FUSSBALL: Schneuwly schiesst Hattrick bei 4:3-Sieg

Der FC Luzern gewinnt auch das dritte Vorbereitungsspiel des Sommers. In Nebikon besiegen die Luzerner vor 700 Zuschauern den FC Wil (Challenge League) mit 4:3.

Jonas von Flüe
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FCL-Stürmer Marco Schneuwly (hier im Testspiel gegen Schaffhausen) erzielte gegen Wil einen lupenreinen Hattrick. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

FCL-Stürmer Marco Schneuwly (hier im Testspiel gegen Schaffhausen) erzielte gegen Wil einen lupenreinen Hattrick. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Bei den Luzernern kam am Mittwochabend im Testspiel gegen Wil Zuzug Thierry Doubaï zu seinem ersten Einsatz im FCL-Trikot. Der Ivorer spielte in der zweiten Halbzeit im defensiven Mittelfeld. «Ihm fehlt noch der Rhythmus», sagte Trainer Carlos Bernegger zum eher bescheidenen Debüt des 26-Jährigen.

Mann des Spiels war Marco Schneuwly. Der Stürmer hat das Spiel in der ersten Halbzeit im Alleingang gekehrt, nachdem Wil durch einen Weitschuss Taipis 1:0 in Führung gegangen war. Innerhalb von 20 Minuten schoss er einen lupenreinen Hattrick zum 3:1-Pausenstand.

Zuerst verwandelte er eine Flanke Adi Winters im Nachstochern, dann eine Hereingabe Xavier Hochstrassers mit dem Kopf und kurz vor der Pause einen Foulpenalty. Aussenverteidiger Claudio Lustenberger wurde im Strafraum unfair von den Beinen geholt.

Der 28-Jährige scheint sich nach nicht einmal drei Wochen Training mit seinen neuen Teamkollegen bereits bestens zu verstehen. In drei Halbzeiten schoss er bereits fünf Tore. «Wenn das Zusammenspiel klappt, kommt die Nummer 9 gut zur Geltung», sagte Bernegger.

In der Pause wechselte er die komplette Mannschaft aus, Wil kam besser ins Spiel und erzielte noch zwei Tore. «Das hätte besser klappen müssen», bilanzierte der FCL-Trainer.

Luzern - Wil 4:3 (3:1)

Sportplatz Stämpfel, Nebikon. – 700 Zuschauer. – SR Klossner. Tore: 11. Taipi 0:1. 18. Schneuwly 1:1. 32. Schneuwly 2:1. 38. Schneuwly (Foulpenalty) 3:1. 51. Schäppi 3:2. 80. Lezcano 4:2. 86. Taipi 4:3.

Luzern. 1. Halbzeit: Zibung; Sarr, Affolter, Rogulj, Lustenberger; Freuler; Winter, Hochstrasser, Bento, Hyka; Schneuwly.

Luzern. 2. Halbzeit: Bucchi; Sacirovic, Wiss, Matri, Aliti; Doubaï; Mobulu, Haas, Neziraj (72. Selmani), Holenstein; Lezcano.

Bemerkungen: Luzern ohne Jantscher, Omlin (beide abwesend) und Thiesson (geschont).