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FUSSBALL: Reto Ziegler wechselt zum FC Luzern

Bei Sion-Präsident Christian Constantin war Reto Ziegler nach dem verlorenen Cupfinal nicht mehr erwünscht. Jetzt spielt der Ex-Internationale zumindest bis Ende Jahr beim FC Luzern.
Reto Ziegler hier im Einsatz im Cup gegen den SC Kriens (März 2017). (Symbolbild Keystone)

Reto Ziegler hier im Einsatz im Cup gegen den SC Kriens (März 2017). (Symbolbild Keystone)

Dem Trainerstaff des FC Luzern mit Chefcoach Markus Babbel und Assistent Patrick Rahmen ist von der Klubleitung ein weiterer Personalwunsch erfüllt worden: Verteidiger Reto Ziegler (31) hat vorerst einen Vertrag bis Ende Jahr unterschrieben. Zumindest knapp drei Monate wird der 35-fache Schweizer Nationalspieler also für den FCL spielen.

Zuletzt war der gebürtige Genfer zweieinhalb Jahre beim FC Sion engagiert. Mit den Wallisern wurde er 2015 Cupsieger. Ende Mai dieses Jahres stand er mit Sion erneut im Cupfinal, wieder hiess der Gegner Basel, doch im 14. Endspiel setzte es für die Walliser die schmerzhafte erste Finalniederlage ab. Für Captain Reto Ziegler hatte dieser Misserfolg drastische Folgen, wie fast alle Mitspieler fiel er bei Präsident Christian Constantin in Ungnade. Er erhielt im Sommer keinen neuen Vertrag mehr.

Vertragslos wechselt Ziegler nun nach Luzern. Der Routinier trifft dort auf eine Mannschaft, die in den letzten drei Ligaspielen neun Gegentore kassiert hat. Vor allem am Mittwoch beim Leader YB (1:4) und am Samstag zu Hause gegen das zu diesem Zeitpunkt letztplatzierte Lausanne (2:3) war der FCL in der Abwehr leicht verwundbar.

Chef für die unerfahrene Verteidigung

Der nach neun Runden mit zehn Punkten an siebter Stelle stehende Super-League-Verein begründet in seiner Medienmitteilung: «Nach Analyse des ersten Viertels der Meisterschaft war für den FCL-Trainerstaff klar, dass eine zusätzliche erfahrene Kraft für die Weiterentwicklung der vielen jungen Spieler äusserst wichtig ist.» Im Umkehrschluss heisst das für die jungen Innenverteidiger Marvin Schulz (22), Stefan Knezevic (20) und Yannick Schmid (22), dass sie mit Ziegler einen erfahrenen Abwehrchef bekommen. Zu dessen Qualitäten gehört, dass er auch torgefährlich ist. Letzte Saison erzielte er für Sion acht Ligatore, selbst mit Freistössen traf er.

Ziegler gehörte früher zum Stammpersonal der Nationalmannschaft, ehe ihn der heutige Milan-Profi Ricardo Rodriguez als Linksverteidiger verdrängte. Beim FCL wird Reto Ziegler jedoch aller Voraussicht nach wie in Sion ausnahmslos im Abwehrzentrum spielen. Der Ex-Profi von GC, Tottenham, Sampdoria, Sassuolo, Fenerbahce und des HSV ist der insgesamt elfte Luzerner Kaderzugang. Aus FCL-Sicht ist zu hoffen, dass er dem Team sofort helfen kann.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

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