FUSSBALL: Nächster Knall in Luzern: FC Luzern entlässt Roland Vrabec

Der FC Luzern hat auf die drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen der Rückrunde reagiert: Co-Trainer Roland Vrabec ist am Montagvormittag freigestellt worden.

Drucken
Teilen
Luzern-Trainer Markus Babbel (links) und Assistenztrainer Roland Vrabec beim Spiel am Sonntag gegen St. Gallen. (Bild: Philipp Schmidli)

Luzern-Trainer Markus Babbel (links) und Assistenztrainer Roland Vrabec beim Spiel am Sonntag gegen St. Gallen. (Bild: Philipp Schmidli)

Der 41-jährige Deutsch-Kroate war Anfang Januar des letzten Jahres zum FC Luzern gestossen. Erst mit Vrabec an seiner Seite hat Cheftrainer Markus Babbel mit den Innerschweizern erfolgreichen Fussball gespielt. Im Jahr 2015 errang der FCL aus 36 Meisterschaftsspielen 60 Punkte. In einer Saisonwertung mit ebenso vielen Partien hätte das Platz 3 bedeutet.

FCL war Letzter, als Vrabec kam

Doch nach den letzten Niederlagen in Basel (0:3) und zu Hause gegen Zürich (1:2) und am vergangenen Sonntag gegen St. Gallen (0:1) muss Luzern aufpassen, in der Tabelle nicht wieder nach unten durchgereicht zu werden. Auf dem letzten Platz der Tabelle hatten die Innerschweizer übrigens bei der Ankunft von Vrabec gestanden.

Roland Vrabec hätte den FCL auf eigenen Wunsch per auslaufenden Vertrag zum Saisonende sowieso verlassen. Wer Nachfolger von Vrabec als Babbel-Assistent wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Nach der Freistellung von Ex-Sportchef Rolf Fringer am 7. Januar ist der Rauswurf von Vrabec der zweite Knall beim FCL. Fringer wollte Vrabec zum neuen Cheftrainer auf die neue Saison hin machen. Der in Hergiswil wohnende Fringer war ebenfalls nur während etwas mehr als einem Jahr im Amt gewesen.

dw  

Mehr zum Thema am 23. Februar in der Neuen LZ.