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Geht «Vako» Gvilia nach Polen statt ins FCL-Trainingslager nach Marbella?

Der FC Luzern fliegt am Freitag ins Trainingslager nach Südspanien. Weil gleichzeitig das Transferfenster offen ist, hat Luzern-Trainer René Weiler wohl nicht alle Titulare zur Verfügung.
Daniel Wyrsch
Mittelfeldspieler Valeriane Gvilia im Training mit dem FC Luzern in Kriens. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (4. Januar 2019))

Mittelfeldspieler Valeriane Gvilia im Training mit dem FC Luzern in Kriens. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (4. Januar 2019))

Es ist kein Geheimnis: Valeriane «Vako» Gvilia (24) hat einen schweren Stand bei René Weiler. Der FCL-Trainer hat den georgischen Spielmacher in der Vorrunde nur elfmal und total während 567 Minuten (1 Tor) eingesetzt. Eine unbefriedigende Bilanz für den Internationalen aus dem eurasischen Staat Georgien.

Gvilias Weg dürfte zurück nach Osteuropa führen, wo er bis Januar 2018 bei Bate Borissow in Weissrussland im Sold gestanden hatte. Er steht vor einem leihweisen Wechsel nach Polen. Gemäss unseren Informationen hat Gvilia dort das Interesse eines Erstligisten geweckt, bis Sommer soll die Leihe laufen. Danach will FCL-Sportchef Remo Meyer den technisch starken Mittelfeldspieler aller Voraussicht nach wieder zurück in die Mannschaft holen.

Leihweiser Wechsel bis Sommer vorgesehen

Unter Weilers Vorgänger Gerardo Seoane hatte Gvilia meist zur Startelf gezählt und in der Anfangszeit brilliert – und sich damit sofort in die Herzen der Innerschweizer Fans gespielt. Nach einer Knieverletzung, die er im Nationalteam erlitt, kehrte er nicht mehr so stark ins FCL-Team zurück. Gvilias Niedergang zeigt exemplarisch, wie schnell es im Fussball gehen kann. Sowohl nach oben wie nach unten.

Klappt alles mit den Übertrittsformularen, wird Luzerns Nummer 80 am Freitag vielleicht nicht mehr mit ins einwöchige Trainingslager nach Mijas in der andalusischen Region Marbella reisen. Der neuer Arbeitgeber möchte Gvilia offenbar nächste Woche mit ins Camp nehmen.

Rodriguez und Juric sollen ebenfalls mit ins Camp

Remo Meyer war für eine Stellungnahme zur Personalie Gvilia für unsere Zeitung bis Donnerstagabend nicht zu erreichen. Zu Rechtsaussen Francisco Rodriguez (23), der am Montag im Testmatch gegen Winterthur (1:2) kein Aufgebot bekommen hatte, gab FCL-Medienchef Markus Krienbühl betreffend Camp-Teilnahme Auskunft: «Ich bin sicher, Cico Rodriguez wird mit uns nach Marbella reisen.»

Auch Stürmer Tomi Juric (27) soll am Freitag im Flieger von Zürich nach Malaga sitzen. Sion hat den Australier nicht verpflichtet.

Vom Flughafen in Malaga wird das Team am Mittag mit einem Reisebus in rund 50 Minuten in das 45 Kilometer entfernte Golfhotel La Cala de Mijas gefahren. Wie im Vorjahr unter Seoane werden die Luzerner in dieser Viersterne-Herberge logieren und auf dem hoteleigenen Fussballplatz trainieren. «Wir genossen ausgezeichnete Voraussetzungen, da wir die Anlage für uns hatten», lobte letztes Jahr FCL-Präsident Philipp Studhalter.

Einen Tag vor der Heimreise in einer Woche bestreitet der FCL am Donnerstag ein Testspiel gegen Steaua Bukarest in Mijas auf eben diesem Naturrasen.

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