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FUSSBALL: Nachlässiger FCL verliert gegen Schlusslicht

Der FC Luzern kann die Leistung vom letzten Spiel nicht bestätigen. Auswärts gegen Lausanne verliert der FCL nach einer mässigen Leistung mit 0-1. Vukusic schoss den Siegtreffer für Lausanne-Sport in der 87. Minute.
Sara Häusermann
Der FC Luzern taucht. Xavier Hochstrasser im Kopfballduell mit Lausannes Yoric Ravet. (Bild: Keystone)

Der FC Luzern taucht. Xavier Hochstrasser im Kopfballduell mit Lausannes Yoric Ravet. (Bild: Keystone)

Die Ausgangslage war gut, der Gegner schlagbar und die Erwartungen dementsprechend hoch. Der FC Luzern wollte den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen. Nach einer konzentrierten Leistung konnte man am vergangenen Wochenende gegen den FC Zürich gewinnen. Es sah auch gegen Lausanne lange gar nicht so schlecht aus. Nicht wirklich gut - aber auch nicht schlecht. Doch ein Kopfball von Vukusic in der 87. Minute führte den Lausanne-Sieg herbei, an dem es schlussendlich nicht mal viel zu meckern gab. Die Leistung von Luzern hatte schlicht nicht gereicht.

Adrian Winter, rechts, im Zweikampf mit Mickael Facchinetti. (Bild: Keystone)
Patrick Ekeng und der Luzerner Alain Wiss steigen hoch. (Bild: Keystone)
Der einzge Torschütze auf der Pontaise: Ante Vukusic. Die Luzerner sind geschlagen und können in den letzten Minuten nichts mehr ausrichten. (Bild: Keystone)
Ante Vukusic jubelt über den Treffer, den er mit dem Kopf erzielt. (Bild: Keystone)
Xavier Hochstrasser, unten, beim Kopfballduell mit Yoric Ravet. (Bild: Keystone)
Tomislav Puljic, rechts, und Yoric Ravet in einem insgesamt nicht attraktiven Spiel. (Bild: Keystone)
Adrian Winter verfolgt Yoric Ravet. (Bild: Keystone)
Der Waadtländer Ante Vukusic, rechts, versucht, einen Schuss von Francois Affolter abzublocken. (Bild: Keystone)
Tomislav Puljic im Luftduell mit Adriano De Pierro. (Bild: Keystone)
Die Freude der Waadtländer ist gross. (Bild: Keystone)
Freude beim FC Lausanne-Sport. (Bild: Keystone)
Die Luzerner verlassen das Spielfeld geknickt und enttäuscht. (Bild: Keystone)
Die Partie begann bei strömendem Regenfall. (Bild: Keystone)
Dario Lezcano, rechts, im Luftduell mit Patrick Ekeng. (Bild: Keystone)
Der Luzerner Innenverteidiger Tomislav Puljic kommt Romain Dessarzin, rechts, zuvor. (Bild: Keystone)
Der technische Direktor Marco Simone beglückwünscht Mickael Facchinetti. (Bild: Keystone)
Die Luzerner verlassen das Spielfeld geknickt und enttäuscht. (Bild: Keystone)
Die Spieler des FCL nach dem Abpfiff. (Bild: Keystone)
18 Bilder

FC Lausanne-Sport - FC Luzern 1:0

Viel Ballbesitz und Spielkontrolle

Die erste Halbzeit gestaltete sich zuerst wie erwartet. Man merkte schnell: Das würde ein Geduldsspiel werden. Doch der FC Luzern machte seine Sache gut. Die Blau-Weissen hatten das Spielgeschehen stets im Griff und liessen den Ball zeitweise gut zirkulieren. Besonders die linke Seite von Mikari funktionierte richtig gut. Der flinke Aussenläufer konnte immer wieder gute Bälle zur Mitte schlagen. Wiss, Affolter und Lezcano hatten so alle ihre Chancen.

Lausanne-Sport hatte nicht viel vom Spiel. Nur durch Zufall kam das Heimteam von Zeit zu Zeit in den gegnerischen Strafraum. Wirklich zwingende Chancen entstanden dadurch aber nicht. Schliesslich war es auch ein Luzerner, der kurz vor der Pause noch zu einer guten Möglichkeit kam. Nach einem langen Ball von Hochstrasser sprintet plötzlich Mikari ganz alleine auf Barroca los. Den Lausanne-Keeper hatte er eigentlich schon hinter sich gelassen. Doch statt im Tor landete der Ball schliesslich im Aussennetz. Das hätte das 1-0 für den FCL sein müssen.

Kein Biss und kein Wille nach dem Pausentee

Was genau während der Halbzeitpause passiert ist, können die FCL-Akteure wohl selbst nicht erklären. Der Auftritt während der zweiten 45 Minuten war aber mehr lethargisch als irgendetwas anderes. In der Offensive passierte nichts bis wenig. Es war schlicht das Unvermögen von Lausanne-Sport, dass es so lange 0-0 stand. Obwohl neue Kräfte wie Rangelov und Renggli für den FC Luzern auf den Platz kamen, wirkte der FCL wie im Winterschlaf. Lausanne konnte kombinieren und sich so tatsächlich immer wieder gute Chancen erarbeiten. Das Schlusslicht dominierte das Spiel. Kein Kompliment für den ambitionierten FC Luzern.

Schliesslich war es eine Frage der Zeit, bis sich der Aufwand von Lausanne in einen Torerfolg ummünzen liess. Nach einer guten Flanke, wo der sonst sichere Aliti ein wenig im Schilf stand, konnte Vukusic schliesslich einköpfen zum entscheidenden 1-0 für Lausanne.

Lange bleibt den Luzernern nicht Zeit um diese Niederlage zu verdauen. Denn bereits am Mittwoch spielen sie den Cup-Halbfinal gegen den FC Basel. Die Hauptprobe ist heute misslungen. Es bleibt zu hoffen, dass der FC Luzern am Mittwoch wieder ein anderes Gesicht zeigt.

FC Lausanne-Sport - FC Luzern 1:0 (0:0)

Stade Olympique de la Pontaise. - 2'450 Zuschauer. - Schiedsrichter Pascal Erlachner.

FC Luzern:Zibung; Hochstrasser, Puljic, Affolter, Aliti; Freuler; Winter, Wiss (76. Thiesson), Bozanic (57. Renggli), Mikari; Lezcano (56. Rangelov).

FC Lausanne-Sport: Barroca; Banana (68. De Pierro), Mevlja, Sonnerat, Chakhsi; Ravet, Ekeng, Facchinetti (74. Zambrella), Tafer; Dessarzin (56. Feindouno), Vukusic.

Tor:87. 1:0 Vukusic.

Verwarnungen:20. Tafer (Foul), 21. Banana (Foul), 33. Bozanic (Foul), 63. Puljic (Foul), 79. Aliti (Foul).

Bemerkungen: FC Luzern ohne Stahel, Kryeziu (beide gesperrt), Sarr, Neziraj, Sliskovic (alle verletzt), Wüthrich, Bento und Matri (alle nicht im Aufgebot), Lausanne-Sport ohne Fickentscher, Gabri, Castella, Feltscher und Ozcan (alle verletzt).

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