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FUSSBALL: Neumayr: «Knackpunkt war Sion»

Der 2:0-Sieg in Vaduz hat die Stimmung beim FC Luzern deutlich verbessert. Spielmacher Markus Neumayr (31) ist überzeugt, dass der FCL mit den letzten Erfahrungen weiter wächst.
Daniel Wyrsch
Spielmacher Markus Neumayr will mit dem FCL Platz 3 erreichen. (Bild: Martin Meienberger (Sion, 5. April 2017))

Spielmacher Markus Neumayr will mit dem FCL Platz 3 erreichen. (Bild: Martin Meienberger (Sion, 5. April 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Der FC Luzern ist mit dem 2:0-Erfolg beim Tabellenletzten FC Vaduz auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. Nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Serie könnten die drei Punkte aus dem Fürstentum Liechtenstein die Wende zum Guten sein.

Spielmacher Markus Neumayr findet, dass die Weichen bereits am letzten Mittwoch in Sion in die richtige Richtung gestellt worden sind. «Es hört sich vielleicht dumm an, aber obwohl wir den Cup-Halbfinal am Ende verloren, ist für mich unser Auftritt im Tourbillon der Knackpunkt», sagt der 31-jährige Mittelfeldspieler. Neumayr: «Wir hätten gegen das Cup-Monster Sion mit unserem klaren Chancenplus gewinnen müssen.» Die starke Leistung habe der ganzen Mannschaft Auftrieb gegeben.

Neumayr freut sich für Marco Schneuwly

So überraschte es Neumayr keineswegs, dass er an seiner alten Wirkungsstätte im Ländle mit Luzern erfolgreich spielte. Nach zwei kräfteraubenden Partien in den vorangegangenen acht Tagen, am Anfang geschont und in der 61. Minute eingewechselt, gelang dem filigranen Techniker mit der Nummer 77 in der Nachspielzeit das optimal temperierte Zuspiel in die Schnittstelle auf Marco Schneuwly, den Schützen des 2:0. «Für mich war es die grösste Freude, dass ich mit dieser Vorlage unserem besten Goalgetter geholfen habe, die Torflaute zu beenden.» Er sei ein Teamplayer, und als solcher wisse er, wie wertvoll Marco Schneuwly in Form für die Mannschaft sei.

Gleich wie Marco Schneuwly hat auch Markus Neumayr das Ziel, den dritten Platz der Vorsaison zu bestätigen, nie aus den Augen verloren. «Wir wollen mit dem FCL einen Schritt weiter kommen. Dazu gehört, wieder Dritter zu werden. Egal ob dieser Rang für den direkten Einzug in die Europa League reicht oder für die Qualifikation.» Das Ticket für die Gruppenphase gäbe es für Platz 3, wenn Basel im Cupfinal Sion besiegen würde.

Allerdings belegt der FC Luzern vor dem letzten Viertel der Meisterschaft den vierten Platz. Der Rückstand auf den drittplatzierten FC Sion beträgt zwei Punkte. Da Lugano (5.) und St. Gallen (6.) bereits einen Rückstand von sechs und neun Zählern auf den FCL haben, läuft es auch in der Liga auf ein Duell mit Sion um den Top-3-Platz hinter Meister Basel und YB hinaus.

Schmerzhafte Erfahrung von Sion als zusätzlicher Antrieb

Übrigens: Eine Schlüsselszene des Cup-Halbfinals von Sion musste Neumayr vor dem Match in Vaduz verarbeiten. «Wegen meines Fehlschusses im Penaltyschiessen hatte ich zwei unschöne Tage. Danach habe ich aber wieder nach vorne geschaut.»

Der verpasste Cupfinal-Einzug schmerzt Neumayr trotzdem weiterhin spürbar. «Ganz vergessen kann ich diese nicht gepackte Gelegenheit wohl nie.» Nur wenn er mit dem FCL den Pokal mal in die Höhe stemmen könnte, «würde mein Schmerz vergehen».

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