Gästefans müssen wieder in ihren Sektor

Aus Ärger über den Gästesektor besetzten gegnerische Fans im Stadion mehrmals Luzerner Bereiche und lösten damit Ängste aus. Nun löst der FCL das Problem.

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GC-Fans zünden beim Cup-Spiel in der Swissporarena Pyros. Im Sektor D, den sie für sich in Beschlag genommen hatten. (Bild: Keystone)

GC-Fans zünden beim Cup-Spiel in der Swissporarena Pyros. Im Sektor D, den sie für sich in Beschlag genommen hatten. (Bild: Keystone)

Der FC Luzern hat seit Anfang Jahr ein Problem im Stadion. Auswärtsfans boykottierten mehrmals den Gästesektor und nahmen lieber auf den Rängen der Luzerner Platz. Doch damit soll Schluss sein. «Wir haben Massnahmen ergriffen, um dies zu verhindern», sagt FCL-CEO Thomas Schönberger.

• Anfang März wurden die Metallzäune entfernt und durch Sicherheitsglas ersetzt. Die Sicht aufs Spielfeld ist seither nicht mehr eingeschränkt.

• Die Eingangskontrollen dauern weniger lang – zuweilen betrug die Wartezeit bis zu 45 Minuten.

• Seit Mitte Februar können übers Internet keine Tickets mehr in den Sektoren links und rechts des Gästebereichs gekauft werden. Nun müssen sie dazu persönlich im FCL-Fanshop der Swissporarena vorbei. Von dieser Massnahme sind allerdings auch alle FCL-Fans betroffen. Wer etwa im Wiggertal wohnt und ein Ticket kaufen will, muss nach Luzern reisen.

Die Fans sind zufrieden. So etwa Raphael Bienz, Präsident Fanvereinigung IG GC Züri: «Der FCL hat die Situation betreffend schikanierender Eingangskontrollen und schlechter Sicht aufs Spielfeld merklich verbessert. Unsere Hauptkritikpunkte sind erfüllt. Deshalb sind die Voraussetzungen, künftig in den FCL-Gästesektor zu gehen, gegeben.»

Luca Wolf

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