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FUSSBALL: Sebastian Schachten zum FC Luzern

Der FC Luzern verstärkt sich für die nächste Saison: Vom deutschen Zweitligisten FC St. Pauli kommt Verteidiger Sebastian Schachten (30) in die Innerschweiz. Zudem ist der Nachfolger von Andy Egli als Nachwuchs-Chef bekannt.
Sebastian Schachten, hier im Training beim FC St. Pauli (Bild: fcstpauli.com)

Sebastian Schachten, hier im Training beim FC St. Pauli (Bild: fcstpauli.com)

Sebastian Schachten (30) vom deutschen 2. Bundesligisten FC St. Pauli spielt die nächsten zwei Jahre für den FC Luzern, wie der Club mitteilt. Der Verteidiger kam 2011 von Borussia Mönchengladbach nach Hamburg. Der 30-Jährige spielte 93 Partien in der 2. Bundesliga und erzielte dabei zehn Tore.

Der jetzige FCL-Assistenztrainer Roland Vrabec kennt ihn noch aus seiner Zeit als Cheftrainer bei St. Pauli: «Eine starke Spielerpersönlichkeit, die auf der linken wie auf der rechten Abwehrseite einsetzbar ist.»

David Zibung: 4,5. Der Goalie ist in der zweiten Saisonhälfte zum erhofften Rückhalt geworden. In neun Rückrundenspielen hat er sein Tor reingehalten. Ganze Saison: 32 Spiele, 2970 Minuten. 0 Tore, 0 Assists. 122 Schüsse gehalten, 2 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Kaja Rogulj: 4,5. An der Seite von Rückkehrer und Landsmann Puljic ist der Kroate sicherer geworden. Erneut haben ihn aber Rückenprobleme ausser Gefecht gesetzt. 19 Spiele, 1630 Minuten. 0 Tore, 0 Assists. 4 Torschüsse, 4 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Claudio Lustenberger: 5. Der Captain ist ein kämpferisches Vorbild, auf seiner Abwehrseite ist er diszipliniert. Zum Schluss gegen Sion erzielt er sein fünftes Tor in der Super League. 33 Spiele, 2909 Minuten. 1 Tor, 2 Assists. 13 Torschüsse, 11 gelbe Karten. (Bild: Martin Meienberger)
Tomislav Puljic: 5,5. Dem Abwehrchef gelingt ein Traum-Comeback. In acht Spielen erzielt er drei Tore und stabilisiert die Abwehr. Pech, er verletzt sich in Thun auf dem Plastik. 9 Spiele, 737 Minuten. 3 Tore, 0 Assists. 6 Torschüsse, 2 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Jérôme Thiesson: 4,5. In den letzten Runden ist er förmlich aufgeblüht, es gelingen ihm auf einmal die Zuspiele und genauen Flanken. Mit Schachten erhält er harte Konkurrenz. 28 Spiele, 2146 Minuten. 0 Tore, 4 Assists. 8 Torschüsse, 4 gelbe Karten. (Bild: Keystone / Anthony Anex)
Francois Affolter: 4,5. Gegen die Spitzenteams Basel und YB gelingen ihm Topleistungen. Dem Nationalmannschafts-Rückkehrer fehlen immer noch Konstanz und Sicherheit. 31 Spiele, 2574 Minuten. 1 Tor, 1 Assist. 4 Torschüsse, 5 gelbe Karten. (Bild: Maria Schmid)
Sally Sarr: 5. Der Franzose steht für unbändigen Willen und starke Physis. Mit einem Jochbeinbruch hätte er sogar spielen wollen. Babbel: «Da musste ich Sally bremsen.» 20 Spiele, 1714 Minuten. 1 Tor, 0 Assists. 5 Torschüsse, 6 gelbe Karten. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Fidan Aliti: 4,5. Der 21-Jährige hat dem Team geholfen, als einige Abwehrspieler ausgefallen sind. Stark gegen Thun, mit Glück gegen Vaduz in der Innenverteidigung. 10 Spiele, 661 Minuten. 0 Tore, 0 Assists. 1 Torschuss, 1 gelbe Karte, 1 rote Karte. (Bild: Martin Meienberger)
Oliver Bozanic: 4,5. Bei Trainer Babbel hat Australiens WM-Spieler wieder Vertrauen bekommen. Hat viel für die Mannschaft gearbeitet, offensiv fehlt die Durchschlagskraft. 23 Spiele, 1811 Minuten. 1 Tor, 1 Assist. 27 Torschüsse, 3 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Thierry Doubai: 4. Der Ivorer kann sich in seiner ersten Saison in Luzern nicht wie gewünscht durchsetzen. Nach zwei Kreuzbandrissen hat er noch immer physische Defizite. 27 Spiele, 1860 Minuten. 1 Tor, 1 Assist. 9 Torschüsse, 4 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Jahmir Hyka: 4,5. Auch im vierten Jahr beim FCL hat der Techniker sich nur für Teileinsätze empfohlen. Er erhält eine neue Chance und kann die fünfte Saison hier spielen. 22 Spiele, 873 Minuten. 0 Tore, 3 Assists. 19 Torschüsse, 1 gelbe Karte. (Bild: Philipp Schmidli)
Jakob Jantscher: 5. Der schlitzohrige Österreicher ist einer der überragenden Spieler der Saison. Am Schluss abgelenkt durch Gedanken, ob er wechseln oder bleiben soll. 33 Spiele, 2409 Minuten. 6 Tore, 11 Assists. 59 Torschüsse, 10 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Ridge Mobulu: 4. In der Rückrunde hat der Stürmer einen schweren Stand gegen Schneuwly/Lezcano. In nur drei Kurzeinsätzen ist es schwierig, Tore zu erzielen. 12 Spiele, 214 Minuten. 2 Tore, 0 Assists. 7 Torschüsse, 1 gelbe Karte. (Bild: Philipp Schmidli)
Adrian Winter: 4. Sein spektakuläres Tor zum 3:1 in Aarau ist das Abschiedsgeschenk an den FCL gewesen. Insgesamt ist seine Spritzigkeit etwas verloren gegangen. 31 Spiele, 1414 Minuten. 1 Tor, 4 Assists. 28 Torschüsse, 3 gelbe Karten. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Alain Wiss: 5. Polyvalent als defensiver Mittelfeldspieler und als Innenverteidiger einsetzbar. Erledigt beide Aufgaben sehr zuverlässig. Sucht eine neue Herausforderung. 27 Spiele, 1816 Minuten. 0 Tore, 2 Assists. 21 Torschüsse, 10 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Remo Freuler: 5. Seine Entwicklung zeigt mit sieben Toren und fünf Assists weiter nach oben. Aber auch in der Rückrunde hat es zwischendurch Rückschläge gegeben. 33 Spiele, 2955 Minuten. 7 Tore, 5 Assists. 52 Torschüsse, 6 gelbe Karten, 1 rote Karte. (Bild: Philipp Schmidli)
Nicolas Haas: 4,5. Obwohl er mitten in den Matura-Prüfungen steht, sind ihm gute Leistungen gelungen. Die hoffnungsvollen Liga-Einsätze muss er bestätigen. 8 Spiele, 294 Minuten. 0 Tore, 0 Assists. 3 Torschüsse, 0 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Marco Schneuwly: 5,5. Eine überragende Saison des Freiburger Stürmers mit zehn Toren in der Rückrunde. Mit insgesamt 25 Skorerpunkten hat er einen Liga-Spitzenwert erreicht. 36 Spiele, 2888 Minuten. 17 Tore, 8 Assists. 92 Torschüsse, 2 gelbe Karten. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Cristian Ianu: 4. Der FCL-Rückkehrer ist hinter dem Topduo Schneuwly/Lezcano nur zu kurzen Teileinsätzen gekommen. Zu wenig, um Tore zu schiessen. Einen Assist gibt er. 7 Spiele, 97 Minuten. 0 Tore, 1 Assist. 1 Torschuss, 0 gelbe Karten. (Bild: Philipp Schmidli)
Dario Lezcano: 5. In den letzten sieben Spielen schiesst er sechs Tore, eins mehr als in der gesamten letzten Saison. Zudem kämpft, läuft und köpfelt er endlich für sein Team. 33 Spiele, 2534 Minuten. 12 Tore, 2 Assists. 103 Torschüsse, 5 gelbe Karten. (Bild: Pius Amrein)
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FCL-Rückrundenbilanz

