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FUSSBALL: Weniger Zuschauer besuchen die FCL-Heimspiele

Die Zuschauerzahlen in der Super League sind erstmals seit drei Jahren rückläufig. Auch in die Swissporarena pilgerten weniger Fans.
FCL-Fans bedanken sich beim abtretenden Präsidenten Mike Hauser. (Bild: Philipp Schmidli)

FCL-Fans bedanken sich beim abtretenden Präsidenten Mike Hauser. (Bild: Philipp Schmidli)

Erstmals seit 2008 wurde in der Vorrunde mit insgesamt 981'352 Zuschauern die Millionen-Grenze nicht überschritten. Im Schnitt besuchten 11'051 Zuschauer die neun Heimspiele des FC Luzern. Das sind 1333 Zuschauer weniger als im Vorjahr.

Trotz rückläufigem Trend ist der Zuschauerdurchschnitt von 11'026 Fans schweizweit weiterhin bemerkenswert. Vergleiche zwischen den einzelnen Jahren hinken ohnehin. So ist die schlechtere Bilanz auch darin begründet, dass Aufsteiger FC Aarau Absteiger Servette ersetzt hat. Die Genfer beispielsweise hatten im letzten Herbst eine ungleich bessere Bilanz als die Aargauer in der eben abgelaufenen Vorrunde (69'734 gegenüber 49'820 Zuschauern).

Eine interessante Kennzahl ist diese: Im Herbst 2007 knackte die Super League die Millionen-Grenze ebenfalls knapp nicht (995'745), begrüsste aber trotzdem mehr Zuschauer als in dieser Saison. Und dies, obwohl damals in Luzern und St. Gallen noch keine modernen Arenen standen.

Krösus der Liga ist wiederum der FC Basel. Allerdings begrüsste auch der Meister und Leader bei einem Schnitt von 27'825 Zuschauern weniger Leute bei seinen Heimspielen als noch in der letzten Saison (29'033). Neben dem FCB verzeichnen sechs weitere der neun Klubs, die auch im vergangenen Jahr in der Super League spielten, weniger Eintritte als 2012/2013.

«Gewinner» sind einzig die Berner Vereine Young Boys und Thun. YB steigerte seinen Schnitt um fast 2000 Zuschauer auf 19'148 Eintritte pro Spiel. Thun verzeichnet gegenüber der Saison 2012/2013 ein Plus von 77 Zuschauern, hat allerdings im Vergleich zum Herbst 2012 auch Zuschauer verloren.

Alarmierend ist die Situation in Sitten. Erstmals seit dem Aufstieg 2006 erreichte der FC Sion die 10'000er-Grenze nicht. Die Zahlen sind im Wallis sogar richtiggehend eingebrochen, der Schnitt sank um einen Drittel auf 7100 Zuschauer pro Spiel (2012/2013: 10'150). Im Vergleich zur letzten Vorrunde (11'389) resultierte ein Minus von durchschnittlich über 4000 Zuschauern. Auch in Zürich ist die Bilanz besorgniserregend. Die beiden Klubs GC und FCZ weisen rückläufige Zahlen aus und verzeichnen gegenüber dem Herbst 2012 ein kumuliertes Minus von fast 34'000 Zuschauern.

si/rem

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