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FUSSBALL: Sein neues Rezept gegen Basel

Markus Babbel hat nach drei Saisonniederlagen gegen Basel genug. Der FCL- Trainer setzt am Montag (16.00) zu Hause gegen den Meister auf mehr Stabilität.
Bereits drei Saisonniederlagen setzte es gegen Basel ab. FCL-Trainer Markus Babbel hat genug davon. (Bild: Keystone)

Bereits drei Saisonniederlagen setzte es gegen Basel ab. FCL-Trainer Markus Babbel hat genug davon. (Bild: Keystone)

Daniel Wyrsch

Luzern-Trainer Markus Babbel lässt seine Mannschaft immer offensiv agieren. Mitspielen statt hinten reinstehen, heisst seine Devise. Vor dem Heimmatch morgen Pfingstmontag (16.00) gegen den längst feststehenden Meister Basel schlägt der Ex-Verteidiger andere Töne an. «Wir überlegen uns, die Defensive zu stärken, indem wir Yannick Schmid in der zentralen Abwehr einsetzen und François Affolter rechts verteidigt.» Denn der FCL-Coach hat festgestellt: «Fakt ist, dass die Basler gegen uns immer gut spielen, weil sie wissen, dass ein Gegner auf dem Platz steht, der sich nicht hinten reinstellt, sondern Fussball spielt.»

Diese Ausrichtung gefalle den Baslern. Nur widerspiegeln das die Resultate: Seit Babbel Luzern führt, hat es in sechs Vergleichen mit dem FCB fünf Niederlagen abgesetzt. Nur einmal hat der FCL gewonnen – vor knapp 13 Monaten auswärts im St.-Jakob-Park. Babbel ist vorsichtig, nachdem sein Team in dieser Saison alle drei Partien gegen Basel verloren hat (1:3, 0:3, 0:3). Er hat genug.

Babbel: «Urs Fischer liegt mir nicht»

Zudem ist er zu erfahren, als dass er sich vom FCB-Trainer einlullen lassen würde. Urs Fischer lamentiert, dass es menschlich sei, wenn seine Spieler nach der erfolgreichen Titelverteidigung die Konzentration und Spannung nicht mehr ganz aufrechterhalten könnten. «Ich würde gerne tauschen», kontert Babbel. «Ich hätte gerne dieses Problem, dass ich die Mannschaft bei Laune halten muss.» Er gehe davon aus, dass die Basler in Luzern wieder ein gutes Spiel zeigen werden. «Weil sie genau wissen, wenn sie hier ein bisschen Larifari machen, dann ist die Gefahr gross, als Verlierer vom Platz zu gehen.»

Darum bringt Babbel dem FC Basel denselben Respekt entgegen, den er dem nunmehr 19-fachen Meister immer gezollt hat. «Den Titel haben sie nicht umsonst zum siebten Mal hintereinander geholt. Sie sind Erster geworden mit einem unglaublichen Vorsprung. Das zeigt, welche Qualitäten Basel hat.»

Er verlangt vom Team, die Leistungen der letzten Runden zu bestätigen. Nach fünf Niederlagen zum Start der Rückrunde hat der FCL in den letzten zehn Spielen nur einmal verloren (gegen YB) – und dabei stolze 21 Punkte gesammelt. Nun ist ein Europa-League-Platz (Rang 3 oder 4) wieder in Griffnähe. In den Heimspielen mit Luzern gegen Basel hat Babbel noch keinen Punkt geholt. Ist das ein Umstand, der ihn ärgert? «Das ist auffallend. Gegen Urs Fischer habe ich allgemein nicht viele Punkte gewonnen, schon als er noch Thun-Trainer war. Der liegt mir einfach nicht», gibt Babbel zu. Zwei 0:0-Unentschieden waren das Höchste der Gefühle für den Luzern-Coach, der gegen Fischer total vier Niederlagen bezogen hat (einmal gegen Thun, dreimal gegen Basel).

Seit 2012 kein Heimsieg gegen FCB

Gegen den FCB hatten viele FCL-Trainer Mühe. Der letzte Heimsieg ist dreieinhalb Jahre her. Ryszard Komornicki war am 21. Oktober 2012 Coach, als die Innerschweizer dank eines Eigentors des Baslers Arlind Ajeti 1:0 gewannen.

Babbel schätzt die Möglichkeiten richtig ein. Ihm ist nicht entgangen, dass Luzern beim 3:0 gegen GC mitunter Glück hatte. Und: «Anders als GC trifft Basel nicht nur die Latte oder schiesst zweimal David Zibung an, die machen die Chancen rein.» Der FCL-Coach betont: «Das müssen die Spieler wissen.»

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