Der FC St. Pauli hatte nach vier Saison den Vertrag mit dem bei den Fans beliebten Rechtsverteidiger nicht mehr verlängert. Auf Facebook gründeten Supporter eine Seite mit dem Aufruf «Schachten muss bleiben». Auf der Homepage des FC St. Pauli sagte Cheftrainer Ewald Lienen dazu: «Wir haben uns für die neue Saison auf der Position des Rechtsverteidigers für Jan-Philipp Kalla und gegen Sebastian Schachten entschieden.» Und Sportchef Thomas Meggle sagt: «Aufgrund finanzieller Einbussen, wie z.B. bei den TV-Geldern, können wir nicht jede Position mit zwei gleichstarken Spielern besetzen. Menschlich gesehen ist die Entscheidung, nicht mit Schachten zu verlängern, ein Verlust.»

Colatrella wird Nachwuchs-Chef

Zudem hat der FC Luzern bekanntgegeben, dass Genesio Colatrella (43) ab 1. Juli neuer Leiter Nachwuchs sowie Technischer Leiter des Projekts Team Innerschweiz wird. Er ersetzt Andy Egli, der eine neue Herausforderung sucht.

Colatrella ist zurzeit Technischer Leiter des SC Kriens. Er ist Instruktor des Schweizerischen Fussballverbandes und kennt den Innerschweizer Fussball aus verschiedensten Funktionen bestens. Unter anderem wurde er mit der U-17 FC Luzern/SC Kriens dreimal Schweizer Meister. Sportchef Rolf Fringer: «Colatrella erfüllt unser Anforderungsprofil ideal. Er ist äusserst kompetent, hat eine grosse Erfahrung im Nachwuchsbereich und gilt als Identifikationsfigur im Innerschweizer Fussball.» Als Spieler feierte Colatrella mit dem FC Thun den Aufstieg in die Nationalliga A, beim SC Kriens spielte er in der Nationalliga B.

pd/rem

Von St. Pauli in die Zentralschweiz: Sebastian Schchten (re.) wechselt zum FC Luzern (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST)

Von St. Pauli in die Zentralschweiz: Sebastian Schchten (re.) wechselt zum FC Luzern (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST)

Genesio Colatrella (43) tritt die Nachfolge von Andy Egli an. (Bild: zvg)

Genesio Colatrella (43) tritt die Nachfolge von Andy Egli an. (Bild: zvg)

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