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FUSSBALL: Würdige Derniere für Mike Hauser

Am 16. Dezember übergibt FCL-Präsident Mike Hauser sein Amt an Ruedi Stäger. Gestern wurde er von den Fans gefeiert – aber (noch) nicht offiziell verabschiedet.
Jonas von Flüe
FCL-Präsident Mike Hauser erntet Applaus von den Fans und den Spielern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

FCL-Präsident Mike Hauser erntet Applaus von den Fans und den Spielern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Sie skandierten nur einen Namen. Nicht denjenigen des einzigen Torschützen Sally Sarr oder des Vorbereiters Dimitar Rangelov. Nein, die FCL-Fans auf der Stehplatztribüne wollten gestern nach dem 1:0-Sieg über Aarau vor allem einen sehen: Präsident Mike Hauser. Zwölf Jahre engagierte er sich im Vorstand des Vereins, erlebte Höhen und Tiefen und geniesst viele Sympathien. Am 16. Dezember wird Hauser sein Amt an Ruedi Stäger übergeben, gestern erlebte er sein letztes Heimspiel in der Swissporarena als FCL-Präsident. «Das war ein sehr emotionales Spiel», sagt der 42-Jährige, sichtlich gerührt über den warmen Applaus und erfreut, dass ihn die Mannschaft bei seiner Derniere mit einem Sieg beschenkte. «Egal, wie das letzte Spiel in Basel ausgeht, das Team hat eine hervorragende Vorrunde gespielt», betont Hauser. In einem besseren sportlichen Zustand könne er den Verein seinem Nachfolger nicht übergeben, ist er überzeugt.

Schwieriger Start

Mike Hauser weiss dank seiner jahrelangen Tätigkeit im Vorstand nämlich haargenau, wie glücklich sich alle Innerschweizer schätzen dürfen, dass der FCL in einem topmodernen Stadion spielt und an der Spitze der Super League mitmischt. Selbstverständlich ist das nicht: Nach dem Abstieg 2003 in die Challenge League darbte der FCL vor sich hin, das Überleben des Vereins hing mehrmals am seidenen Faden. Sein Vorgänger Walter Stierli habe damals dafür gesorgt, dass auf der Allmend eine Entwicklung begonnen habe, die ihresgleichen suche.

Glücksfall Carlos Bernegger

Als Hausers grösstes Verdienst gilt die Verpflichtung von Sportchef Alex Frei, der seinerseits Carlos Bernegger an den Vierwaldstättersee geholt hat, was sich bisher als Glücksfall herausstellte.

Bei den Fans ist Hauser vor allem wegen seiner Bodenständigkeit und ruhigen Art beliebt. Zu seiner Derniere liessen sie sich gestern etwas Besonderes einfallen, montierten alle 15 Minuten ein neues Spruchband. «Mike Hauser: bodeschtändig & loyal» oder «Danke för 12 Johr» war unter anderem zu lesen. «Ich bin überwältigt. Der Applaus der Zuschauer ist eine riesige Genugtuung und zeigt, dass ich während meiner Amtsdauer nicht alles falsch gemacht habe», erklärt Hauser.

Den Abschluss des gelungenen Tages bildete das FCL-Weihnachtsessen im Casino Luzern. Der Anlass fand bereits gestern Sonntag statt, weil sich viele Spieler unmittelbar nach dem letzten Spiel gegen Basel (Samstag, 19.45) in die Ferien verabschieden werden.

Eine offizielle Verabschiedung gab es gestern indes nicht. Der designierte FCL-Präsident Ruedi Stäger will es sich nämlich nicht nehmen lassen, Mike Hauser persönlich zu verabschieden. Das geht natürlich erst, wenn Stäger im Amt ist, weshalb Hauser beim ersten Heimspiel der Rückrunde, voraussichtlich am 2. Februar vor dem Spiel gegen GC, offiziell verabschiedet wird.

Weiterhin als Berater tätig

Mit dem Spiel in Basel geht Hausers eineinhalbjährige Amtszeit als FCL-Präsident zu Ende: «Ich freue mich, in Zukunft die FCL-Spiele als ‹normaler› Zuschauer verfolgen zu können», sagt er.

Bis im Sommer wird er seinem Nachfolger als Berater zur Verfügung stehen, damit er den Club geordnet an Ruedi Stäger übergeben könne. Hauser verspricht: «Auch wenn ich nicht mehr Präsident sein werde, werde ich trotzdem an jedem Spiel im Stadion sein.»

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