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FUSSBALL: Oberschenkel – FCL-Pechvogel Alves erneut verletzt

Lucas Alves gehörte letzte Saison zu den Entdeckungen beim FC Luzern. Nun ist der Brasilianer wieder an jener Stelle verletzt, an dem er im März eine gravierende Blessur erlitten hatte.
Daniel Wyrsch
FCL-Verteidiger Lucas Alves im Trainingscamp in Deutschland beim Krafttraining. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Oberstaufen, 3. Juli 2017))

FCL-Verteidiger Lucas Alves im Trainingscamp in Deutschland beim Krafttraining. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Oberstaufen, 3. Juli 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Lucas Alves (25) war auf mehr oder weniger direktem Weg zurück in das Profi-Team des FC Luzern. Dort hatte er in der letzten Rückrunde sein Super-League-Debüt gegeben und in total acht Spielen Werbung in eigener Sache gemacht. Am letzten Samstag bestritt Alves mit der U21 des FC Luzern gegen Delémont (4:4) seine zweite Pflichtspielpartie hintereinander seit der schweren Verletzung. Doch nach knapp 27 Minuten musste sich der Brasilianer auswechseln lassen. Der robuste Innenverteidiger spürte einen Schmerz an der gleichen Stelle, wo er vor mehr als fünf Monaten einen Teilabriss der Hamstring-Muskulatur beklagte. Im Heimspiel vom 18. März ge­gen Sion (0:0) war der Abwehrspieler in voller Aktion gestürzt und erlitt dabei einen heftigen Schlag im Oberschenkel.

Schindelholz trainiert seit zwei Wochen mit dem Team

Lucas Alves musste in der Folge an der verletzten Muskulatur operiert werden. Die Rückkehr ins Mannschaftstraining fiel ihm schwer, da ihn die Blessur hemmte und er wohl noch nicht das ­volle Vertrauen in seinen Körper geschöpft hatte, wie Trainer Markus Babbel die Medien infor­mierte. Über die erneuten Komplikationen sagt Sportkoordinator Remo Meyer: «Es ist eine leichte Verletzung an der gleichen Stelle, vielleicht handelt es sich um Verklebungen, die es geben kann.»

Nicolas Schindelholz (29) hatte einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes noch bei seinem Ex-Verein FC Thun erlitten. Das Malheur geschah vor vier Monaten beim 2:1-Sieg der Berner Oberländer in St. Gallen. Seither hat der gebürtige Basler nicht mehr gespielt. Trotzdem erhielt der Innenverteidiger im Sommer beim FC Luzern einen leistungsabhängigen Einjahresvertrag. Seit zwei Wochen trainiert Schindelholz mit der Mannschaft. Er soll keine Beschwerden mehr haben, nun soll der nächste Schritt in Form von Spielpraxis erfolgen. Einsätze in der U21 stehen bevor.

Der Innenverteidiger Remo Arnold (20) hatte sich am 13. Juli im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation in Osijek (0:2) das Kreuzband gerissen und den Aussenmeniskus beschädigt. Er wurde wenige Tage später operiert. Das Eigengewächs macht seit Wochen die Reha unter physiotherapeutischer Anleitung und wird Mitte Januar 2018 in der Wintervorbereitung zurück in der Mannschaft erwartet.

Zentrale Abwehr hat mit drei Talenten funktioniert

Mit Marvin Schulz (22), Stefan Knezevic (20) und Yannick Schmid (22) verfügt Luzern zum Glück über drei fitte und talentierte junge Innenverteidiger, die in den ersten sechs Runden vor der Länderspielpause abwechselnd die zentrale Abwehr gebildet haben. Sieben Gegentore (pro Match 1,16) sind eine mehr als ordentliche Defensivbilanz des Tabellenvierten.

Das Bulletin der restlichen verletzten FCL-Profis:

Cedric Itten (20, Muskelfaserriss): Er sollte gemäss Sportkoordinator Meyer nächste Woche wieder ins Teamtraining einsteigen.

Pascal Schürpf (28, Schlag auf die Wade): Er dürfte ebenfalls während der Länderspielpause wieder beschwerdefrei trainieren können.

Simon Grether (25, Bauchmuskelzerrung): Der Defensivspieler ist wieder fit und nimmt diese Woche am Mannschaftstraining teil.

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