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GC-Keeper Lindner soll für den FCL zu teuer sein - Wellenreuther könnte zum Thema werden

Der österreichische Nationaltorhüter Heinz Lindner (28) kann im Sommer die Grasshoppers ablösefrei verlassen. Sein Vertrag läuft aus. Zu den Interessenten würde auch der FCL gehören, wenn Lindner vom Lohn her nicht zu kostspielig wäre.
Daniel Wyrsch
Captain und einziger GC-Spieler in guter Verfassung: Der Österreicher Heinz Lindner am letzten Samstag in Zürich beim 1:3 gegen Luzern. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

Captain und einziger GC-Spieler in guter Verfassung: Der Österreicher Heinz Lindner am letzten Samstag in Zürich beim 1:3 gegen Luzern. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

Der FC Luzern hat auf der Goalie-Position Bedarf. Das hat die laufende Saison deutlich gezeigt. David Zibung mit seinen über 500 Pflichtspielen in Ehren, aber der 35-jährige «ewige FCL-Torhüter» hat seinen Zenit überschritten. Der neue Trainer Thomas Häberli hat Zibung als Nummer 1 bis zum Saisonende ausgerufen, um möglichst keinen Spielraum für weitere Goalie-Diskussionen zuzulassen.

Mirko Salvi (25) ist mit Häberlis Festlegung auf Zibung praktisch raus: Nur eine derzeit nicht zu erwartende Kehrtwende könnte dem GC-Leihtorhüter noch eine Zukunft in Luzern bringen. Läuft alles wie geplant, zieht FCL-Sportchef Remo Meyer Ende Saison nicht die Option auf Salvi. Der Westschweizer müsste gemäss Vertrag zu GC zurück.

Häberli baut bis Ende Saison auf die Erfahrung von Zibung

Auch der zweite Luzerner Leihgoalie Loïc Jacot hat die Luzerner Verantwortlichen offensichtlich nicht restlos überzeugt. Auf jeden Falls bis dato nicht. Andernfalls müsste der erst 19-jährige Neuenburger jetzt eine Chance bekommen. Denn sowohl Zibung wie Salvi könnten sich nach ihren bisherigen Saisonleistungen nicht beschweren, wenn ein talentierter dritter Keeper an ihrer Stelle das FCL-Tor hüten dürfte. Häberli aber setzt auf Zibung und weist daraufhin, «dass in dieser Phase Erfahrung wichtig ist». Wenn Häberli am Mittwoch (18 Uhr, SRF zwei) im Cup-Viertelfinal gegen YB nicht doch plötzlich sein Festhalten an bewährten Kräften über Bord wirft, dann steht Zibung (Vertrag kürzlich verlängert bis 2020) auch gegen den Meister in der Startelf.

Simon Enzler (21) hat Luzern an den SC Kriens ausgeliehen. Beim Nachbar in der Challenge League macht der Zuger seine Sache gut, aber ob Enzler schon so weit ist, nächste Saison in der Super League beim FCL anzugreifen? Im Cup-Viertelfinal vor einer Woche gegen den FC Zürich (1:2) stand im Letzigrund Aufstiegsgoalie Sebastian Osigwe (24) im SCK-Tor.

FCL-Verwaltungsrat müsste in Lindners Lohn investieren

Im gleichen Stadion in Zürich hat Luzern am Samstag das Tabellenschlusslicht GC 3:1 besiegt. Schlussmann des torkelnden Rekordmeisters im letzten Spiel des inzwischen entlassenen Trainers Thorsten Fink ist wie immer in den letzten zwei Saisons Heinz Lindner. Der 28-jährige Linzer ist der mit Abstand formstärkste GC-Profi. Zudem zeigt der Captain Persönlichkeit, indem er sich nach jeder Partie den Fragen der Journalisten stellt. Klar ist Lindner auf dem Transfermarkt begehrt. Denn im Sommer läuft der Vertrag des 24-fachen österreichischen Nationalspielers aus, er kann dann ablösefrei den Verein wechseln.

Beim FCL hiess es zuerst, dass man an Lindner Interesse habe. Doch offenbar ist der Verwaltungsrat mit den Geschäftsmännern Bernhard Alpstaeg, Samih Sawiris, Marco Sieber und Co. weiterhin nicht mehr bereit, für einen überdurchschnittlichen Rückhalt auf der Position der Nummer 1 oder überhaupt für einen herausragenden Spieler zu investieren.

Ex-Schalke-Goalie Wellenreuther könnte ein Kandidat sein

Als Alternative für den im Unterhalt sicher nicht günstigen Lindner soll ein deutscher Keeper auf der Liste von Luzern-Sportchef Remo Meyer stehen: Timon Wellenreuther. Der 23-Jährige steht aktuell bei Willem II Tilburg in der niederländischen Ehrendivision im Einsatz. Gemäss Insidern hat der Tabellenelfte zwar die Option auf den Ex-Schalker (8 Bundesliga-Spiele, 2 Champions-League-Einsätze) und früheren deutschen U21-Nationaltorhüter gezogen, aber der neue Kontrakt soll für eine Verlängerung bis 2020 noch nicht definitiv besiegelt sein.

«Einwurf » – der LZ-Fussball-Talk vor dem Cupspiel gegen YB:

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