FUSSBALL: Schwarzer Tag für Zibung bei FCL-Niederlage

Der FC Luzern verliert gegen Abstiegskandidat Lausanne mit 0:3. Einen rabenschwarzen Tag erlebte dabei FCL-Torhüter David Zibung, der sich gleich zwei kapitale Fehler leistete.

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FCL-Torhüter David Zibung erlebte gegen Lausanne einen rabenschwarzen Tag und leistete sich gleich zwei Aussetzer. (Bild: Philip Schmidli/Neue LZ)

FCL-Torhüter David Zibung erlebte gegen Lausanne einen rabenschwarzen Tag und leistete sich gleich zwei Aussetzer. (Bild: Philip Schmidli/Neue LZ)

Lausanne, das mitten im Abstiegskampf steckt, zeigte über das ganze Spiel mehr Einsatz und gewann gegen den FC Luzern verdient - auch wenn das Resultat mit 3:0 etwas zu hoch ausviel. Die Luzerner liessen die letzte Einsatzbereitschaft vermissen - wohl auch, weil es für die Innerschweizer um nichts mehr ging.

Zibung-Flop bringt Gastgeber in Führung

Nach einer ausgeglichenen Startphase waren es zusehnes die Lausanner, die das Spieldiktat übernahmen. Nach knapp einer halben Stunde folgte eine Szene, die FCL-Goalie Zibung wohl nicht mehr so schnell vergessen wird. Er liess eine harmlose Flanke von Chakhsi aus den Händen gleiten und legte sich den Ball ins eigene Tor - ein kapitaler Bock vom Luzerner Schlussmann. Der FCL wirkte danach geschockt und hatte Glück, dass Malonga mit einem Schlenzer in die weite Torecke nicht auf 2:0 erhöhte. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Hyka nach einem Zuspiel von Winter zu der ersten FCL Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Favre.

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Unglaubliches Weitschusstor von Marazzi

Auch im zweiten Spielabschnitt kam der FCL nicht in die Gänge. Die grösste Chance zum Ausgleich vergab nach knapp einer Stunde Gygax, der nach einer Flanke von Lustenberger frei zum Kopfball kam, den Ball aber neben das Tor setzte. Unfassbares ereignete sich dann in der 76. Minute. Puljic vertändelte gegen Marazzi am Mittelkreis den Ball. Dieser sah, das Zibung zu weit vor dem Tor stand, setzte zum Heber an - und versenkte den Ball tatsächlich in den Maschen. Ein unglaubliches Tor - und der zweite Aussetzer von Zibung. Nur kurze Zeit später sorgte Malonga mit einem gefühlvollen Schuss ins Lattenkreuz von der Strafraumgrenze für die endgültige Entscheidung.

Lausanne setzt sich ab

Damit konnte Lausanne den Vorsprung zu Servette auf vier Punkte ausbauen. Der FCL verbleibt auf dem achten Platz. Bereits am nächsten Mittwoch treten die Luzerner zum letzten Heimspiel gegen den FC Sion an.

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Simon Wolanin / luzernerzeitung.ch

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Lausanne-Sport - Luzern 3:0 (1:0)

Pontaise. - 6500 Zuschauer. - SR Klossner.

Tore:28. Eigentor Zibung (Chakhsi) 1:0. 76. Marazzi 2:0. 82. Malonga 3:0.

Lausanne-Sport: Favre; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Meoli; Sanogo, Gabri; Malonga, Tafer (72. Moussilou, 87. Tapoko), Khelifi; Roux (65. Marazzi).

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss (68. Andrist), Muntwiler (46. Kryeziu); Winter, Kasami (68. Renggli), Hyka; Gygax.

Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Guié Guié, Avanzini und Tall (alle verletzt). Luzern ohne Hochstrasser (gesperrt), Rangelov und Lezcano (beide verletzt). - Verwarnungen: 34. Wiss. 58. Meoli. 61. Sarr. 84. Andrist (alle Foul).