FUSSBALL: Vorfreude bei den FCL-Fans in Schottland

Rund 500 Fans des FC Luzern sind am Matchtag im Schottischen Perth eingetroffen. Die Vorfreude und Zuversicht sind allerseits gross.

Sara Häusermann, Perth / Si
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Die FCL-Fans sind in einem der Pubs von Perth eingetroffen. (Bild: Sara Häusermann / Luzernerzeitung.ch)

Die FCL-Fans sind in einem der Pubs von Perth eingetroffen. (Bild: Sara Häusermann / Luzernerzeitung.ch)

Sie kamen mit den Velos, mit dem Zug oder mit dem Flugzeug: Am Donnerstagmittag sind rund 500 FCL-Fans in Perth eingetroffen. Mit einem Fanmarsch legten sie die Strecke bis zum beliebten Pub in der Nähe des Hotels zurück. Das erweckte das Interesse vieler Schottischen Passanten. «Wir wünschen euch viel Glück», sagt ein Mitarbeiter eines Fan-Shops in Perth. Allgemein spürt man hier in Schottland grosse Sympathie für den Gast aus der Schweiz. «Die meisten hier sind Fans von Celtic. Deshalb würden wir euch den Sieg heute Abend auch gönnen», so der Fan-Shop Mitarbeiter weiter. Im Fan-Shop wurden für das heutige Spiel eigens Shirts, Schals, Tassen und Pins angeschafft. Alles versehen mit dem Logo des FC St. Johnstone - und dem des FC Luzern.

Für die FCL-Fans hat sich auch der St. Johnstone FC noch etwas Spezielles einfallen lassen. Vor dem Stadion wurde ein kleines Open-Air-Pub aufgebaut. Mit vielen Schweizer Fahnen und einem breiten Bier-Angebot. Die FCL-Fans werden am Abend zu Fuss zum Stadion, und dem provisorischen Fan-Pub, kommen. Das bedeutet gut 45 Minuten Marsch.

Sava Bento und Thierry Doubai betreten den Flieger. Die Mannschaft flog am Freitag von Edinburgh zurück nach Zürich. (Bild: Sara Häusermann)
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Materialwartin Petra Suter checkt in Edinburgh das Gepäck des FC Luzern ein. (Bild: Sara Häusermann)
Thierry Doubai, Oliver Bozanic und Sally Sarr am Warten. (Bild: Sara Häusermann)
FCL-Captain Claudio Lustenberger im Gespräch mit Marco Sieber. (Bild: Sara Häusermann)
Die kleine Propellermaschine, die den FCL zurück in die Heimat bringen wird. (Bild: Sara Häusermann)
Xavier Hochstrasser, Remo Freuler und Konditionstrainer Christian Schmidt auf dem Weg zum Flieger. (Bild: Sara Häusermann)
Thierry Doubai und Francois Affolter gehen auch in Richtung Flugzeug. (Bild: Sara Häusermann)
FCL-Präsident Ruedi Stäger, Claudio Lustenberger und Pascal Macek können nach dem langen Warten endlich in Edinburgh an Bord gehen. (Bild: Sara Häusermann)
Endlich in Zürich gelandet! Remo Freuler, Xavier Hochstrasser und Marco Schneuwly steigen aus dem Flugzeug. (Bild: Sara Häusermann)
Der FCL-Car bringt die Mannschaft wieder zurück nach Luzern. (Bild: Sara Häusermann)
Luzerns Kaja Rogulj bremst den Schotten Stevie May. (Bild: Keystone)
Marco Schneuwly trifft aus einem Gewühl zum 1:1. (Bild: Keystone)
Luzerns Marco Schneuwly (links) bejubelt zusammen mit Affolter und Winter das 1:1. (Bild: Keystone)
Luzerns Remo Freuler (hinten) gegen Steven Maclean (Bild: Keystone)
FCL-Trainer Carlos Bernegger gibt Anweisungen. (Bild: Keystone)
Rund 500 FCL-Fans laufen am Donnerstagmittag durch Perth. (Bild: Sara Häusermann)
Blau-Weiss dominiert In Perth. (Bild: Sara Häusermann)
Die FCL-Fans sind in einem der vielen Pubs von Perth eingetroffen. (Bild: Sara Häusermann)
FCL-Fahnen wehen in der Innenstadt von Perth. (Bild: Sara Häusermann)
Zwei Kinder mit Dudelsack und Trommel in Perth (Bild: Sara Häusermann)
Impressionen aus der Schottischen Stadt Perth (Bild: Sara Häusermann)
Impressionen aus der Schottischen Stadt Perth (Bild: Sara Häusermann)
FCL-Medienchef René Baumann zusammen mit Carlos Bernegger an der Pressekonferenz. (Bild: Sara Häusermann)
Das Stadion von aussen. (Bild: Sara Häusermann)
Die Trainerbank im Stadion. (Bild: Sara Häusermann)
Das Stadion des FC St. Johnstone: Der McDiarmid Park. (Bild: Sara Häusermann)
Oli Bozanic und Sava Bento während dem Flug nach Edinburgh. (Bild: Sara Häusermann)
Remo Freuler im Flugzeug. (Bild: Sara Häusermann)
Kaja Rogulj betritt nach Materialwartin Petra Suter das Flugzeug. (Bild: Sara Häusermann)
David Zibung, Sally Sarr und Sava Bento warten beim Check-In am Flughafen Kloten. (Bild: Sara Häusermann)
Marco Schneuwly auf dem Weg zum Teambus. (Bild: Sara Häusermann)
Dario Lezcano lädt sein Gepäck in den FCL-Teambus. (Bild: Sara Häusermann)

Sava Bento und Thierry Doubai betreten den Flieger. Die Mannschaft flog am Freitag von Edinburgh zurück nach Zürich. (Bild: Sara Häusermann)

Heikle Aufgabe in Schottland

Der FC Luzern steht am Donnerstag im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League vor einer heiklen Aufgabe. Das Team von Carlos Bernegger ist nach dem 1:1 im Heimspiel gegen den schottischen Vertreter St. Johnstone gefordert. Das Unentschieden vor einer Woche in Luzern war ein mässiger Lohn, hatten doch die Innerschweizer die Partie über weite Strecken dominiert. Der frühere Torhüter Tommy Wright, der Trainer des schottischen Cupsiegers, war trotz des guten Resultats gar überrascht von der Stärke der Luzerner.

Erschwerend kommt im Rückspiel in Perth hinzu, dass St. Johnstone wieder auf den schottischen U21-Internationalen Stevie May zählen kann; der Topstürmer hatte am vergangenen Donnerstag wegen muskulärer Probleme nur auf der Ersatzbank gesessen. May war beim 6. Rang in der vergangenen Saison mit 27 Treffern der beste Torschütze gewesen und ist in der Offensive der Kopf der Mannschaft. «Die Schotten werden eine grosse Herausforderung für uns darstellen», sagte Bernegger. «Ich freue mich ungemein auf dieses Rückspiel. Das wird ein sehr interessanter Vergleich.»

Mut machen dürfte Luzern, dass St. Johnstone noch keines seiner drei Heimspiele in der Europa-League-Qualifikation für sich entscheiden konnte. Gegen Eskisehirspor (Tür/2012) und Rosenborg Trondheim (2013) spielten die Schotten zu Hause 1:1, gegen den FC Minsk (2013) verloren sie nach einem 1:0 im Hinspiel vor heimischem Publikum mit dem gleichen Resultat und schieden im Penaltyschiessen aus. Im Falle eines Erfolges müsste der FCL zwei weitere Hürden überstehen, um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen.