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FUSSBALL: Tomi Juric: «Wir kommen aus der schwierigen Situation heraus»

FCL-Stürmer Tomi Juric über Australien, den Gegner Basel und ein Treffen mit Ex-Sturmpartner Cédric Itten
Tomi Juric an der Pressekonferenz vom Freitag: «Ich bin überzeugt, dass wir aus der schwierigen Situation herauskommen.» (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 8. Juli 2016))

Tomi Juric an der Pressekonferenz vom Freitag: «Ich bin überzeugt, dass wir aus der schwierigen Situation herauskommen.» (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 8. Juli 2016))

FC Luzern Tomi Juric (26) hat mit Aus­tralien vor zehn Tagen das Ticket für die WM in Russland 2018 gelöst. Der Stürmer sagte an der Pressekonferenz vor dem Spiel FCL gegen Basel von heute (19 Uhr) verschmitzt: «Wir hatten eine tolle Feier und genossen die Party sehr.»

Der australische Nationaltrainer Ange Postecoglou (52) hat nach den erfolgreichen WM-Playoffs gegen Honduras seinen Rücktritt erklärt. Überrascht war FCL-Profi Juric nicht darüber, weil es schon länger Spekulationen um den Coach gegeben habe. «Er hat seine Gründe, aber wir sind enttäuscht, dass er uns nächstes Jahr an der WM nicht coachen wird. Er machte einen fantastischen Job», so Juric. Nun hoffe er, dass ein guter Nachfolger gefunden wird.

Nach dem verspäteten Rückflug am Freitag letzter Woche habe ihn Luzern-Trainer Markus Babbel gefragt, wie er sich fühle. «Ich spürte den langen Flug, so entschieden wir uns, dass ich auf den Match in Lausanne verzichte, mich erhole und anschliessend gut trainiere. So bin ich jetzt für das Spiel gegen Basel bereit.»

Treffen mit Ex-Sturmpartner Itten nach Basels magischer Nacht

Tomi Juric hat den FCB am Mittwoch quasi persönlich beobachtet: «Ich war am Champions-League-Spiel. Die Basler spielten gegen Manchester United so grossartigen Fussball, die haben für die restlichen Partien der Vorrunde enormes Selbstvertrauen getankt.» Juric hat nach dem Match Cedric Itten getroffen. Die beiden waren letzte Saison und am Anfang der laufenden Saison FCL-Sturmpartner, ehe Itten zum Besitzerverein ­Basel zurückkehrte. Gegen ManUnited war das Eigengewächs erneut nur Ersatz.

Tomi Juric wird nach seiner Pause gegen Lausanne (1:3) sicher wieder in der Luzerner Startelf stehen. Mit fünf Toren und zwei Assists ist er der beste Skorer seiner Mannschaft. Doch möchte er im nächsten Sommer zu einem grösseren Verein wechseln? «Ich weiss es nicht, Fussball ist ein unberechenbares Spiel. Du kannst dir so viel vornehmen und ­einen Plan machen, aber was immer passiert, das passiert.» Es sei zu weit weg, um zu planen, was er Mitte des nächsten Jahres mache. «Ich nehme einen Schritt nach dem anderen.» Zuerst wolle er eine gute Saison spielen, «dann kommt die WM – anschliessend sehen wir weiter».

Zum enttäuschenden Abschneiden des FCL in dieser Spielzeit und die unbequeme Lage am Tabellenende punktgleich mit Sion sagt Tomi Juric: «Das ist ein Charaktertest für unser neu zusammengestelltes Team. Ich bin aber überzeugt, dass wir aus der schwierigen Situation herauskommen.» Trotz der schweren Gegner (FCB, Sion, FCZ, YB) in den letzten vier Partien bis Ende Jahr, glaubt der Australien-Kroate, «dass wir ein paar Punkte gutmachen, damit wir schliesslich mit etwas mehr Selbstvertrauen in die Winterpause gehen können.»

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Hinweis:

Der FC Luzern bittet die Matchbesucher, den öffentlichen Verkehr zu benutzen, da auf der Allmend gleichzeitig die Tiermesse stattfindet.

Statt einer Trauerminute soll es Applaus für den verstorbenen FCL-Meistertrainer Friedel Rausch geben.

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