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FUSSBALL: Ohne Glanz eine Runde weiter

Der FC Luzern übersteht die erste Cuprunde schadlos – 4:1-Sieg in Naters. Der Walliser Erstligist forderte den FCL aber mehr, als es das Resultat vermuten lässt.
Jonas von Flüe, Naters
Der dreifache Torschütze Marco Schneuwly (rechts) entwischt dem Walliser Hannes Borter. (Bild: Keystone/Olivier Maire)

Der dreifache Torschütze Marco Schneuwly (rechts) entwischt dem Walliser Hannes Borter. (Bild: Keystone/Olivier Maire)

Jonas von Flüe, Naters

Die Szene war symptomatisch für den Auftritt des FC Luzern. Rund zehn Minuten vor Schluss spielte Hekuran Kryeziu in der eigenen Platzhälfte einen halbhohen Pass zum frei stehenden François Affolter. Der Innenverteidiger konnte den Ball nicht richtig annehmen, der Ball versprang und landete im Seitenaus. Naters kam zu einem Einwurf, ohne dass es die Luzerner Abwehr unter Druck setzen musste.

Heikle Phase nach Gegentreffer

Dem FCL fehlte im Erstrundenspiel des Schweizer Cups die Genauigkeit und die Durchschlagskraft. Er siegte zwar schlussendlich klar 4:1, musste aber auch eine heikle Phase überstehen, in der Erstligist Naters am Ausgleich schnupperte. Saleh Chihadeh verkürzte in der 49. Minute auf 1:2. Nach einem verlorenen Zweikampf von Sally Sarr zog er Ricardo Costa davon und liess Jonas Omlin im Luzerner Tor keine Chance. Naters war dem FCL in der Folge ebenbürtig, doch keine Mannschaft konnte sich nennenswerte Torchancen herausspielen. «In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele leichte Fehler gemacht», musste FCL-Trainer Markus Babbel zugeben. Angst, dass die Partie noch kippen könnte, habe er aber nie gehabt: «Wir haben es gut verstanden, diese Phase zu überstehen und sind dann defensiv wieder gut gestanden.»

Naters forderte den FCL also mehr, als es das Resultat vermuten lässt. Dass die Luzerner dennoch 4:1 gewannen, haben sie vor allem Marco Schneuwly zu verdanken. Drei Tore schoss der Torjäger, so viele wie seit zwei Jahren nicht mehr. Damals siegte der FCL in der ersten Cuprunde in Konolfingen 9:0, Schneuwly erzielte vier Treffer. «Wir wurden trotz des Gegentreffers nicht unruhig», meinte der 31-Jährige, «und haben schlussendlich souverän gewonnen.» Die Treffer drei und vier fielen in den letzten zehn Minuten.

Sidler mit starkem Debüt

Besonders hervorzuheben war Schneuwlys Treffer zum 3:1. Wegen des Assists. Aus rund 35 Metern wurde er von Silvan Sidler wunderschön angespielt. Sidler? Der Name ist selbst treuen Fans noch nicht geläufig. Der 18-Jährige kommt aus Ottenbach im Kanton Zürich und ist via Team Zugerland und die U 17 des SC Kriens vor einem Jahr zum Nachwuchs des FC Luzern ge­stossen. Gestern gab er sein Pflichtspieldebüt in der ersten Mannschaft. Er wurde in der 56. Minute für Ricardo Costa eingewechselt und spielte als rechter Aussenverteidiger eine solide Partie mit dem Assist zum 3:1 als Höhepunkt. Sidler strahlte nach dem Spiel und sagte: «Es war unbeschreiblich. Vor allem weil ich mit dem Assist auch etwas zum Sieg beitragen konnte.»

Omlin agiert sicher

Eine gute Partie spielte auch Jonas Omlin im Tor. Der Obwaldner wurde zwar nur drei Mal geprüft, spielte aber gut mit und war der Herr im Luzerner Strafraum. «Der Gegentreffer nervt mich ein wenig», meinte der 22-Jährige, «aber es war toll, endlich wieder einen Ernstkampf bestreiten zu können.» Dank Schneuwlys Toren steht der FCL in der zweiten Runde (17./18. September). Die Auslosung findet am Dienstag statt.

Oberwallis Naters - Luzern 1:4 (0:2)

2188 Zuschauer. – SR Hänni. – Tore: 3. Oliveira 0:1. 42. Marco Schneuwly 0:2. 49. Chihadeh 1:2. 83. Marco Schneuwly 1:3. 86. Marco Schneuwly 1:4.

Luzern: Omlin; Sarr, Ricardo Costa (56. Thiesson), Affolter, Lustenberger (56. Sidler); Oliveira (75. Jantscher), Kryeziu, Arnold, Hyka; Marco Schneuwly, Juric.

Bemerkungen: Luzern ohne Puljic, Grether, Itten (alle verletzt).

Naters Torhüter Michael Kurmann (links) kann nur noch zuschauen, wie Marco Schneuwly den Ball im Netz versenkt. (Bild: OLIVIER MAIRE)
Olivier Mvondo (links) versucht Tomi Juric vom FCL den Ball abzuluchsen. (Bild: OLIVIER MAIRE)
Obwohl der FC Naters kämpfte und den FCL forderte, war er am Ende chancenlos. (Bild: OLIVIER MAIRE)
Nils Ryser vom FC Naters (oben) kämpft gegen Remo Arnold um den Ball. (Bild: OLIVIER MAIRE)
Albert Spahiu (links) im Zweikampf mit FCL-Spieler Remo Arnold. (Bild: OLIVIER MAIRE)
5 Bilder

Cup: FCL – FC Naters

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