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FUSSBALL: Vom Fehlstart zum Punktgewinn

Das hätte für die Luzerner in St. Gallen bös ins Auge gehen können: Während der ersten 30 Minuten spielt der FCL zu passiv, später vergibt er erstklassige Torchancen für mehr als ein 0:0.
In der zweiten Halbzeit hat der FCL das Kommando in St. Gallen übernommen: Auf unserem Bild behauptet Oliver Bozanic den Ball gegen Nisso Kapiloto (links). (Bild: KEYSTONE/Steffen Schmidt)

In der zweiten Halbzeit hat der FCL das Kommando in St. Gallen übernommen: Auf unserem Bild behauptet Oliver Bozanic den Ball gegen Nisso Kapiloto (links). (Bild: KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Daniel Wyrsch, St. Gallen

Die Luzerner Profis bedankten sich nach dem 0:0 bei den trotz Fasnacht mitgereisten 200 Fans im Gästesektor. Sie wussten nicht so recht, ob sie sich über den Punkt freuen oder ärgern sollten. «Meine Gefühle sind gemischt wie beim letzten Spiel nach dem 1:1 zu Hause gegen YB», zog FCL-Goalie David Zibung einen Vergleich zum Rückrundenauftakt vor einer Woche.

Der Unterschied zum Heimmatch gegen YB lag darin, dass die Zentralschweizer diesmal nicht mehr forsch ins Spiel gegangen waren. Im Gegenteil: Sie überliessen den aggressiv auftretenden St. Gallern fast ganz die Initiative und beschränkten sich auf Konterangriffe. «Wir konnten nicht an die Leistung gegen die Berner anknüpfen», hielt ein auch nach dem Abpfiff enttäuschter FCL-Trainer Markus Babbel fest. Aus dem angestrebten dritten Saisonsieg, der für eine zwischenzeitliche Entspannung beim Tabellenletzten beigetragen hätte, wurde nichts. «Drei Punkte hätten wir mit dieser Leistung nicht verdient gehabt», stellte Babbel verärgert fest. «Die erste halbe Stunde waren wir sehr passiv, reagierten nur.»

Startfurioso mit Glück überstanden

So konnte St. Gallens nach einer Verletzung zurückgekehrter Spielmacher Dejan Janjatovic zu Beginn schalten und walten, wie ihm beliebte, und dabei seine technische Klasse aufblitzen lassen. Nur dem Glück hatte es der FCL zu verdanken, dass nach einem Corner der Kopfball von Stéphane Besle (9.) an die Latte knallte und nicht im Tor einschlug. Ein Rückstand zu diesem frühen Zeitpunkt hätte wahrscheinlich schlimme Folgen für die Gäste gehabt. Das Startfurioso der Ostschweizer erinnerte an die klaren 4:0- und 4:1-Heimerfolge über die Luzerner in den vergangenen zwei Saisons. So schlimm ist es nicht gekommen, weil die Schützlinge von Trainer Jeff Saibene sich im Sechzehner ähnlich umständlich anstellten, wie man es vom FCL in dieser Saison gewohnt ist. Trotz passiver Spielweise gab es für die Innerschweizer erstklassige Konterchancen. Die erste bekam Dario Lezcano in der 12. Minute. Doch der Paraguayer vermochte eine Flanke von Adrian Winter alleine vor St. Gallens Goalie Daniel Lopar stehend nicht aufs Tor zu lenken. Noch besser war Sekunden vor der Pause die Gelegenheit von Oliver Bozanic, den FCL 1:0 in Führung zu schiessen: Der Australier schoss mit Anlauf aus 11 Metern auf die Tribüne hinaus.

Kroatisches Abwehrbollwerk

In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Luzerner das Geschehen praktisch vollends. Obwohl das Innenverteidigerduo Tomislav Puljic/Kaja Rogulj den Fehlstart des Teams zuerst auch irgendwie hatte überstehen müssen, erwiesen sich die beiden Kroaten in der Folge immer mehr als ein Abwehrbollwerk vor dem in seinen Abwehraktionen sicher agierenden Torhüter Zibung.

Möglichkeiten, um erstmals seit fast vier Jahren wieder drei Punkte aus der AFG-Arena mitzunehmen, besassen die eingewechselten Alain Wiss und Jakob Jantscher. Beide scheiterten mit guten Versuchen am starken Lopar. Den Kopfball von Wiss (58.) lenkte der St. Galler Goalie an die Latte, Jantschers Flachschuss (92.) parierte er in Corner.

Babbel weiss, was der FCL am nächsten Sonntag (13.45) im Heimspiel zu tun hat: «Wir müssen Aarau besiegen!»

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