisst.» Die Kritik des FCL-Trainers geht an die Adresse von Nationalcoach Vladimir Petkovic, der Schneuwly nie eine Chance gegeben hat.

Am Sonntag (16.00, SRF 2, Liveticker auf luzernerzeitung.ch) sollte sich Babbel in Acht nehmen, dass er mit seiner Mannschaft nicht selber in die Kritik gerät. Der FCL muss in Zürich gegen GC unbedingt punkten. Bei einer weiteren Niederlage würden die Innerschweizer mit der völlig unbefriedigenden Bilanz von bloss einem Punkt aus den letzten fünf Partien in die Länderspielpause gehen.

dw

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