FUSSBALL: Online-Bumerang gegen Ciriaco Sforza

GC und der FCL schweigen zur Becherwurf-Affäre. Die Fans schreiben sich dagegen im Internet den Frust von der Seele. Sforza musste sein Gästebuch schliessen.

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GC-Trainer Ciriaco Sforza. (Bild EQ)

GC-Trainer Ciriaco Sforza. (Bild EQ)

Grasshopers, FCL und die Liga geben zum laufenden Verfahren keine Auskunft. Der Stand bleibt, dass GC seinen Protest gegen die Spielwertung bestätigt hat und der Fall bei der Disziplinarkommission der Swiss Football League liegt.

Unklar ist, welche baulichen Massnahmen der FCL bis zum nächsten Heimspiel gegen Xamax im Gersag vornehmen wird. Geplant war, beim Gästesektor Stacheldraht anzubringen. Das verbietet die Liga allerdings. Gemäss FCL-Sicherheitschef Mike Hauser wird nun am Donnerstag bei einer Sitzung über das neue Vorgehen beraten.

Auf der Internetseite von Ciriaco Sforza sind inzwischen massive Drohungen von FCL-Fans eingegangen. Mehr als einhundert Postings seien bisher zum Fall des Becherwerfers eingegangen. Bei vielen Beiträgen werde die Grenze zur Beleidigung deutlich überschritten. Deshalb sei entschieden worden, das Gästebuch vorübergehend zu schliessen. Zudem wurde auf Facebook eine Anti-Sforza-Gruppe gegründet, die es jedoch erst auf 20 Mitglieder geschafft hat.

Nicola Berger/scd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.